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Ulf Grieger 27.01.2013 20:00 Uhr
Red. Seelow, seelow-red@moz.de

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Stimmungsvolle Impressionen von den Lebuser Wegen

Lebus (MOZ) "Wege nach Lebus" heißt die neue Ausstellung im Haus Lebuser Land, die von den Mitgliedern der Fotogruppe im Heimatverein gestaltet wurde. Gudrun Kissinger und ihre Mitstreiter haben stimmungsvolle und zum Teil recht ungewöhnliche Ansichten Lebuser Wege eingefangen: beim Sonnenaufgang, im Schneesturm, im bunten Herbstlaub und natürlich am Wasser.

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Auf gute Zusammenarbeit: Zum elften Mal hatte der Lebuser Heimatverein mit seinem Neujahrsempfang den Auftakt für den Lebuser Veranstaltungsreigen gegeben  

Auf gute Zusammenarbeit: Zum elften Mal hatte der Lebuser Heimatverein mit seinem Neujahrsempfang den Auftakt für den Lebuser Veranstaltungsreigen gegeben

© Johann M¸ller

Auf einige dieser Wege nach Lebus haben sich die wieder zahlreichen Gäste des 76 Mitglieder zählenden Vereins gemacht, um bereits zum elften Mal den Neujahresempfang mitzuerleben. Kerstin Kohlmeyer stimmte sie auf den Abend ein. Sie trug ein Wintergedicht von Carl Boesch vor, einem Heimatdichter, der bis 1945 ähnlich wie Gustav Schüler die Heimat besang. Vereinsvorsitzender Bernd Tillack zog eine gute Bilanz für 2012 und dankte allen Partnern. Vor allem Horst Müller von der Letschiner Arbeitsinitiative und Bürgermeister Herbert Radtke. 17 Veranstaltungen hat der Heimatverein organisiert, Schulklassen begleitet und den Stein am Radweg gesetzt. Der Museumsraum, in dem über die Ausgrabungen berichtet wird, konnte neu gestaltet werden. Eine Broschüre in Kalenderform ist erschienen. Bernd Tillack freute sich über die rege Anteilnahme der Lebuser an der Debatte um die Gestaltung des Burgfriedes. Auch wenn der Heimatverein in dieser Frage etwas gespalten sei, zeuge die Debatte doch von der Identifizierung der Lebuser mit ihrer Heimat.

Im neuen Jahr könne dank der Unterstützung der Arbeitsinitiative das Museum wieder betreut werden. Zwei Bundesfreiwilligen-Dienstler werden ab 1. Februar dort eingesetzt. Eine Ausstellung werde der Jagd in und um Lebus gewidmet sein. Eine Vogelstimmenwanderung sei geplant sowie die Herausgabe weiterer Lebuser Heimatblätter, in denen Lebus im Wandel der Zeit vorgestellt wird.

Bevor es an die traditionellen Schmalzstullenteller ging, informierte Stadtchronist Manfred Hunger über die neue Errungenschaft des Museums: Gemeinsam mit Andreas Köpp vom Platkower Museum wurde ein Modell der Luftbeobachtungsstation der Wehrmacht entwickelt, die ab 1936 auf dem Görschberg im Norden der Stadt eingerichtet worden war. Vor allem Handwerker aus Lebus hatten zunächst die Aufgabe, dort den Flugverkehr zu beobachten. In den 40er Jahren waren es dann Luftwaffenhelferinnen, so Hunger. Heute seien Reste der Station vorhanden.

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