Anmelden
Anmelden
Beta_Bild

Mittwoch, 29. Juli 2015
ABO-ButtonABO-ButtonKONTAKT-Button


Sie haben 8 von 10 Gratis-Artikeln gelesen.
x
Registrieren Sie sich jetzt und lesen Sie im Monat bis zu 20 Artikel kostenlos.
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits registriert? Bitte anmelden

Irina Voigt 27.01.2013 07:43 Uhr
Red. Strausberg, strausberg-red@moz.de

heimat/lokalredaktionen/strausberg/artikel8/dg/0/

Anonyme Beisetzungen im Trend

Neuenhagen (MOZ) Nach mehreren von der Gemeindevertretung 2004 und 2010 abgeschmetterten Versuchen beschäftigte sich der Kultur- und Sozialausschuss am Mittwochabend mit einem neuerlichen Vorstoß der Verwaltung, die Friedhofsgebühren den tatsächlichen Kosten anzupassen.

heimat/lokalredaktionen/strausberg/artikel8/dg/0/1/1093937/

Mit erheblichen Investitionen in den vergangenen Jahren auf den beiden kommunalen Friedhöfen in der Fredersdorfer Straße und der Hönower Chaussee und seit 1994 unveränderten Gebühren begründete Fachbereichsleiter für Bürgerdienste Gunter Kirst die erneute Vorlage.

So habe der Friedhof Bollensdorf eine neue Trauerhalle erhalten, der Waldfriedhof eine Einzäunung und Parkplatz sowie beide neue Urnengemeinschaftsanlagen. In zwei Schritten sollen die Gebühren laut dem vorliegenden Entwurf angepasst werden.

Ab dem 1. Juli auf etwa 80 Prozent und genau zwei Jahre später am 1. Juli 2015 dann zu 100 Prozent der tatsächlichen Kosten. Zugrunde liegen die Kalkulationen aus dem Jahr 2011. Die Grabberechtigungsgebühren für 20 Jahre einer Wahlgrabstätte für einen Sarg würden dann von derzeit 568,60 Euro im Juli auf 783,20 Euro und ab Juli 2015 auf 979 Euro steigen.

Grabstätten für die anonyme Beisetzung von Urnen würden von momentan 141,20 Euro bei 80 Prozent der tatsächlichen Kosten auf 123,30 Euro sinken und bei Kostendeckung dann 154 Euro für 20 Jahre betragen.

Entsetzen lösten im Ausschuss die Gebühren von Grabstätten für zwei Särge aus. Von aktuell etwa 1140 Euro würden diese dann ab Juli 2015 knapp 2000 Euro betragen. Doch mit vier von 141 Beisetzungen auf kommunalen Friedhöfen 2012 machen die nur einen geringen Anteil aus, verteidigte Kirst.

So wurden neben 16 Erdbestattungen 64 anonyme Urnen-Beisetzungen im vorigen Jahr gezählt. "Man will den Hinterbliebenen nicht zur Last fallen", versuchte Kirst den Trend zu erklären. Mit der Auflage, in mehreren Stufen den Anstieg der Gebühren etwas moderater zu gestalten, gab der Ausschuss eine Empfehlung.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Weitere Nachrichten aus Strausberg

Kegler absolvieren strammes Programm
29.07.2015 20:26

Kegler absolvieren strammes Programm

Neuenhagen (MOZ) Mit sechs Medaillen kamen die Behindertensportler der SG Rot-Weiß Neuenhagen von den Deutschen Meisterschaften im Kegeln zurück. Die Meisterschaften auf der Bohlebahn fanden in Stralsund statt. Für die Kegler der SG Rot-Weiß Neuenhagen waren die... mehr

29.07.2015 19:55

Strausdorf statt Strausberg

Strausdorf statt Strausberg

Strausberg (MOZ) Der Ausschuss zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Altstadt ist aus Sicht von Detlef Herold eine Farce. Der Unternehmer, der auch... mehr

29.07.2015 05:58

Pflegedienstleiterin packt Koffer

Pflegedienstleiterin packt Koffer

Strausberg/Wriezen (MOZ) Pflegedienstleiterin Christine Höbig verlässt zum 31. Juli das Krankenhaus Märkisch-Oderland. Wie die Klinik jetzt mitteilte, wurde sie vor wenigen... mehr

29.07.2015 05:22

Von Postkarte bis Bademode

Von Postkarte bis Bademode

Strausberg (MOZ) Im Heimatmuseum steht in Kürze die nächste Sonderausstellung an: Am 8. August wird die Schau "Märkische Wanderer - unterwegs mit Stock, Klampfe, Rad... mehr