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Sven Klamann 26.11.2014 06:45 Uhr
Red. Eberswalde, eberswalde-red@moz.de

heimat/lokalredaktionen/eberswalde/artikel4/dg/0/

SPD-Sozialpreis geht an Weissen Ring

Eberswalde (MOZ) Der diesjährige Dr.-Ursula-Hoppe-Sozialpreis geht an die Barnimer Außenstelle des Weissen Ringes. Das hat die SPD-Fraktion der Eberswalder Stadtverordnetenversammlung entschieden, von der die jetzt mit 400 Euro dotierte Auszeichnung vor fünf Jahren gestiftet wurde. Die Übergabe erfolgte am Montagabend - im Beisein von Egon Hoppe, dem Witwer von Ursula Hoppe, die von 1959 bis 1988 Kreisjugendärztin im Altkreis Eberswalde war.

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Würdigung für Helfer in Not: Kerstin Lange und Jörg Matzke (Mitte) vom Weissen Ring freuen sich über die Ehrung, die Hardy Lux vornimmt.

© MOZ/Thomas Burckhardt

"Der Weisse Ring gibt den Opfern von Kriminalität und Gewalt nicht nur Kraft und Mut, um das ihnen widerfahrene Leid und Unrecht ein wenig zu lindern. Sie helfen den Betroffenen ganz konkret, das Geschehene zu verarbeiten und Schritt für Schritt wieder einen Weg in ein normales Leben zu finden", sagte Hardy Lux, der Vorsitzende der achtköpfigen SPD-Fraktion, in seiner Laudatio, die an Jörg Matzke, den Außenstellenleiter für den Barnim, und Kerstin Lange, eine der 14 ehrenamtlich aktiven Helferinnen und Helfer, gerichtet war. Im vorigen Jahr hat der Weisse Ring Barnim 55 Kriminalitäts- und Gewaltopfer betreut, in diesem Jahr waren es bereits 54. Seit der Gründung der Außenstelle im Jahr 2002 haben schon 423 Betroffene die Hilfe der Organisation in Anspruch genommen.

"Wir freuen uns vor allem aus zwei Gründen über die Anerkennung: Das Geld hilft uns dabei, unsere Arbeit fortzusetzen. Und die öffentliche Aufmerksamkeit, die mit dem Preis verbunden ist, steigert unseren Bekanntheitsgrad", sagte Jörg Matzke. Dies sei wichtig, weil noch längst nicht jedes Opfer von Kriminalität und Gewalt von der Möglichkeit wisse, durch den Weissen Ring ideell und materiell unterstützt zu werden.

Für Hardy Lux gehören die ehrenamtlichen Helfer der Kriminalitätsopferorganisation "zweifelsfrei zu den Helden des Alltags, die im Stillen für das Gemeinwohl wirken". Ebenso wie die vorherigen Preisträger; das Eberswalder Hospiz, das Netzwerk Gesunde Kinder, der Finower Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt und das Jugendprojekt Nordlicht.

Eine zweite Intention der Eberswalder SPD sei es, mit der Auszeichnung an die Verdienste der Kreisjugendärztin und Stadtverordneten zu erinnern, die medizinisches und psychologisches Fachwissen mit fürsorgerischer Betreuung und hohem sozialen Engagement vereint habe, betonte der Fraktionsvorsitzende, der wie seine Kollegen einen Teil seiner Aufwandsentschädigung für das Preisgeld gespendet hat.

"Mich bewegt tief, was der Weisse Ring leistet und dass meine Frau nicht vergessen ist", sagte der Witwer.

Im Bürgerhaushalt 2015 hatte der Antrag, dem Weissen Ring einen Zuschuss von 5000 Euro zu gewähren, nicht ausreichend Stimmen bekommen.

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