Freitag, 22. August 2014
ABO-ButtonABO-ButtonABO-Button



Britta Gallrein 30.01.2013 23:14 Uhr
Red. Bernau, bernau-red@moz.de

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/

Boxer werfen Argumente in den Ring

Bernau (MOZ) Welcher Verein Investitionszuschüsse von der Stadt bekommt, darüber entscheiden die Stadtverordneten. Einige Anträge wurden zurückgewiesen, andere müssen neu gestellt werden. Für manche Vereine hängt von dem Geld viel ab.

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/1/1096575/

Zu ihnen gehört das Orje Tietzsch Bernauer Box Camp Barnim e.V.. Der Verein hatte für die Anschaffung eines Box-Hochrings einen Zuschuss von 14350 Euro beantragt. "Alles hängt daran, dass sie diesen Ring bekommen", machte Schönows Ortsvorsteherin Adelheid Reimann jüngst vor dem Hauptausschuss deutlich. "Wenn der Verein den nicht bekommt, ist der Boxsport in Bernau gestorben. Dann ist kein Wettkampf mehr möglich. Und das wäre schade, denn der hat hier eine Tradition", erinnerte Adelheid Reimann an sportliche Erfolge und steigende Mitgliederzahlen der Boxer.

Das Problem war für die Ausschussmitglieder bislang, dass die Frage nicht geklärt ist, wo der Boxring denn letztlich stehen soll. Die momentan genutzte Sporthalle in Schönow ist für eine dauerhafte Aufstellung nicht geeignet, da dort auch der Schulsport stattfindet. Derzeit ist auch eine Möbelhalle am Schönfelder Weg als Standort im Gespräch.

Der Verein brauche aber keinen festen Standort für die Halle, betonte Adelheid Reimann. "Der braucht nur einen Boxring, den er transportieren und aufstellen kann", stellte sie klar. Dann müsse der Antrag aber neu gestellt werden, so Bürgermeister Hubert Handke.

Nicht nur die Boxer, sondern auch der Tierschutzverein Niederbarnim hat einen Antrag gestellt. Er wünscht sich 25000 Euro für Räumlichkeiten, in denen tote Tiere gelagert werden können. "Sich um Fundtiere zu kümmern, ist eigentlich Aufgabe der Stadt", erklärte Dagmar Enkelmann (Linke). "Aber das wird unzureichend finanziert." Diesen Vorwurf wies der Bürgermeister zurück.

Jetzt soll im Nachtragshaushalt über die Anträge entschieden werden. Dann geht es auch noch einmal um die anderen Anträge wie den des Sportvereins Blau-Weiß Ladeburg, der sich 20000 Euro für die Anschaffung einer Heizungsanlage für die Sanierung der Gebäude auf dem Sportplatz wünscht. Oder den der Kreisverkehrswacht, die Mittel für einen Verkehrsgarten anlegen will.

Gute Chancen haben die Anträge des Bernauer Tischtennisvereins. Er möchte zwei neue Tischtennisplatten im Wert von 1200 Euro. Auch die Evangelische Kirchengemeinde Ladeburg könnte 5000 Euro für die Fertigstellung der Dachstuhl- und Deckensanierung der Kirche in Ladeburg bekommen. Der Förderverein Volkskunst- und Kulturzentrum hofft auf Unterstützung für den Ausbau der alten Feuerwache im Gewerbegebiet Albertshofer Chaussee.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Lesezeichen setzen

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Weitere Nachrichten aus Bernau

Wenn die Musikanlage alles bietet
22.08.2014 04:45

Wenn die Musikanlage alles bietet

Rüdnitz (MOZ) Ein richtiges Glück ist der Gemeinde Rüdnitz bei der Vermietung ihrer Gemeindezentren offenbar nicht beschieden. Auch am neuen Standort, in der Begegnungsstätte an der Bahnhofstraße 12, gibt es Ärger wegen Lärmbelästigung. Das erste Mal hatte die... mehr

22.08.2014 02:45

Crème de la Crème des Hundesports

Crème de la Crème des Hundesports

Werneuchen (MOZ) Der Sportplatz Werneuchen wird am Wochenende zum Ziel zahlreicher Hundesportler. Mit Spannung erwarten sie den Ausgang der... mehr

21.08.2014 22:44

Zaunstreit zunächst beigelegt

Wandlitz (MOZ) Der Wandlitzer Zaunstreit zwischen dem Bauamt der Gemeinde und dem Bauordnungsamt des Landkreises findet möglicherweise ein friedliches Ende. Am... mehr

21.08.2014 22:39

75 neue Lehrer zum Schulstart

75 neue Lehrer zum Schulstart

Bernau/Eberswalde (MOZ) Die Sommerferien gehen langsam zu Ende. In der nächsten Woche werden die Schüler wieder in den Klassenräumen sitzen. Für 1482 Mädchen und Jungen im... mehr