Dienstag, 29. Juli 2014
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Detlef Klementz 30.01.2013 20:11 Uhr
Red. Strausberg, strausberg-red@moz.de

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Bankräuber mit magerer Beute

Petershagen-Eggersdorf (MOZ) Drei Bankräuber haben am Dienstagabend kurz nach 19 Uhr im Ortsteil Petershagen die Sparkassenfiliale in der Lessingstraße überfallen. Wie die Polizei mitteilte, drangen die maskierten Täter wenige Minuten nach Schließung durch die Hintertür in das Gebäude ein. Die vier Angestellten hätten allerdings bemerkt, dass sich jemand an der Tür zu schaffen machte und sich vorsorglich in Sicherheit gebracht. Demnach schlossen sie sich im Tresorraum ein.

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Nach dem Überfall: Am Mittwoch wurde die demolierte Hintertür repariert.  

Nach dem Überfall: Am Mittwoch wurde die demolierte Hintertür repariert.

© frei/Dirk Schaal

Auf die Weise kamen die Täter auch nicht an größere Geldsummen heran. Sie seien mit "geringen Mengen an Hartgeld über ein angrenzendes Feld geflüchtet". Zwei der Angestellten hätten einen Schock erlitten und wurden im Krankenhaus behandelt.

Ob die Bankräuber Anfang Februar vergangenen Jahres auch die Sparkassenfiliale in Buckow überfallen haben, ist derzeit noch offen. Ausschließen wollte die Polizei das am Mittwoch nicht.

Bei dem Überfall auf die Filiale in der Wriezener Straße hatten sich am 7. Februar gleichfalls kurz nach Schließung um 18 Uhr Bankräuber gewaltsam Zutritt verschafft, indem sie die Eingangstür aufgebrochen hatten. Sie waren mit reicher Beute unerkannt entkommen. Drei der sechs Angestellten hatten seinerzeit einen Schock erlitten und waren medizinisch betreut worden.

Sparkassen-Vorstand Dirk Rieckers bestätigte am Mittwoch, dass sein Geldinstitut wie damals auch in diesem Fall als Vorsichtsmaßnahme umgehend ein eigenes Präventionsteam geschickt habe, das am Mittwoch durch einen Notfallpsychologen verstärkt worden sei. Zur Beute wollte er keine Angaben machen. Da die demolierte Tür repariert werden musste, blieb die Zweigstelle am Mittwoch geschlossen.

Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 03341 3301224 bei der Polizei in Strausberg oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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