Frankfurt (Oder) (MOZ) Ihr Geschäft ist weit mehr als das Fahren. „Das allein reicht längst nicht mehr“, berichtet Michael Lange, einer der Geschäftsführer der Frankfurter Spedition Thews & Partner OHG. Seit 20 Jahren besteht das Fuhrunternehmen jetzt, und es zählt mit 41 Vollzeit-Mitarbeitern zu den Größeren in der Region.
Routenplaner: Die Geschäftsführer Volker Thews und Michael Lange im Gespräch mit Mitarbeiter Michael Schneider (v. l.).
Dabei seien die Ansprüche der Kunden immer mehr gestiegen, resümiert Lange. So sei es inzwischen nicht ungewöhnlich, dass ein Lkw-Fahrer etwa im Lager selbst an Ort und Stelle bringt, was er transportiert hat. „Da muss man dann auch einen Staplerschein haben.“ Gute Umgangsformen seien mehr denn je gefragt. Nicht sie seien diejenigen, die regelmäßig Kontakt zu den Kunden haben und damit die Firma repräsentieren, berichten Lange und sein Geschäftsführerkollege Volker Thews, sondern die Fahrer. Rund 263 000 Kilometer legen sie nach Firmenangaben pro Monat zurück - das ist mehr als sechsmal um die Erde.
Angefangen haben Thews & Partner mit Kurierdienstleistungen für die Märkische Oderzeitung. Inzwischen liefert das Unternehmen Zeitungen und Zeitschriften aus, fährt für die Frankfurter Solarindustrie, transportiert Markendorfer Obst oder Frankfurter Bier. Hinzu kommen unter anderem Kurierfahrten für UPS - und Dienstleistungen rund um den Transport. Das Einlagern von Möbeln zum Beispiel.
Im Fernverkehr dagegen hat die Spedition nie richtig Fuß fassen können. „Inzwischen versuchen wir es auch nicht mehr“, sagt Michael Lange. Die osteuropäische Konkurrenz sei nicht zu unterbieten, und das, obwohl Kraftfahrer hierzulande nicht zu den besonders gut bezahlten Berufen zählten. Vielleicht sei deshalb auch die Nachwuchssuche in dem einstigen Traumberuf so schwierig, sinniert der Geschäftsführer. Auszubilden gehöre für das Unternehmen seit Langem zum Geschäft. Nicht nur angehende Kraftfahrer, sondern auch Speditionskaufleute in spe können ihren Beruf bei Thews & Partner erlernen. Und auch ohne Trucker-Romantik habe der des Kraftfahrers nach wie vor jede Menge Reize. Nicht zuletzt, weil so ein Lastwagen heute oft besser ausgestattet sei als viele Pkw.
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23.05.2012 09:12:54 Elke
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23.05.2012 09:02:00 Dr.-Ing.- Frank Valentin
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