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Ulf Grieger 31.01.2013 06:49 Uhr
Red. Seelow, seelow-red@moz.de

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Kalender ermöglichen neue Initiativen

Seelow (MOZ) Jeder, der in der Seelower Sparkassenfiliale einen der attraktiven Kalender für einen kleine Obolus erworben hat, hat damit auch die Verein der Region unterstützt. Diesmal waren der Schützenverein, der Kleine Chor und der FKK Falkenhagenen die Empfänger von jeweils 300 Euro.

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Freude über Kalender-Aktions-Geld: Fritz Busse (von link), Maria Mallé, Rosmarie und Harry Kressner sowie Jutta Herfurth freuen sich über die Spendengelder, die ihnen von Heike Gerhardt überreicht wurden.

© MOZ/Ulf Grieger

"Wir freuen uns natürlich riesig über das Geld", erklärte Maria Mallé vom Falkenhagener Kultur- und Kunstverein FKK. Die österreichisch-deutsche Schauspielerin und Sängerin hat sich mit ihren Vereinsmitglieder zur Verwendung dieses Geldes etwas ganz Besonderes ausgedacht. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 700. Jubiläum Falkenhagens ruft der FKK einen Musikwettbewerb aus. Er hat das Motto "Wir spielen Robert Schumann". Aufgerufen zur Teilnahme sind alle musizierenden Kinder und Jugendliche von Märkisch-Oderland und aus Polen.

Im März soll ein Vorspiel stattfinden (Anmeldung mit Angabe des Alters und des Instruments unter Telefon 033603 41543 oder Mail fakukuev@web.de). Die Preisträger präsentieren ihr musikalisches Können im Rahmen der Veranstaltung "Die Schumänner - nicht nur eine Träumerei" am 31. Mai bei einem Künstler-Pleinair. "Wir wollen damit auch an Ernst Friedrich Schumann, einen Verwandten Robert Schumanns, erinnern, der in Falkenhagen lebte", informiert Harry Kressner vom FKK. Ernst Friedrich Schumann wurde 1853 als Sohn des Gastwirts und Kossäten Johann Friedrich Schumann (Bruder des Komponisten Robert Schumann) geboren. Von ihm stammt das Gedicht "Das Seegespenst von Falkenhagen".

Nicht weniger groß war die Freude beim Kleinen Chor Seelow. Jutta Herfurth erzählte auch, warum den Sängern das Geld gerade jetzt wie gerufen kommen. Sie stecken derzeit in Gesprächen mit dem Chor der Herbstzeitlosen, um künftig unter einem Dach gemeinsam zu musizieren. "Wir haben zwar ein unterschiedliches Repertoire. Aber da die Herbstzeitlosen derzeit keine musikalische Leitung mehr haben, wollen wir es gemeinsam versuchen" berichtete Jutta Herfurth.

Fritz Busse vom Seelower Schützenverein verwies auf den Kooperationsvertrag mit der Seelower Oberschule. 35 Kinder und Jugendliche werden regelmäßig im neuen Schützenhaus Seelow, einer hochmodernen Anlage, trainiert. Natürlich koste die Munition viel Geld. Aber auch die Fahrten zu anderen Wettkampfstätten sowie die Trainerstunden müssen bezahlt werden, erklärte Busse. "Wir wollen den Schülern schließlich den Sport so gut nahebringen, dass sie auch an Wettkämpfen teilnehmen können", so Busse. Deshalb freue auch er sich riesig über die Spende der Seelower Sparkassenkunden im Rahmen der Kalenderaktion.

Fritz Busse nutzte die Gelegenheit des Gespräches mit den anderen Vereinsvertretern, um hart mit der gegenwärtigen Situation der Vereine ins Gericht zu gehen: "Den meisten steht doch das Wasser bis zum Hals", verwies er auf die aktuelle Situation des Behindertenverbandes Seelow, der derzeit zu Spenden aufgerufen hat, weil er die Fixkosten der Bundesfreiwilligen-Dienstler nicht tragen kann. "Es wäre wichtig, dass wir Vereinsvertreter gegen diese Misere einmal etwas gemeinsam unternehmen." In diesem Zusammenhang lobte Fritz Busse die Sparkasse, die sich auch im Falle des Behindertenverbandes als Förderer gezeigt habe.

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