Durststrecke beendet

Fürstenwalde (alwin) Mit dem 70:60-Erfolg gegen die BG Lauchhammer in der Platzierungsrunde der Basketball-Oberliga hat die Depression der Wood Street Giants Fürstenwalde ein Ende gefunden. 70:60.

Nach den verpassten Play-Offs kam für die Fürstenwalder Basketballer auch im Auswärtsspiel in Perleberg das überraschende Pokal-Aus gegen den Landesligisten. Kurz vor den Final-Four vergaben die Giants die Chance, das Finale endlich an die Spree zu holen. Die Negativserie setzte sich zu allem Übel in den Play-Downs fort. Im ersten Heimspiel der Play-Downs unterlagen die Fürstenwalder in einer schwachen Partie in der Giants-Arena mit 79:83 gegen Stahnsdorf III. Nun folgte möglicherweise die Wende.

Das zweite Heimspiel der Play-Downs gegen Lauchhammer stand vor der Begegnung unter keinem guten Stern. Klar war, dass die zweite Mannschaft der Giants vorher im Dreierturnier an der Grünstraße spielen würde, was den Jugendspielern Kraft rauben dürfte. Hinzu kam, dass Benjamin ... mehr ->

 

Tanz-Spektakel in Erkner geplant

Erkner (ib) In der Erkneraner Stadthalle soll am Sonnabend, dem 27. März, das erste Tanzspektakel der Stadt steigen. Das sagt Michael Ehrenteit, der Präsident des American Football Club Erkner Razorbacks und ergänzt: "Cheerleader gehören auch dazu beim Tanzspektakel."

Ehrenteit, im Hauptberuf Veranstaltungsorganisator und Moderator, initiiert das Tanzspektakel in Kooperation mit der Stadtverwaltung. Hintergrund ist: "Da es in Erkner und der Umgebung so viele tolle Tänzer gibt, laden wir zum ersten Tanzspektakel in die große Stadthalle ein." Ähnliche Veranstaltungen in anderen Orten hätten jeweils großes Interesse beim Publikum gefunden. "Wir lassen 1000 Plakate drucken."

Er rechne mit 20 bis 30 Tanzgruppen aus etwa 15 Vereinen, sagt Michael Ehrenteit. Darunter seien allein aus Erkner der Rock ' n Roll-Club The Challengers, Charisma Starlight, die Ballettschule Balance, der Karnevalsverein EWG sowie die Black Babes der Erkner Razorbacks. Weitere Vereine kommen ... mehr ->

 

Als Lidl zu Krappmann kam

Von Ingolf Bunge

Schöneiche (MOZ) Lidl sucht in Schöneiche einen neuen Standort. Der soll in der Schöneicher Straße sein, wo Baustoffhändler Jürgen Krappmann verkaufen will, um umzuziehen. Im Ortsplanungsausschuss stellten Lidl-Vertreter ihr Projekt vor. Laut Bürgermeister Heinrich Jüttner gab es Pro und Contra, die Entscheidung wurde vertagt.

"Im vergangenen Frühjahr sind Lidl-Mitarbeiter aus heiterem Himmel bei mir aufgetaucht", sagt Jürgen Krappmann (61). Sie suchten einen neuen Standort und fragten, ob er verkaufen würde. "Ich habe gesagt, machen Sie mir mal ein Angebot." Das sehe nicht schlecht aus. "Darum habe ich mich nach einem anderen Standort in Schöneiche umgeschaut", sagt Krappmann. Schließlich habe er festgestellt, dass er, wollte er modernisieren, das nicht so einfach könne. "Der B-Plan ist so ungünstig, dass wir kaum bauen könnten. Als kleine Firma haben wir nicht die Kraft, lange über einen neuen B-Plan zu streiten."

Auch seine beiden Nachbarn ... mehr ->

 

14 Millionen für die Sportler

Kienbaum (uwe) Mit Schwung und großem Getöse schlägt der Bagger seine Schaufel in die Fassade und reißt ein weiteres Stück aus dem Verwaltungsgebäude auf dem Gelände des Bundesleistungszentrums (BLZ) Kienbaum. Das ist zum Abriss freigegeben worden. An seine Stelle soll ein Neubau kommen.

Eigentlich sollte der Abriss bereits im Januar erfolgen. "Aber das Genehmigungsverfahren hat sich etwas in die Länge gezogen", erklärt der Geschäftsführer des Bundesleistungszentrums, Klaus-Peter Nowack. Warum wird das Gebäude überhaupt abgerissen? "Das hat vor allem finanzielle Gründe. Ein Abriss ist wesentlich wirtschaftlicher als die Sanierung des Gebäudes", sagt Nowack. Der Abriss soll bis Ende März vollzogen sein. Dann kann mit dem Bau des neuen Gebäudes begonnen werden.

Und wenn der Geschäftsführer über den geplanten Neubau redet, spürt man seine Begeisterung für das Objekt: "Wir werden eine ganz neue Qualität erreichen." Das Haus soll in verschiedene Bereiche unterteilt ... mehr ->

 

Hasenfelde kommt nicht zur Ruhe

Von Hans-Georg Wackwitz

Hasenfelde (MOZ) Gut vierzehn Tage sind vergangen als Einwohner von Hasenfelde auf einer Bürgerversammlung im Gemeindehaus ihrem Ärger gegenüber der Lärmbelästigung Luft machten.Seitdem die Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 5 durch Heinersdorf gesperrt ist - sie sollte nach den ursprünglichen Planungen des Landesamtes für Straßenwesen längst fertig sein - nutzen überwiegend polnische Lkw auf ihrem Weg nach Hamburg, die neue Kreisstraße zwischen Arensdorf und Hasenfelde sowie umgekehrt als kurze Umleitung um wieder bei Heinersdorf auf die B 5 zufahren.

Die Einwohner von Hasenfelde sehen dem erhöhten Lkw-Aufkommen nicht tatenlos zu. Sie demonstrieren öffentlich gegen den erhöhten Straßenverkehr, der Gefährdungen für die Einwohner besonders die Kinder des Ortes mit sich bringt und zudem für die Einwohner von Hasenfelde die Nachtruhe stört. Auf der Bürgerversammlung hatten Vertreter des Landesamtes für Straßenwesen sowie des Oder-Spree-Kreises ... mehr ->

 

Die Finanzkrise hilft der Fürstengalerie

Von Joachim Eggers

Fürstenwalde (MOZ) Erstmals seit ihrem Bestehen soll die Fürstengalerie in diesem Jahr ohne Liquiditätshilfe von der Stadt auskommen. Das führt der verantwortliche Geschäftsführer der Wohnungswirtschaft, Thomas Buhl, auf zwei Faktoren zurück: niedrige Zinsbelastung durch die Finanzkrise und höhere Auslastung.

Das hat es bisher noch nicht gegeben: Einen Tag vor der Stadtverordneten-Versammlung verbreitet die Verwaltung Informationen zu einem nichtöffentlichen Tagesordnungspunkt. Es geht um die Freistellung der städtischen Wohnungswirtschaft von den Lasten, die sich aus der Fürstengalerie ergeben. Dabei handelt es sich aus rechtlichen Gründen um zwei Gesellschaften, die Fürstengalerie Verwaltungs GmbH und um die Fürstengalerie GmbH & Co. KG. Vor allem in letzterer laufen von Anfang an Verluste auf, die nicht der Wowi aufgebürdet, sondern direkt aus dem Stadtsäckel bezahlt werden.

Heute sollen die Stadtverordneten diese Regelung bis Ende 2010 ... mehr ->

 

Rodelspaß ab 1. Mai geplant

Petersdorf b. Bad Saarow (lö) Der lange und strenge Winter hat den Betreibern der künftigen Rodelbahn in Petersdorf den Terminplan durcheinander gebracht. Ursprünglich sollte die neue Freizeitattraktion schon zu Ostern den Betrieb aufnehmen. Nun habe man den 1. Mai anvisiert, sagte Fred Walter, einer der Geschäftsführer der Scharmützelbob GmbH. "Wir hoffen, dass dann richtig Frühling ist." Was die Besucher dann erwartet, ist auf dem Areal am ehemaligen Bunker Fuchsbau in der Straße Am Fuchsbau/Alte Fürstenwalder Straße schon zu erahnen. Gut die Hälfte der Gestelle, auf denen die Schlitten künftig fahren sollen, steht schon. Der Rest soll, sofern es der Frost nicht weiter verhindert, in den kommenden Tagen aufgebaut werden.

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Werben für die Gäste mit dem Fahrrad

Von Stefan Lötsch

Bad Saarow/Berlin (MOZ) Vor allem mit Angeboten für Rad- und Naturtourismus will der Tourismusverband Seenland Oder-Spree, dessen Geschäftsstelle in Bad Saarow ist, bei der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin werben.

Der Tourismusverband Seenland Oder-Spree, der Zusammenschluss der bisherigen Reisegebiete Märkisch-Oderland und Oder-Spree, hat sich für dieses Jahr ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. In der Jahresabrechnung wollen die Touristiker bei den Übernachtungszahlen die Zwei-Millionen-Marke knacken. Schon jetzt führt das große Reisegebiet in Brandenburg die Beliebtheitsskala bei den Gästen an. Nur knapp wurde im vergangenen Jahr die Zwei-Millionen-Marke verfehlt.

Vor allem mit Natur, und da besonders mit Angeboten für Radfahrer, will der Tourismusverband noch mehr Gäste in die Region locken, wirbt damit auf verschiedenen Messen. "Insgesamt sind wir auf 53 Messen selbst oder mitvertreten", sagt Ellen Rußig, ... mehr ->

 

Erkneraner Sanitäter half auf Haiti

Von Michel Nowak

Kagel/Erkner Normalerweise arbeitet Detlef Burczyk als Rettungsassistent. Von den Wachen in Erkner oder Spreenhagen aus fährt er zu Notfall-Einsätzen. In den vergangenen Wochen hatte der Kageler jedoch einen speziellen Auftrag: Detlef Burczyk half den Erdbebenopfern auf Haiti. Es war schon sein sechster Aufenthalt in einem Katastrophengebiet.

Haiti am 12. Januar dieses Jahres: Ein schweres Erdbeben erschüttert den Karibikstaat. Geschätzte 300 000 Menschen sterben, Millionen verlieren ihr Zuhause. Detlef Burczyk beobachtet das Geschehen am Fernseher. Dann wartet er - auf einen Anruf von der Johanniter-Auslandshilfe. Einige Tage später kommt der tatsächlich. Ob er wieder mitmachen könne, mit nach Haiti komme, lautet die Frage. "Wenn ich helfen kann, bin ich dabei", sagt Detlef Burczyk. Der geplante Skiurlaub mit der Lebensgefährtin wird abgesagt, die anschließenden Dienstschichten in den Wachen übernehmen Kollegen. Der 48-Jährige macht sich auf den ... mehr ->

 

Wenn das Quorum verfehlt wird

Von Joachim Eggers

Fürstenwalde (MOZ) Am Sonntag ist Stichwahl: Die Fürstenwalder sind aufgerufen, entweder Ulrich Hengst oder Reinhard Ksink zum neuen Bürgermeister zu wählen. Bekanntlich reicht es für den Sieg nicht, mehr Stimmen zu bekommen als der andere - es müssen mindestens 15 Prozent der Wahlberechtigten sein, das sind vermutlich rund 4042 Stimmen, so Wahlleiter Christoph Malcher. Diese Zahl kann sich durch Zu- oder Wegzug theoretisch noch ändern und wird daher am Freitag noch einmal exakt festgestellt.

Was passiert nun, wenn aufgrund schwacher Wahlbeteiligung dieser Wert nicht erreicht wird? Dann ist kein neuer Bürgermeister gewählt, und die Stadtverordneten müssen ein Stadtoberhaupt wählen. Allerdings, so Amtsinhaber Manfred Reim, muss die Stelle zuvor bundesweit ausgeschrieben werden. Das dürfte ebenso Zeit kosten wie der danach einsetzende Prozess des Auswählens, der von politischen Aspekten nicht frei wäre - Ausgang ungewiss.

Gewiss ist dagegen, ... mehr ->

 

FSV Union II deklassiert Steinhöfel

Steinhöfel (uwe) Als eine einseitige Angelegenheit entwickelte sich das Spree-Derby der Fußball-Landesklasse Ost zwischen Gastgeber VfB Steinhöfel und dem FSV Union Fürstenwalde. Während der VfB nach der 0:7 (0:3)-Niederlage als Vorletzter schweren Zeiten entgegensieht, bleiben die Spreestädter als Tabellenzweiter (37 Punkte) Spitzenreiter Petershagen-Eggersdorf (40) auf den Fersen.

Von Beginn an gab es kaum Zweifel, wer als Sieger den Kunstrasen in Steinhöfel verlassen würde. Zu klar dominierten die Unioner. Aber erst nach einer guten halben Stunde schlug sich dies auch im Ergebnis nieder. Da führte die Brandenburgliga-Reserve durch einen Doppelpack von Sascha Georgi und ein Tor von Erik Quäschning mit 3:0. Selbst als Union-Trainer Michael Pohl, seine A-Junioren, darunter den sehr starken Matondo Vita, auswechselte, ging der Torreigen im zweiten Abschnitt weiter.

Steinhöfel hatte große Probleme in der Abwehr, individuelle Fehler taten ein übriges. Allerdings musste ... mehr ->

 

Vier Meter hoher Lärmschutzwall entsteht

Rauen/Fürstenwalde (co) Zwar ist der große Stau durch den Ausbau der A12 - Abfahrt Fürstenwalde West in Richtung Dreieck Spreeau - seit vergangenem Herbst vorbei, doch der Landesbetrieb für Straßenwesen baut noch immer an der vielbefahrenen Strecke - wenn jetzt auch mehr im Hintergrund.

So entsteht an der rund 5,7 Kilometer langen Baustelle hinter Fürstenwalde derzeit ein Lärmschutzwall bei Rauen. Im Dezember war schon bei Fürstenwalde eine Lärmschutzwand errichtet worden. Die vier Meter hohen Sandberge bei Rauen resultieren aus der Überschuss-Masse an Materialien der einstigen Groß-Baustelle. "Dieser Wall ist eine freiwillige Leistung des Bundes", betont Bauüberwacher Matthias Bock vom Landesbetrieb Straßenwesen. Viele Bauarbeiter seien nun dabei, den Rauener Sportplatz - das Areal war während der Bauarbeiten das Boden-Zwischenlager - zu räumen, die Sandmassen zur A12 zu bringen, mit Raupen zum Wall zu verdichten. "In acht Wochen wollen wir fertig sein", so Bock. Der ... mehr ->

 

Bahnanschluss am Klinikum im Herbst

Von Stefan Lötsch

Bad Saarow (MOZ) Mit der geplanten Erweiterung der bestehenden Regionalbahnlinie 36 in Bad Saarow zum Helios-Klinikum könnte es nun doch noch in diesem Jahr etwas werden. Zumindest vertrat diese Einschätzung Jörn C. Schneider, einer der Geschäftsführer der Erlebnisbahn GmbH, gegenüber der MOZ. Das Unternehmen aus Mellensee will die komplette Bahnstrecke zwischen Bad Saarow und Beeskow, die momentan stillgelegt ist, von der deutschen Bahn übernehmen.

Bisher waren alle weiteren Planungen an den stockenden Verkaufsverhandlungen gescheitert. Der Vertrag zwischen der deutschen Bahn (DB AG), der das stillgelegte Liniennetz noch gehört, und der Erlebnisbahn sind noch nicht unterzeichnet. "Gegenwärtig befindet sich die DB AG mit einem Interessenten in konkreten und detaillierten Gesprächen zur Übernahme des Teilstückes", teilte eine Bahnsprecherin auf MOZ-Anfrage mit. Jörn C. Schneider wurde da schon konkreter: "Der Vertrag ist unterschriftsreif", ... mehr ->

 

Dreimal so viele Temposünder erwischt

Fürstenwalde (MOZ) Die Polizei hat im vergangenen Jahr im Schutzbereich Oder-Spree/Frankfurt (Oder) rund 1,8 Millionen Fahrzeuge mit einem Radar- bzw. einem ESO-Gerät kontrolliert. "Dabei wurden 102 000 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt", sagte Polizeisprecher Detlef Lüben der MOZ. Das seien 61 000 Übertretungen mehr als 2008. Hinzu kommen noch Laserkontrollen, bei denen 17 800 Fahrzeugführer ermittelt wurden, die zu schnell unterwegs waren. 2008 wurden 5515 Temposünder weniger mit einem Laser überführt. Auch in diesem Jahr will die Polizei den Kontrolldruck aufrechterhalten.

Von Stefan Lötsch

Die Polizei im Schutzbereich Oder-Spree/Frankfurt (Oder) hat die Kontrolle von Rasern massiv verstärkt. Wurden 2008 noch 567 000 Fahrzeuge mit einem Radargerät bzw. mit dem noch genaueren Überwachungsgerät Eso kontrolliert, waren es im vergangenen Jahr mehr als dreimal so viele (1 794 000) - mit dem entsprechenden Ergebnis: Fast dreimal so viele Temposünder haben ... mehr ->

 

Landwirte sitzen in den Startlöchern

Fürstenwalde (MOZ) Von Hochbetrieb kann auf den 85 000 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche im Landkreis Oder-Spree noch keine Rede sein. Noch müssen die Landwirte mit den Auswirkungen des harten Winters kämpfen. Während es einige Bauern bereits für die Frühjahrsbestellung auf die Felder drängt, warten andere noch ab. Vor allem geht es momentan darum, Gülle auszufahren. Wann die Traktoren auf die Felder können, um zu pflügen und zu säen, die Frühjahrssaat auszubringen, hängt vor allem davon ab, ob der Boden die schweren Geräte tragen kann.

"Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt...": heißt es in einer alten Volksweise. Schon lange sind es nicht mehr die Rösslein, sondern PS-starke Traktoren. Doch in diesem Jahr verzögert der langanhaltende Winter die Frühjahrsbestellung der rund 85 000 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche im Landkreis Oder-Spree. "Die Landwirte werden jetzt vor allem prüfen, wieweit die Befahrbarkeit der Flächen gegeben ist", sagt Max Krüger, Leiter des ... mehr ->

 

Aufstieg nach Herzschlagfinale

Fürstenwalde (mtr) Vor dem letzten Spieltag der Landesliga Nord im Kegelbillard hatte die erste Mannschaft des KSV Fürstenwalde noch zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer BSC Altranft, nachdem die Fürstenwalde im direkten Duell daheim unterlagen. Während Altranft bei Blumberg II überraschend klar verlor, triumphierten die Spreestädter gegen Britz II mit 1569:1501 klar und steigen auf.

Die Fürstenwalder waren daheim natürlich die Favoriten. Dennoch sollte es eine enge Partie werden, denn Britz II hat in der Saison auswärts bessere Ergebnisse erzielt als daheim. Die ersten drei Spieler beider Mannschaften starteten auch gleich mit guten Einzelergebnissen: Torsten Kaul (241 Holz), Peter Gesche (283 Holz, Saisonbestleistung) und Guido Hanisch (252 Holz) für den KSV sowie Sebastian Stammfuß (252 Holz), Peter Krüger (262 Holz) und Mario Hornig (261 Holz) für die Gäste sorgten zur Halbzeit mit 776:775 für ein offenes und ausgeglichenes Spiel.

Erst Dirk Giese (281 ... mehr ->

 

Aufstiegstraum geplatzt

Grünheide (rka) Bittere Pleite: Die Handballer des Grünheider SV haben ihr Heimspiel gegen den Tabellenzweiten HSG USV Werder mit 30:31 (19:16) verloren. Als Dritter muss das Team nun auf Ausrutscher des Spitzenduos Altlandsberg/Werder hoffen, um den Aufstieg noch zu verwirklichen.

Bis auf Dennis Gorobtschuk konnte Trainer Axel Both auf alle Spieler zurückgreifen. Zudem kam Rückraumschütze Sören Klünder nach fast viermonatiger Verletzungspause zu seinem Comeback und stand auch gleich in der Startformation.

Die Anfangsphase begann mit der 3:0-Führung für den GSV optimal. Doch langsam kamen die Gäste von der Havel besser ins Spiel, kamen auf 5:4 heran. Ganz anders als im Hinspiel, das Grünheide mit 26:22 für sich entschied, war die erste Halbzeit geprägt von Tempospiel und Deckungsfehlern. Grünheide hatte in Rainer Bache einen sehr starken Rückhalt im Tor und hielt den knappen Vorsprung bis Mitte der ersten Hälfte (10:9).

Im Angriff überzeugten Thomas Klose mit ... mehr ->

 

Die Biber bauen sich ein Vereinshaus aus

Von Elke Schlegelmilch

Erkner (MOZ) Das Team um den Biber-Vorsitzenden Marcel Matheis hat entschieden: Die Schwimm- und Tauchsportler konzentrieren sich in diesem Jahr darauf, aus einem maroden Bau das langersehnte Vereinshaus zu machen. Deshalb reichen die Kräfte des Vereins diesmal nicht für das traditionelle Spreetreiben zu Ostern.

Der Wunsch nach einem eigenen Domizil treibt die Erkneraner "Biber" schon seit drei Jahren um. "Damals mussten wir unseren Vereinsraum auf einem privaten Grundstück aufgeben, weil der Besitzer den Platz selbst benötigte", so Marcel Matheis, der 1. Vorsitzende des gemeinnützigen Erkneraner Schwimm- und Tauchsportvereins. Danach etwas Neues zu finden, war schwierig, auch wenn die Stadt, der Bürgermeister versuchten, die Tauchsportler zu unterstützten. Alle Überlegungen erwiesen sich bei näherem Hinsehen und Prüfen als untauglich. "Das Vereinsleben am Laufen zu halten und auch die Organisation des Spreetreibens, das ist eine sehr komplexe ... mehr ->

 

Ruf nach Ausbau von Sandstraßen wird lauter

Von Joachim Eggers

Fürstenwalde (MOZ) Jetzt hat sich auch die Kleiststraße gemeldet: Immer mehr Anwohner von Sandstraßen bitten darum, dass ihre Pisten ausgebaut werden. Andererseits baut die Stadt Straßen teils auch nach anderen Gesichtspunkten aus. Der Ruf nach mehr Geld und nach klaren Kriterien wird lauter.

Elisabeth Alter (SPD) machte keinen Hehl daraus, dass ihr die ganze Richtung nicht passte. Man solle auch mal an die normalen Menschen denken, forderte sie jüngst mitten in einer Debatte über höhere Zuwendungen für die Wohlfahrtspflege im Hauptausschuss. Das Geld solle man eher für Sandstraßen ausgeben.

Begehrlichkeiten der Bürger liegen aus der Hauffstraße vor, aber auch aus der Schelling-, der Jahn- und jetzt eben der Kleiststraße. Dagegen ist auf dem Abschnitt der Rückertstraße, der dieses Jahr ausgebaut werden soll, eine knappe Mehrheit von Betroffenen sogar gegen den Ausbau - sechs von elf Grundstückseigentümern. Darauf hat eine der Betroffenen, ... mehr ->

 

Neue Struktur für die Telefonbücher

Von Cornelia Link

Spreenhagen Gegen eine Neusortierung der Einträge als Amt Spreenhagen im neuen Telefonbuch Das Örtliche sprach sich jüngst der Amtsausschuss von Spreenhagen aus. Der Verlag Karlsruher Röser & Partner GmbH spricht indes von positiven Rückmeldungen auf seine Ideen.

Über die Pläne des Verlages informierte Amtsdirektor Joachim Schröder. Der hatte Post vom Karlsruher Unternehmen erhalten, das erklärte, dass sowohl das kleinere Buch Das Örtliche als auch zum späteren Zeitpunkt das dicke, große Telefonbuch zukünftig verbessert werden solle. Bislang sind die Dörfer im Amtsbereich noch nach Vorwahlen zu unterscheiden. Gosen und Neu Zittau stehen mit Vorwahl 03362 im Abschnitt Erkner, Rauen mit 03361 unter Fürstenwalde und die Dörfer um Spreenhagen mit 033633 unter Spreenhagen.

Zukünftig soll das Telefonbuch nach Willen des Verlags, der Telekom und des Aufsichtsrates nun neu sortiert werden - in Städte, Gemeinden und Ämter. "Dann gibt es einen Bereich ... mehr ->

 

Wenn das Auto sich aufs Dach dreht

Von Elke Schlegelmilch

Fürstenwalde (MOZ) Frauen stehen nicht nur im beruflichen Alltag ihren Mann, aber viele messen sich im Bezug aufs Autofahren nur ungern mit Männern. Deshalb sind Fahrsicherheitstrainings meist eher von Vertretern des starken Geschlechts dominiert. Anlässlich der Brandenburgischen Frauenwoche fand am Sonnabend auf dem Verkehrsübungsplatz in Fürstenwalde ein Fahrsicherheitstraining nur für Frauen statt. Die Veranstalter, der Unternehmerinnen-Stammtisch in Zusammenarbeit mit der Polizei und der SPD-Landtagsabgeordneten Elisabeth Alter, waren erfreut über den Zuspruch für ihr Angebot.

Geschafft! Erleichert klettert die Fürstenwalderin Ingrid Andres auf dem Verkehrsübungsplatz aus dem Rettungssimulator. Eben noch ist sie mit dem Auto sozusagen auf dem Dach gelandet und musste kopfüber aussteigen. Das Fahrzeug steht nicht auf der Straße, sondern ist auf einem Gestell montiert und kann - mittels Motorantrieb drehbar - in beliebige Lage ... mehr ->

 

Wieder entdeckte Leidenschaft

Von Sonja Jenning

Pillgram/Petersdorf (MOZ) Die erste Ausstellung des Jahres 2010 in der Petersdorfer Landgalerie ist der Pillgramer Monika Schüller gewidmet. Blumen, Menschen und Landschaften in Acryl bevölkern die Bilder der Künstlerin , die vor etwa zehn Jahren die Leidenschaft ihrer Kindheit wieder für sich entdeckte.

Das erste ihrer Bilder, das jemals in einer Ausstellung zu sehen war, ist inzwischen fast 50 Jahre alt. Monika Schüller malte es als Fünftklässlerin. Die kleine Bleistiftzeichnung im schwarzen Passepartout hütet sie wie einen Schatz. Es ist eine Art Selbstportrait. "Ich habe mich damals so gemalt, wie ich mir vorgestellt habe, dass ich als erwachsene Frau aussehe", erzählt die heute 60-Jährige. Ihr damaliger Zeichenlehrer sei von dem Werk so begeistert gewesen, dass er es in eine Ausstellung von Schülerarbeiten aufgenommen habe. "Ich hätte später gern Kunst studiert, aber meine Eltern wollten das nicht", erzählt Monika Schüller mit leisem Bedauern ... mehr ->

 

Werben für den Schulförderverein

Grünheide (elk) Der Schulförderverein der Gerhart-Hauptmann-Grundschule Grünheide darf ab sofort in der örtlichen Löcknitzhalle für sich werben - mit dem Banner "Mach´ mit, beweg was" Darauf vermerkt ist neben dem Förderverein auch der örtliche Sportverein - Zeichen einer gedeihlichen Zusammenarbeit zwischen beiden Partnern.

Ende voriger Woche übergaben Gerhard Kantner und Claudia Brüggler als Vertreter des Fördervereins das Banner offiziell an Ralf-Peter Fitzke, den Vorsitzenden Grünheider Sportvereins. Mädchen und Jungen der AG Leichtathletik der Grundschule erlebten den kleinen feierlichen Akt begeistert mit. "Der Förderverein darf das Banner unentgeltlich als Werbung in der Löcknitz-Halle anbringen", erläutert Sabine Wilde-Balzer, stellvertretende Schulleiterin und Koordinatorin für die Ganztagsschulbetreuung an der Bildungseinrichtung.

Der Schulförderverein setzt sich auf vielfältige Weise für die Schüler der Grundschule ein. Ebenso steht der Grünheider ... mehr ->

 

Rock und Schlager für Haiti

Von Henriette Brendler

Fürstenwalde Ein abwechslungsreiches Programm mit Tanz, Rockmusik und Schlagern ist dem Publikum am Freitagabend bei der Benefiz-Gala für die Erdbebenopfer von Haiti im Fürstenwalder Hof geboten worden. Mit dabei: Stars, wie Uwe Jensen, Julia Axen und Peter Wieland, die für den guten Zweck auf ihre Gage verzichteten.

Flyer entwerfen, Räumlichkeiten buchen, ein Programm zusammenstellen und die Werbetrommel rühren - leicht war es für die Schüler des Scholl-Gymnasiums, des Bernhardinums, der Rahn-Schule und des OSZ Palmnicken nicht, innerhalb von vier Wochen eine Benefiz-Gala auf die Beine zu stellen. Mit Hilfe der Agentur "Gordon Musics" ist es ihnen schließlich gelungen.

"Die Jugendlichen des Scholl-Gymnasiums brauchten nicht einmal für ihre Idee zu werben. Die anderen Schulen haben sich von selbst bereit erklärt, bei der Gala mitzuwirken", erzählte Agentur-Inhaberin Julia Gordon, deren Tochter in die 12. Klasse des Scholl-Gymnasiums ... mehr ->

 

Feuerwehr Jacobsdorf bekam neuen Bus

Jacobsdorf (soj) Im neuen Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Jacobsdorf ist es ein wenig enger geworden. Seit Freitag steht dort neben dem großen Einsatzfahrzeug ein, im Vergleich zu diesem, kleiner Transporter.

Die Schlüssel für den Jumper der Marke Citroen wurden Ortswehrführer Holger Wenzel offiziell im Rahmen der Jahreshauptversammlung vom ehrenamtlichen Gemeindebürgermeister Delef Gasche übergeben. 23 000 Euro hat sich die Gemeinde den Bus kosten lassen - die Feuerwehr hat ihn bitter nötig. Genutzt werden soll er zum einen natürlich bei Einsätzen, um das Nachrücken der Feuerwehrleute zu gewährleisten.

"Immerhin sind wir 20 aktive Kameraden, in unserem Einsatzfahrzeug ist aber nur Platz für neun von ihnen", sagt Ortswehrführer Holger Wenzel. Zum anderen ist der Bus aber auch für die zwölf Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr gedacht. "Im vergangenen Jahr mussten wir uns immer anderweitig Fahrzeuge leihen, um die jungen Leute zu ihren Veranstaltungen und ... mehr ->

 
 

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