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Frauke Adesiyan 27.01.2013 08:02 Uhr
Red. Frankfurt (Oder), frankfurt-red@moz.de

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Oder-Panorama wird aufgebaut

Frankfurt (MOZ) Für die Aufarbeitung einer bereits existierenden Oder-Ausstellung will die Stadt in diesem Jahr Projektmittel in Höhe von 15 000 Euro bereitstellen. Es handelt sich dabei um die Schau "Oder Panorama", die 2006 in der Frankfurter Exerzierhalle zu sehen war und danach als Wanderausstellung in verschiedenen Orten der Oderregion gezeigt wurde. "Es ist schade, wenn diese sehr gute Ausstellung in der Versenkung verschwindet", begründet Kulturdezernent Markus Derling (CDU) seine Befürwortung für das Projekt. Das Geld soll dafür genutzt werden, die Schau wieder "zeigbar zu machen".

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Möglicher Standort: Hier könnte ein Pavillon mit der aufgearbeiteten Oder-Ausstellung errichtet werden.  

Möglicher Standort: Hier könnte ein Pavillon mit der aufgearbeiteten Oder-Ausstellung errichtet werden.

© Michael Benk

Hinter dem Antrag steht der Verein 2003, der sich dafür einsetzt, die Ausstellung anschließend auch wieder zeigen zu können. Infrage komme dafür entweder die Nutzung eines leerstehenden Gebäudes oder eine temporäre Lösung, beispielsweise ein Zelt-Pavillon an der Nordseite der Slubicer Straße, wie Derling - auch als Vereinsmitglied - erläutert.

Eine solche temporäre Ausstellung soll auch dazu dienen, Unterstützer für ein dauerhaftes Oder-Museum zu werben. "Die Stadt stimmt mit dem Verein darin überein, dass man mit dem Pfund Oder viel mehr machen kann", erläutert Derling seine Sicht. Ein Museum über Geschichte, Kulturlandschaft und Natur der Oder könne zum überregionalen Anziehungspunkt werden, ist er überzeugt. Allerdings dämmt er die Erwartungshaltung an die Stadt: "Es gibt keine Idee für ein städtisches Museum, das muss ganz klar von einer Privatinitiative ausgehen."

An der ursprünglichen Konzeption der vorhandenen Ausstellung war unter anderem Dr. Beata Halicka vom Lehrstuhl für die Geschichte Osteuropas beteiligt. Auch sie würde sich über eine Wiederbelebung freuen. "Wir suchen schon länger nach Möglichkeiten der Präsentation, leider bisher ohne Glück", berichtet sie über die vergangenen Jahre. Von dem Neu-Aufbau der Ausstellung erhofft sie sich auch ein breiteres Interesse unter den Frankfurter Bürgern. Unter diesem Gesichtspunkt freut sie sich auch über eine Zwischenlösung in Form eines Pavillons. "Aber ohne eine weitere Perspektive macht diese Art der Präsentation keinen Sinn", verdeutlicht sie das Anliegen, eine dauerhafte Ausstellung einzurichten.

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