Frankfurt (mbr) Die A-Jugend des Frankfurter Handballclubs hat in der Oberliga einen klaren 30:7 (14:3)-Erfolg über Grün-Weiß Schwerin gefeiert. Die Gäste konnten wegen des Fehlens mehrerer Stammspielerinnen den FHC-Nachwuchs in keiner Phase des Spiels ernsthaft fordern. Bereits Mitte der ersten Halbzeit war beim 10:2 zu erkennen, dass Dominanz und Überlegenheit der Oderstädterinnen erdrückend werden würden. "Wir konnten in Angriff und Abwehr verschiedene Aufstellungen und Systeme erproben, wobei uns fast alles gelang", resümierte Trainer Wolfgang Dahlmann.
Insbesondere Michelle Dürrwald war mit ihrer Athletik und Angriffsdynamik nicht zu binden. "Insgesamt gesehen kann dieses Spiel jedoch kein Gradmesser für den momentanen Ausbildungszustand sein", konstatierte der FHC-Coach. "Aber ich muss der Mannschaft zugutehalten, dass sie ihr spielerisches Niveau durchgängig hochgehalten und mit einer vertretbaren Fehlerquote gespielt hat."
Einen Wermutstropfen hatte die Auseinandersetzung dann doch. Joanna Rode zog sich bei einem unglücklichen Zusammenstoß mit einer gegnerischen Spielerin eine schwere Gesichtsverletzung zu und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
FHC: Dorn, Wagner - Müller (2), Rode (2), Georgi (1), Groke (3), Heinke (6), Pachaly (1), Guderian (2), Stoschus (1), Mönnich, Dürrwald (11), Meyer (1), Schäske, Trainer: Dahlmann
Siebenmeter: FHC 4/3, Schwerin 3/0; Zeitstrafen: FHC 4, Schwerin 1
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