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Letschin (MOZ) Die Percussiongruppe der Letschiner Schule war sicherlich der lautstärkste Gastgeber der Eltern und künftige Siebtklässler am "Abend der offenen Tür". Musiklehrerin Jacqueline Skok hat keine Mühe, die Kinder der Grund- und Oberschule für diese Art des Musizierens zu begeistern. Dort wie auch beim Mittelalter-Projekt, erweist es sich als großen Vorteil, dass die Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse eine gemeinsame Schule besuchen. Die Sechstklässler konnten ihre Burgen-Modelle vorstellen. Wer mit den jungen Konstrukteuren, etwa mit Ernest Kalwa ins Fachsimpeln kam, war erstaunt über die breite Wissensaneignung. Ernest hat in den Wasserburgenbau seiner Gruppe auch einbringen könne, was er in seiner polnischen Heimat gesehen hat. Dort hatte er nämlich eine richtige Burg besichtigen können. Julia Block aus der 7. Klasse bewirtete die Gäste mit Gerichten, die nach alten Rezepten zubereitet wurden, die die Kinder im Internet fanden. Bereits vor der Schule waren Holzarbeiten zu finden, die die Kinder gemeinsam mit der Arbeitsinitiative Letschin zu diesem Thema gestaltet haben. Rustikale Tische und Bänke gehören dazu. Einen Vorteil ihrer Schule betont Schulleiterin Martina Fröhlich an diesem Abend viele Male: Es sind die vergleichsweise kleinen Klassen, die dank Ausnahmeregelung eingerichtet werden können. 14 Kinder lernen zum Beispiel in der jetzigen 7. Klasse. Hinzu kommt der Umstand, dass die Stundenausfallzahl gesenkt wurde, seit eine neue Lehrerin nach Letschin kam, freut sich Martina Fröhlich. Ein weiteres Aushängeschild sei die Berufseinstiegsbegleitung, die seit drei Jahren jungen Erwachsenen hilft, sich nach Schulabschluss zurechtzufinden. Ulrike Wagner vom CJD ist dabei Partnerin für die Absolventen.
Burgen waren die Raumschiffe des Mittelalters: Die Faszination dieser technischen und architektonischen Meisterleistungen haben sich die Sechstklässler bei der Herstellung von Modellen der Wehr- und Wasserburgen erschlossen.
Zum Abend der offenen Tür stellte sich zudem Charlotte Marten (34) vor. Die Erzieherin aus Altwustrow, die derzeit ihr Psychologie-Studium abschließt, ist seit 1. Dezember Schulsozialarbeiterin für den Oberschulteil. Wie ihr Vorgänger ist sie beim CVJM Seelow angestellt. Sie ist im Oderbruch aufgewachsen und freut sich über die neue Aufgabe, die sie für zunächst zwei Jahre erfüllen will. Am Donnerstag will sich die Schule im Speiseraum der Einrichtung am Fontane-Park bei den engagiertesten Schülern bedanken. Dafür wird ein Dankeschön-Buffet angerichtet.
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