Bahnhofssanierung erst 2014
Eisenhüttenstadt (MOZ) Die Deutsche Bahn plant nach Aussagen von Uwe Marxen, Leiter des Regionalbereichs Ost der DB Station & Service AG, ab 2014 den Bahnhof Eisenhüttenstadt zu sanieren. Die Technische Universität Cottbus habe sich bereits wohlwollend zu den Vorhaben der Stadt positioniert, sagt Professor Hans-Christoph Thiel. Allerdings müssten die Pläne der Kommune zur Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes mit der Bahn in Einklang gebracht werden. Jetzt, so Thiel, sei der Konzern am Zug. Auch der Abriss des alten Stellwerks am Bahnübergang stehe zur Debatte. Von Andreas Wendt und Frank Kaiser Mit dem Projekt des Eisenhüttenstädter Bahnhofs, sagt Marxen, sei man trotz intensiven Dialogs mit dem Infrastrukturministerium und der Stadtverwaltung nicht so weit wie geplant. Bei der gestern vorgestellten Qualitätsanalyse des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg (VBB) schnitt Eisenhüttenstadt als Anfangs- und Endpunkt der am stärksten frequentierten
Werben für die Gäste mit dem Fahrrad
Von Stefan Lötsch Bad Saarow (MOZ) Vor allem mit Angeboten für Rad- und Naturtourismus will der Tourismusverband Seenland Oder-Spree, dessen Geschäftsstelle in Bad Saarow ist, bei der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin werben. Der Tourismusverband Seenland Oder-Spree, der Zusammenschluss der bisherigen Reisegebiet Märkisch-Oderland und Oder-Spree, hat sich für dieses Jahr ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. In der Jahresabrechnung wollen die Touristiker bei den Übernachtungszahlen die Zwei-Millionen-Marke knacken. Schon jetzt führt das große Reisegebiet in Brandenburg die Beliebtheitsskala bei den Gästen an. Nur knapp wurde im vergangenen Jahr die Zwei-Millionen-Marke verfehlt. Vor allem mit Naturtourismus und da besonders mit Radtourismus will der Tourismusverband noch mehr Gäste in die Region locken, wirbt damit auf verschiedenen Messen. "Insgesamt sind wir auf 53 Messen selbst oder mitvertreten", sagt Ellen Rußig, Geschäftsführerin des
Ratzdorf wieder Zweiter
Von Jens Liebelt Wellmitz Die 1. Kegel-Männermannschaft des SV Wellmitz hat ihre 2. Landesklassen-Saison auf Bohle in Belzig mit dem zweiten Rang abgeschlossen. Die Entscheidung über Auf- und Abstieg war vor diesem Turnier offen. Für Ratzdorf und Belzig standen 18,5 Punkte, für Wandlitz 17 Punkte und für Zossen 16 Punkte zu Buche. Steve Wittig schob an, und trotz Trainings bekam er die Bahn nicht in den Griff. Er kegelte 838 Holz. Für Carsten Gronenberg lief es besser. Mit seinen 870 Holz führte er Ratzdorf an die Spitze. Für Marco Drews war klar, das die Belziger Bahn nicht seine Lieblingsbahn wird. Obwohl er kämpfte, rutschte das Team mit seinen 830 Holz wieder auf den vierten Platz. Mit einem kleinen Rückstand auf Platz drei ging Mannschaftsleiter Jens Richter auf die Bahn. Nervosität war ihm diesmal kaum anzumerken. Mit 878 Holz erspielte er Mannschaftsbestleistung und Wellmitz rückte wieder auf Platz zwei. Sehr ruhig und hoch konzentriert ging nun
Für Stahl wird es langsam eng
Eisenhüttenstadt (spf) Nach einer schwachen Leistung ist Handball-Männer-Verbandsligist BSG Stahl wieder in akute Abstiegsnot geraten. Er verlor bei einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf in Forst mit 23:24 (14:15). Die Voraussetzungen für dieses Spiel der Süd-Staffel waren bei den Gästen eigentlich sehr gut. Die Mannschaft war voll besetzt, und sie konnte mit einem Heim-Sieg im Rücken die Reise zum TV 1861 Forst antreten. Stahl hatte Anwurf und ging gleich mit 1:0 in Führung. Obwohl man in den ersten Minuten einige Angriffe des Gastgebers abwehren konnte, ging dieser mit 6:3 in Führung. Grund dafür waren reihenweise Fangfehler und Unkonzentriertheiten im Angriff der BSG. Stahl blieb auch im weiteren Verlauf deutlich unter den Möglichkeiten. Im Angriff wurden zwar einige Male die Außen freigespielt, diese vergaben aber ihre Chancen meist kläglich. Auch sonst war das Spiel wenig druckvoll, so dass sich kaum freie Wurf-Möglichkeiten boten. In der Deckung agierte
Neue Satzung regelt Ehrungen der Stadt
Müllrose (loo) Die Stadt soll eine neue Satzung über die Ehrung und Auszeichnung für besondere Verdienste um die Stadt Müllrose erhalten. Die neue Satzung will man auch im Festjahr "750 Jahre Müllrose" anwenden. Laut Satzungsentwurf kann die Stadt Müllrose Bürger der Stadt und auswärtige Persönlichkeiten, die sich um die Stadt "besonders verdient gemacht haben oder sich bei außergewöhnlichen Ereignissen bewährt haben, ehren". Vorgesehen sind folgende Arten der Ehrung: a) Vergabe der Ehrenbürgerschaft als höchste Ehrung der Stadtverordneten mit Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Müllrose und b) Verleihung der Ehrennadel mit Ehrenurkunde und Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Müllrose. In den Verleihungsgrundsätzen wird bestimmt, dass die Ehrenbürgerschaft die "höchste Auszeichnung" der Stadt ist. Sie dürfe nur an Personen verliehen werden, "die sich weit über das normale Maß hinaus für die Stadt Müllrose eingesetzt" haben. Das Ehrenbürgerrecht wird an lebende
Der Storchenschreck von Wiesenau
Wiesenau (kai) Auf unkonventionelle, wohl aber diesmal legale Weise versucht man derzeit in Wiesenau, eine Storchenlandung auf dem Schornstein des alten Heizhauses zu verhindern. An der Spitze steckt jetzt ein großer Windsack - ein Fisch mit rotem Kopf, gelben Bauch und blauen Flossen, der sich bei jeder Böe aufbläht. Er soll den Storch davon abhalten, an der Stelle, wo sein Nest in der vergangenen Woche abgefackelt wurde, wieder einen Horst zu errichten. Wer die Maßnahme veranlasst bzw. den Windfisch angebracht hat, wisse er nicht, sagte am Mittwoch Amtsdirektor Danny Busse. Er kündigte an, dass der Abriss des Schornsteins und des Heizhauses am kommenden Montag beginnen sollen - an dem Tag, an dem die von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises gesetzte Frist für den ursprünglich geplanten Nest-Abriss endet. Während es da also schnell geht, sieht die Kriminalpolizei in Eisenhüttenstadt keinen Grund zur Eile. Wiesenaus Bürgermeister Rainer Bublak, der zugegeben
Dreimal so viele Temposünder ertappt
Von Stefan Lötsch Fürstenwalde (MOZ) Die Polizei hat im vergangenen Jahr im Schutzbereich Oder-Spree/Frankfurt (Oder) 1,8 Millionen Fahrzeuge mit einem Radargerät kontrolliert. "Dabei wurden 102 000 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt", sagte Polizeisprecher Detlef Lüben der MOZ, 61 000 Übertretungen mehr als 2008. Die Polizei im Schutzbereich Oder-Spree/Frankfurt (Oder) hat die Kontrolle von Rasern massiv verstärkt. Wurden 2008 noch 567 000 Fahrzeuge mit einem Radargerät bzw. mit dem noch genaueren Überwachungsgerät Eso kontrolliert, waren es im vergangenen Jahr mehr als dreimal so viele (1 794 000) - mit dem entsprechenden Ergebnis: Fast dreimal so viele Temposünder haben die Beamten erwischt. "Insgesamt haben wir 102 000 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt", sagt Polizeisprecher Detlef Lüben. Durch Laserkontrollen wurden zusätzlich noch 17 800 Raser überführt, 5515 mehr als 2008. Lüben kündigt an, dass der Kontrolldruck nicht nachlassen
Junges Engagement für Region
Neuzelle (gro) "Wir für euch" heißt ein gemeinnütziger Verein, den Schüler der 13. Klasse des Rahn-Gymnasiums gegründet haben und dessen Mitglieder sich in der Region von Eisenhüttenstadt bis Guben aktiv im gesellschaftlichen Leben engagieren wollen - ehrenamtlich und unabhängig von der Schule. Mittwoch stellten die Initiatoren sich und ihr Konzept in der Aula des Rahn-Gymnasiums vor. Und dabei wurden auch erste gemeinnützige Projekte der Vereinsmitglieder - deren Zahl sich nach der gestrigen Vorstellung sofort erhöhte - erläutert. Beispielsweise geht auch das Benefizkonzert zugunsten eines Aidshilfeprojektes morgen Abend im Rahn-Gymnasium auf das Konto des Vereins: Eine Projektgruppe hatte das Konzept ausgearbeitet und das Konzert organisiert. Nächste Aufgabe, der sich die jungen Leute stellen wollen, ist die Verbesserung der Situation am Neuzeller Bahnhof. Bis zu 200 Schüler des Gymnasiums und der Oberschule reisen täglich mit dem Zug nach Neuzelle und sind am
Körperkunst auch auf Papier
Von Lea Sophie Lukas Eisenhüttenstadt (MOZ) Im Rahmen der Tanzwoche entsteht nicht nur auf der Bühne Kunst, sondern auch auf dem Papier - genauer gesagt auf Fotopapier. Am Dienstag wurde im Friedrich-Wolf-Theater die Ausstellung Augenblicke des Vereins Fotozirkel EKO eröffnet. Gezeigt werden Fotografien von den Proben für "Das Fest". Schon während der Proben für das große Tanzprojekt, mit dem die diesjährige Tanzwoche eröffnet wurde, standen die rund 60 Mitwirkenden und Choreografin Be van Vark unter ständiger Beobachtung. Ausgerüstet mit Kamera, Blitzlicht und Stativ, begleiteten elf Mitglieder des Vereins Fotozirkel EKO die Arbeit des Ensembles von Anfang an - vom Aufwärmtraining über die ersten Tanzschritte bis hin zur Generalprobe. Die so entstandenen Fotografien sind jetzt im Friedrich-Wolf-Theater zu sehen. Am Dienstagabend wurde die Ausstellung Augenblicke im Foyer eröffnet. Rund 40 Fotos zeugen von den Anstrengungen, die ausgehalten werden mussten,
Der Sportplatz ist sein zweites Zuhause
Eisenhüttenstadt (hb) Obwohl der Eisenhüttenstädter Günter Weimann am Donnerstag seinen 70. Geburtstag feiert, ist er selbst aus der Eisenhüttenstädter Ü 50-Auswahl nicht wegzudenken. Gerade wurde er mit Gubens Ü 60-Team Hallen-Landesmeister. Noch als 53-Jähriger hatte der einstige DDR-Junioren-Auswahlspieler in der zweiten Männer-Mannschaft des EFC Stahl mitgespielt. Dass es nur zu 71 Einsätzen in der ersten Stahl-Mannschaft langte, lag nicht am Können. 1967 war der DDR-Nachwuchs-Auswahlspieler von Aufbau Magdeburg nach Eisenhüttenstadt gewechselt. In der Stahlstadt wollte Weimann nach zwei Inhaftierungen wegen Republikflucht einen Neuanfang vornehmen. Doch die Verbandsoberen sperrten ihn weiter für Liga und Oberliga. So hörte er auf. Nicht richtig, denn fortan spielte er in der zweiten, dritten und Alt-herren-Mannschaft. Als der Magdeburger Trainer Günther Reinke an die Oder wechselte, wirkte er ab 1974 wieder in der Ersten mit. Große Verdienste erwarb "Leo" sich
Ostereier aus aller Welt im Strohhaus
Neuzelle (gro) Im Strohhaus wird am Sonnabend um 14.30 Uhr die zehnte Internationale Ostereierausstellung eröffnet. Ingrid und Edwin Keller zeigen gut 600 Kunstwerke aus ihrer privaten Sammlung. Das Ehepaar hat insgesamt mehr als 1000 Ostereier aus aller Welt zusammengetragen oder mit verschiedenen Techniken selbst gestaltet. Zu sehen sind sowohl die für die Region typischen Hühnereier als auch Eier von Wachteln und Enten, Gänsen und Puten sowie Emus, Nandus und Straußen. Informiert wird in der Ausstellung außerdem über wendische Trachten. Diese werden auf Fotos und Texttafeln vorgestellt. Am 27. März ab 14 Uhr und am 28. März ab 10 Uhr präsentieren Ingrid und Edwin Keller vor Ort verschiedene Techniken der Ostereierverzierung wie die Wachsbatik- und die Bossiertechnik. Am 28. März findet außerdem der traditionelle Frühlingsmarkt mit Handwerkern und Händlern im und am Strohhaus statt. Strohhaus Neuzelle, Ausstellung bis zum 2. Mai, dienstags bis sonntags, 11 bis
Ende der Sprechzeiten
Von Lea Sophie Lukas Eisenhüttenstadt (MOZ) In Eisenhüttenstadt gibt es derzeit 26 Hausärzte - statistisch gesehen mehr als genug. Dass sich nicht für jeden von ihnen, der in den Ruhestand geht, ein Nachfolger findet, zeigt sich jetzt an einer Praxis im Friedensweg. Die Gründe dafür sind jedoch vielschichtiger als angenommen. Ein Hausarzt muss zuhören können, sich Zeit für die Sorgen und Nöte der Patienten nehmen, Schmerzen lindern, Hausbesuche machen, Notfälle annehmen. Er ist nicht nur Mediziner mit Fachwissen, sondern auch Vertrauensperson. Hartmut Gläser hat diesen verantwortungsvollen Beruf viele Jahre lang ausgeübt, heute ist er 69 Jahre alt und erschöpft. Zum 1. April schließt der Arzt seine Praxis im Friedensweg. Einen Nachfolger, der die Praxis und über tausend Patienten übernimmt, hat Hartmut Gläser nicht gefunden. "Ich habe mehrere Jahre lang nach einem jüngeren Kollegen gesucht", sagt der Arzt, der jetzt in den Ruhestand geht - gehen muss, weil er
Abriss des Heizhauses vertagt
Wiesenau (MOZ) Das alte Heizhaus in Wiesenau direkt an der Bundesstraße 112, das für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses weichen soll, wird voraussichtlich länger als geplant stehen bleiben. Nachdem das Storchennest auf dem Schornstein vor einer Woche abgebrannt ist, ist für den Abriss keine Eile mehr geboten. Ursprünglich hatte es von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises eine Ausnahmegenehmigung für das Abtragen des Gebäudes gegeben. Diese war mit der Auflage verbunden, den Schornstein spätestens bis zum 15. März abzureißen - bevor ein Storch kommt. Die Dringlichkeit sei nun entfallen, so Danny Busse, Direktor des Amtes Brieskow-Finkenheerd. Amtsverwaltung und Baufirma haben für den Abriss Zeit bis in den April hinein. Dass jetzt der große Termindruck entfällt, liegt also daran, dass der Storch kein Nest mehr auf dem Schornstein hat. Der noch unbewohnte Horst war am Abend des 2. März in Flammen aufgegangen. Wiesenaus Bürgermeister Rainer Bublak selbst hatte ihn
Azubis überraschen Kita-Kinder
Eisenhüttenstadt (beh) Dank einer Spende von Azubis von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt kann die Kita Kinderland der Arbeiterwohlfahrt ihr Verkehrsprojekt weiter vorantreiben. An ihrem letzten Ausbildungstag überreichten Daniel Dimke und Sebstian Teichert der Kindertagesstätte 300 Euro - den Siegerbetrag eines Bowlingwettstreites aller vier Elektronikerklassen für Betriebstechnik des Berufsbildungszentrums von ArcelorMittal. Die Lehrlinge waren sich von vornherein einig gewesen, mit ihrem Startergeld eine gute Tat vollbringen zu wollen. Die Gewinnerklasse durfte entscheiden, an wen die Summe - die von den Ausbildern noch etwas aufgestockt wurde - gespendet werden soll. Ausgewählt wurde die AWO-Kita Kinderland in der Heinrich-Heine-Allee. Weil einige der Azubis die Einrichtung aus dem Projekt "Soziales Lernen" kannten, fiel die Entscheidung nicht schwer. Über den Betrag freuten sich vor allem die Vorschulkinder mit ihren Erziehern und der stellvertretenden Kita-Leiterin Sylvana
Alice läuft jetzt doch in 3D
Eisenhüttenstadt (gro) Diese Nachricht dürfte bei den Filmfreunden in der Region große Freude auslösen: Entgegen den ursprünglichen Planungen zeigt der Cinestar-Filmpalast die Neuverfilmung von "Alice im Wunderland" jetzt doch in 3D - und zwar ab Donnerstag. "Die Nachfrage war bei uns unglaublich groß", sagt Kinoleiterin Grit Brestrich. Die Leute hätten nicht verstanden, warum dieser Film, der wochenlang gerade wegen seiner 3D-Effekte beworben worden war, in Eisenhüttenstadt nur zweidimensional gezeigt wird. Das Fantasieabenteuer mit Jonny Depp sollte hier und in vielen anderen Kinos in der analogen Version laufen, weil "Avatar" zwölf Wochen nach dem Start im Dezember 2009 immer noch die 3D-Säle füllte. In den meisten Kinos gibt es lediglich eine 3D-Leinwand und Ende März startet bereits der nächste dreidimensional gedrehte Film. Außerdem hatten sich die Kinobetreiber nach den Oscar-Verleihungen am vergangenen Sonntag einen zweiten Ansturm auf "Avatar" erhofft.
Änderungen im Zugverkehr ab Sonnabend
Eisenhüttenstadt (gro) Wegen Arbeiten an den Oberleitungen auf dem Streckenabschnitt zwischen Frankfurt (Oder) und Guben ändern sich die Fahrpläne der Regionalexpress-Linien RE 1 und RE 11 der Deutschen Bahn in der Zeit vom 13. März bis zum 28. März. Der RE 1 wird am kommenden Wochenende (13. und 14. März) zwischen Frankfurt und Eisenhüttenstadt durch Busse des Schienenersatzverkehrs ersetzt. Die Busse fahren ab Bahnhof Eisenhüttenstadt 25 Minuten früher und kommen in der Gegenrichtung ab Frankfurt auch 25 Minuten später in Eisenhüttenstadt an. Der RE 11 fährt vom 14. März bis zum 27. März zwischen Frankfurt und Cottbus nach geänderten Fahrplänen. Die in den Morgenstunden von Cottbus nach Berlin durchgehend fahrenden Züge der Linie RE 1 verkehren vom 14. März bis zum 28. März zu früheren Fahrzeiten. In den Abendstunden des 27. März fallen die Züge der Linie RE 11 zwischen Eisenhüttenstadt und Guben aus, es wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die
Rückwärts in die Parklücke
Eisenhüttenstadt (MOZ) Unter dem Motto "Frauen-Verkehr-Sicherheit" konnten Führerscheinbesitzerinnen gestern im offis und auf dem Nordparkplatz des City-Centers ihre theoretischen und praktischen Fahrkenntnisse testen und auffrischen. Die Polizei und der Fahrlehrer Sven Kussatz gaben Tipps und erklärten das richtige Verhalten in Gefahrensituationen. Nicht nur Fahranfängerinnen waren gekommen, auch gestandene Verkehrsteilnehmerinnen fanden das kostenlose Sicherheitstraining sinnvoll und konnten nach jahrelanger Fahrpraxis noch einmal etwas dazu lernen. Von Lea Sophie Lukas Eine Vollbremsung kann manchmal das Schlimmste verhindern, wenn ein Kind auf die Fahrbahn und vor ein Fahrzeug läuft. Doch wie bremst man eigentlich richtig, wenn man selbst am Steuer sitzt und in die beschriebene Situation gerät? Erst aufs Gaspedal und dann die Kupplung treten - genau umgekehrt oder gar beides gleichzeitig? Sven Kussatz, Fahrlehrer und Fahrsicherheitstrainer in Eisenhüttenstadt, weiß die
Bischof an der Roheisenpfanne
Eisenhüttenstadt (loo) Markus Dröge, seit November 2009 Bischo f der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausit z , besuchte gestern das Gemeindezentrum in Eisenhüttenstadt, die Nikolaikirche in Fürstenberg sowie das Werk von ArcelorMittal. In seinem Amt ist Markus Dröge ist in diesem Amt Nachfolger von Bischof Wolfgang Huber. Gestern bereiste er in Begleitung von Superintendent Christoph Bruckhoff den Kirchkreis "An Oder und Spree". Im Zentrum der Visite standen Begegnungen mit Vertretern von Kirche und Gesellschaft. Im Kirchenkreis sind mehr als 18 400 evangelische Christen als Mitglieder aktiv. Da es auch in Eisenhüttenstadt Christen gebe, sei der Besuch dieser Stadt für ihn eine Selbstverständlichkeit, sagte Markus Dröge. "Ich habe bewusst Eisenhüttenstadt mit in das Programm aufgenommen", erläuterte Christoph Bruckhoff. Denn die Stahlstadt war als erste sozialistische Stadt auf deutschem Boden geplant - und zwar kirchenfrei. Doch trotz
Frauen und Männer suchen ihre Rollen
Von Janet Neiser Eisenhüttenstadt (MOZ) Unterschiedliche Bezahlung, schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und die oft schwierige Entscheidung zwischen Kind und Karriere. Darüber haben gestern im Rahmen der Frauenwoche 25 Frauen im Frauen- und Familienzentrum diskutiert. Ihr Fazit: Gleichstellung ist längst kein alter Hut. "Frauen werden schlechter bezahlt und müssen sich immer mehr beweisen als Männer", sagt Jenny Hilcken und bezieht sich damit vor allem auf den Arbeitsmarkt. Sie ist nicht die Einzige, die das in der Diskussionsrunde betont. Auf die Frage, warum Frauen laut Studien etwa 20 Prozent weniger verdienen als Männer, antwortet Jenny Hilcken: "Vielleicht sind wir Frauen bereit, auf Geld zu verzichten und stellen nicht so hohe Forderungen, damit wir überhaupt einen Job bekommen." Auch Familie und Beruf lassen sich nicht einfach vereinbaren, findet Antje Nemack. Viele Frauen würden sich bewusst für die Karriere und gegen Nachwuchs entscheiden.
Gäste halten nur eine Halbzeit mit
Vogelsang (rba) Fußball-Landesligist SV Vogelsang bleibt nach dem 1:5 (0:1) beim drittplatzierten BSC Preußen 07 Blankenfelde/Mahlow weiter Vorletzter in der Süd-Staffel. In der ersten Halbzeit konnte die ersatzgeschwächte Gäste-Mannschaft gut mithalten. Auch war zu erkennen, dass der Gastgeber in der Abwehr Lücken offenbarte. Die Tore jedoch schoss zunächst der Favorit. Der erste Treffer fiel nach einem Eckball. Ersatz-Torwart Steffan Meissner war wohl die Sicht versperrt, und er griff beim Ball von Thomas Welskopf daneben. Der BSC spielte stark über seine rechte Seite, meistens über Welskopf. Dennoch sprangen vor der Pause kaum Torchancen heraus. In der 27. Minute gelang den Gästen ein guter Spielzug über Libero Frank Bartz auf seinen Sohn Benjamin, der aber hatte sich den Ball im Strafraum zu weit vorgelegt. Zwei Minuten später landete ein Freistoß von Steve Weiss-Motz in der Abwehrmauer des BSC. Glück für den SVV, als ein Abseits-Treffer der Gastgeber nicht
3,4 Millionen für das Klostergelände
Von Frank Groneberg Neuzelle Die Außenanlagen des Klosters werden ab Herbst dieses Jahres für etwa 3,4 Millionen Euro saniert. Erste Schwerpunkte sind die Erneuerung des Stiftsplatzes und die Schaffung eines neuen Zugangs zu den Schulgebäuden. Auch 54 Parkplätze entstehen neu. In Vorbereitung der Arbeiten wurden jetzt auf dem Stiftsgelände 53 Laubbäume gefällt. Wohl jeder Besucher der Neuzeller Klosteranlage hat ihn schon mal laut verflucht oder wenigstens leise über seinen maroden Zustand geschimpft - den Stiftsplatz, jene mit Stolperfallen übersäten Pflasterfläche zwischen Stiftskirche, Kutschstallgebäude und dem Zugang zum Klostergarten. Nicht nur Menschen, die schwer zu Fuß oder auf Gehhilfen angewiesen sind, haben Schwierigkeiten, den Platz schmerzfrei zu überqueren. Katzenkopf- und Feldsteinpflaster wechseln mit schiefen Bordsteinen und löchrigen Kieswegen - eine Zumutung für Touristen und der Bedeutung der barocken Klosteranlage mit ihrer wunderschön
Kreis beantragt Nachschlag
Beeskow (rb) Bei der Umsetzung des Konjunkturpaketes muss der Kreis umsteuern. Weil die Sanierung der Heinrich-Heine Schule und der Bau einer Einfeldturnhalle in Eisenhüttenstadt rund 580 000 Euro teurer werden, hat der Landkreis das Brandenburger Finanzministerium um Hilfe gebeten. Der Kreis hofft darauf, dass andere Kommunen ihre Mittel für die Verbesserung der Bildungsinfrastruktur nicht ausschöpfen und das Geld in den LOS umgeleitet werden kann. "Wenn das nicht klappt, müssen wir die Mittel aus dem eigenen Haushalt nehmen", sagte Landrat Manfred Zalenga kürzlich vor dem Kreisausschuss. Gestrichen werden soll der Erweiterungsbau in der Nebenstelle Fürstenwalde, der mit Konjunkturmitteln aus dem Topf "Sonstige Infrastruktur" finanziert werden sollte. Doch der Bau würde sich entgegen den ursprünglichen Planungen um eine Million verteuern. Deshalb schlägt die Verwaltung den Abgeordneten des Kreistages vor, die Maßnahme zu streichen und ins Jahr 2013 zu verschieben. Dann
Reden übers Leben im Alter
Beeskow (rb) Die zentrale Eröffnung der Brandenburgischen Seniorenwoche findet in diesem Jahr im Landkreis Oder-Spree statt. Veranstaltet wird das große Treffen mit Ministerpräsident Matthias Platzeck und der Jo´s Bigband der Fürstenwalder Musikschule am 5. Juni auf der Burg Storkow. Detlef Kirchhoff, Vorsitzender des Kreis-Seniorenbeirates, ist stolz, dass über diesen Weg der Landkreis in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. "Das ist für uns eine große Ehre", sagt der 68-jährige Eisenhüttenstädter, der damit auch eine Menge an vorbereitender Arbeit auf sich zukommen sieht. Kirchhoff und seine 220 Mitstreiter in den 17 Seniorenbeiräten der Gemeinden legen viel Wert darauf, mit ihrer Arbeit ernst genommen zu werden. Sie vertreten inzwischen eine Bevölkerungsgruppe, die immer größer wird und gesellschaftliche Aufmerksamkeit braucht. In mehreren Beratungen hat der KSB seine Erfahrungen bei der Erarbeitung eines "Sozialplanes für Senioren" eingebracht, so Kirchhoff. Das
Heiße Tänze und super Stimmung
Von Janet Neiser Eisenhüttenstadt (MOZ) Die 18. Eisenhüttenstädter Tanzwoche ist voll im Gange - Kinder, Jugendliche, die Generation 30 plus sowie Senioren, Laien und Profis eroberten bei den bisherigen Veranstaltungen die Bühne. Vor allem das Projekt "Das Fest" am Eröffnungsabend wurde frenetisch bejubelt. Bei dessen Premiere waren im frisch sanierten Friedrich-Wolf-Theater mit seinen mehr als 700 Plätzen nur noch vereinzelte Sitze frei geblieben. Auch das Kinderprogramm am Sonntag zog viele Zuschauer an. Die Begeisterung über das bunte Tanz-Angebot ließ die meisten im Publikum sogar die nicht optimal eingestellte Klimaanlage vergessen. "Ach, das ist wie bei unseren Familienfeiern", flüstert eine Dame ihrer Platz-Nachbarin zu und kichert leise, als sich auf der Bühne Jung und Alt an der Festtafel zuprosten, schunkeln, quatschen und wild herumtanzen. Die Szene gehört zum Tanzprojekt "Das Fest", und das war der Knaller bei der Eröffnung der 18. Tanzwoche.
Erfolgreich auf der ganzen Linie
Von Lea Sophie Lukas Ziltendorf (MOZ) Jedes Jahr am 8. März begehen Frauen auf der ganzen Welt den Internationalen Frauentag. Vor fast 100 Jahren entstand er im Kampf um Gleichberechtigung und Wahlrecht für Frauen - zwei Forderungen, um die in anderen Ländern auch weiterhin gerungen werden muss. In Deutschland sind die Geschlechter heute dagegen weitestgehend gleichgestellt. Auch beruflich stehen Frauen erfolgreich ihren Mann - Hebamme Ramona Kuhlmann aus Ziltendorf beispielsweise. Wenn Ramona Kuhlmann versucht zu erklären, weshalb sie ihren Beruf gewählt hat, erzählt sie von ihrer Kindheit in Frankfurt (Oder). Oft wartete sie als Mädchen sehnsüchtig auf die Heimkehr der Nachbarin, einer Hebamme, die ihr nach Dienstschluss von ihrer Arbeit und den Dingen, die sie erlebt hatte, berichtete. "Es waren tolle Geschichten und irgendetwas hatte diese Frau an sich, was mich faszinierte", erinnert sich die blonde Frau, die heute selbst Hebamme ist und bereits mehr als 2000







