Donnerstag, 24. April 2014



Britta Gallrein 27.01.2013 19:09 Uhr
Red. Bernau, bernau-red@moz.de

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Leckere Suppen und viele Gepräche

Bernau (MOZ) Viele Köche verderben den Brei. Dass das nicht immer stimmt, bewiesen am Sonnabend engagierte Hobbyköche im Restaurant "Zum Zickenschulze" in Bernau, wo sie zu einer "Eintopfmatinee" eingeladen hatten.

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Leckeres für den guten Zweck: Lutz Sachse überreicht Hannelore Große seinen Borschtsch, im Hintergrund sind die übrigen Hobbyköche zu sehen. Foto: MOZ/Sergej Scheibe  

Leckeres für den guten Zweck: Lutz Sachse überreicht Hannelore Große seinen Borschtsch, im Hintergrund sind die übrigen Hobbyköche zu sehen. Foto: MOZ/Sergej Scheibe

© MOZ/Sergej Scheibe

"Also das Grüne das ist Zufall. Keine politische Aussage", stellte Dagmar Enkelmamnn dann gleich mal klar. Die Bundestagsabgeordnete der Linken hatte Rot-grüne Paprikasuppe mitgebracht. Von ihr stammt auch die Idee mit der Matinee. "Ich war selber mal zu einem solchen Ereignis eingeladen und habe mir gedacht, dass wir das auch in Bernau mal machen können." Engagierte Vertreter von Vereinen oder Institutionen kochen einen Eintopf. Zum Eintrittspreis von fünf Euro können Besucher nach Herzenslust probieren und ihren Lieblingseintopf heraus finden. Der Erlös der Matinee geht dann an einen guten Zweck.

In diesem Fall kann sich der SV Rüdnitz/Lobetal freuen. "Wir haben den Verein ausgesucht, weil er viel für Kinder, Jugendliche und Behinderte macht", erklärte Dagmar Enkelmann.

330 Mitglieder hat der Verein. "Davon sind ein Drittel Kinder und Jugendliche", bestätigt Lutz Straube, zweiter Vorsitzender des Vereins, dessen Behindertenmannschaft auch an Wettkämpfen teilnimmt und der unter anderem jedes Jahr ein integratives Sportfest ausrichtet.

Lutz Sachse vom SG Empor Niederbarnim hatte sich mit einem russischen Borschtsch beteiligt, Karina Berg von den Freidenker verteilte ihre Kürbissuppe und Jörg Düring vom SSV Lok Bernau machte mit seiner Möhren-Ingwer-Suppe das Angebot komplett.

Die Besucher freuten sich, das sie nicht selber kochen mussten, sondern die leckeren Eintöpfe probieren konnten und nutzten die Gelegenheit zu zahlreichen Gesprächen mit den Köchen. 170 Euro kamen am Ende für den Rüdnitzer Sportverein zusammen.

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