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Monika Schmidt 29.01.2014 07:55 Uhr
Red. Eberswalde, eberswalde-red@moz.de

heimat/lokalredaktionen/eberswalde/artikel4/dg/0/

SPD sagt teuren Mieten Kampf an

Eberswalde (MOZ) Mit dem aktuellen Mietspiegel in Eberswalde hat sich die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung auf ihrer traditionellen Klausurtagung zum Jahresauftakt beschäftigt. Gesprächspartner waren Hans-Jürgen Adam, Geschäftsführer der Wohnungsbau-und Hausverwaltungsgesellschaft, Hartmut Höhne vom Mieterverein Viadrina Frankfurt (Oder) und den Berliner Experten für Stadtentwicklung Roland Schröder.

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Mit der Situation auf dem Wohnungsmarkt in der Barnimer Kreisstadt beschäftigen sich die Sozialdemokraten seit Oktober vergangenen Jahres als der achte Eberswalder Mietspiegel vorgelegt wurde. In das Zahlenwerk waren Nettokaltmieten von 3368 Wohnungen eingeflossen. So viele Mietverträge waren seit Inkrafttreten des vorherigen Mietspiegels im Januar 2010 neu abgeschlossen oder verändert worden. Der Mittelwert ist demnach von 4,16 Euro auf jetzt 5,17 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Die Mehrkosten von 1,01 Euro pro Quadratmeter entsprechen einer Verteuerung um fast 25 Prozent. "Die Preissteigerungen im Mietspiegel zeigen schon wenige Monate nach Veröffentlichung erste Auswirkungen auch auf die Bestandsmieten in der Stadt", sagte Fraktionsvorsitzender Hardy Lux. Die SPD-Fraktion werde sich mit den gegebenen Anregungen, wie Milieuschutz- und Erhaltungssatzungen oder Gebietssozialpläne, aber auch mögliche Kriterien der Versagung vertiefend auseinandersetzen. Eine Reihe möglicher Instrumente der Einflussnahme konnten die Sozialdemokraten aus der Gesprächsrunde mit den Wohnungsexperten mitnehmen.

"Deutlich wurde auch, dass Wohnen in Zukunft stärker mit dem demografischen Wandel zusammengebracht werden muss: eine älter werdende Gesellschaft bei höherer Wahrscheinlichkeit von Altersarmut verlangt Lösungen. Die auf uns zurollende Welle müssen wir politisch gestalten und damit hier vor Ort anfangen", erklärt der Fraktionschef. Bezahlbares und an Mieterwünsche angepasstes Wohnen ist auch ein Schwerpunkt im gemeinsamen Wahlprogramm der beiden SPD-Ortsvereine. Nachholebedarf dabei wird bei Angeboten für Studenten und Auszubildende gesehen, bei Wohnraum für Familien mit Kindern oder ältere Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind. Mit der WHG als 100-prozentige Tochter der Stadt sehen die Sozialdemokraten ein gutes Steuerungsinstrument, Mietpreissteigerungen zu bremsen.

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