Kitaplätze reichen für alle Kinder

Von Daniela Windolff

Angermünde (MOZ) Eltern, die es wünschen, können in Angermünde ihr Kind in einer Tagesstätte betreuen lassen. Kita-Notstand wie in anderen Regionen, vor allem in den alten Bundesländern, gibt es hier nicht. Auch mit dem neuen Kitagesetz, das ab 2013 jedem Kind schon ab dem 1. Geburtstag einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz zusichert, reichen die derzeitigen Kapazitäten aus. Das geht aus dem Kitabedarfsplan der Stadt Angermünde hervor, der jetzt für die Jahre 2010 bis 2015 aktualisiert wird. Derzeit gibt es insgesamt 916 Plätze von denen 831 belegt sind.

Wer in Angermünde einen Krippen-, Kindergarten- oder Hortplatz sucht, bekommt ihn prompt. 14 Kindertagesstätten und drei Tagesmütter bieten in der Stadt und im Umland insgesamt 916 Betreuungsplätze.

Ein Idealzustand verglichen an Ballungszentren wie Berlin und seinem Speckgürtel oder westlichen Bundesländern, wo Kitaplätze, vor allem Krippen fehlen und neu gebaut werden müssen. ... mehr ->

 

Neue Anreize zum Energiesparen

Von Michael Dietrich

Schwedt (MOZ) Wer seinen alten Stromfresser-Kühlschrank gegen ein energiesparendes Gerät umtauscht, wird künftig von den Stadtwerken belohnt. Das kommunale Energieunternehmen hat ein Förderprogramm für seine Kunden aufgelegt, das Investitionen zum Energiesparen fördert. Für einzelne Maßnahmen gibt es Zuschüsse zwischen 50 und 1000 Euro. Für größere Projekte stellen den Stadtwerke sogar einen Kredit bis zu 6000 Euro zur Verfügung.

Die Stadtwerke machen ernst in Sachen Energiesparen. Kunden können künftig nicht nur Wärmebilder vom Eigenheim, die Umrüstung des Autos auf Erdgas oder die inzwischen vorgeschriebenen Energiebedarfsausweise gefördert bekommen. Sie kriegen ab sofort auch einen Fünfziger geschenkt, wenn sie sich einen Kühl- oder Gefrierschrank der Effizienzklasse A++ anschaffen, 200 Euro für eine Solarstromanlage auf dem Dach dazu oder 500 Euro, wenn sie die alte Ölheizung auf Erdgas umrüsten. Alles Maßnahmen, die die Umwelt schützen, ... mehr ->

 

Autofrühling im Oder-Center

Schwedt (MOZ) Ab Donnerstag verwandelt sich das Oder-Center in einen Autosalon, in dem die neuesten Modelle der internationalen Autowelt zu sehen sind.

Bis zum kommenden Sonnabend werden mehr als 30 verschiedene Modelle von sieben unterschiedlichen Automarken gezeigt. Mit dabei sind Mercedes, Kia, Hyundai, Ford, Toyota, Skoda sowie Citroen.

"Mit der Autoshow wollen wir unseren Besuchern neben der Möglichkeit zum Bummel durch die mehr als 60 Fachgeschäfte einen Mehrwert bieten und ihnen eine aufwändige Tour durch viele Autohäuser der Region ersparen. Bei uns können sie sich einen umfassenden Überblick über aktuelle Trends, Typen und Modelle verschaffen", verrät Center-Manager Norbert Fels.

An der Autoschau beteiligen sich zahlreiche Autohäuser aus Schwedt, dem Schwedter Umland und Angermünde. Zu sehen ist die gesamte Palette vom Kleinwagen über das Einkaufsauto, den Familienwagen, Jeep, Van bis zum hochwertigen Sportgeländewagen für das Freizeitvergnügen auf ... mehr ->

 

Lümmeln in der Spiegelecke

Von Eva-Martina Weyer

Gartz (MOZ) Vollständig sanierte Krippenräume sind der neue Vorzeigebereich für die Gartzer Kita Regenbogenhaus. Die Bauarbeiten haben im vergangenen Jahr begonnen und länger gedauert, als erwartet. Die Sanierung geht in diesem Jahr in den Kindergartenräumen weiter.

Die wohl markanteste Änderung im Krippenbereich ist der helle Bodenbelag samt Fußbodenheizung. Krabbelkinder mögen es beim Spielen warm, und diese Neuerung kommt ihnen nun zugute. Gerade der Fußboden war aber das Handicap, warum sich die Bauarbeiten um mehrere Wochen verzögert haben.

Beim Aufstemmen des alten Estrichs stellten die Handwerker Feuchtigkeit im Mauerwerk fest. Deshalb musste eine Spezialfirma eine Sperrschicht aus Edelstahl einziehen. Erst dann konnten die Fußbodenleger und Installateure anrücken. Inzwischen sind die Handwerker aus dem Krippenbereich ausgezogen.

Sie haben auch ein modernes Bad für die Jüngsten eingerichtet und eine neue Garderobe samt ... mehr ->

 

BWG-Mitarbeiter gewinnt vor Gericht

Eberswalde (dir) Mit 15 000 Euro Abfindung ging Peter Elbrandt am Dienstag nach dem Prozess vor dem Arbeitsgericht Eberswalde gegen seinen Arbeitgeber, die Bau- und Wohnungsgesellschaft mbH Angermünde, in den unfreiwilligen Ruhestand. Er ist am Quartalsende arbeitslos. Begründet hatte die Rechtsvertreterin der BWG das geringer als gesetzlich möglich ausgefallene Abfindungsangebot gegenüber der Richterin während der Verhandlung in Eberswalde mit der "wirtschaftlich schwierigen Situation" der BWG.

Nach MOZ-Informationen verfügte die BWG Anfang März über 100 000 Euro liquide Mittel sowie kurz- und mittelfristig fällig werdende Forderungen in Höhe von 250 000 Euro. In die Summe eingerechnet worden sein könnte auch das Geld von drei Treuhandkonten. Nicht berücksichtigt sind in der Rechnung fällig werdende Abfindungen für gekündigte Mitarbeiter.

Laut Auskunft des Geschäftsführers der BWG hat das Unternehmen derzeit noch 14 Mitarbeiter. Nach Entlassungen bleiben ab 1. ... mehr ->

 

Freie Schule kann im Herbst starten

Von Michael Dietrich

Schwedt (MOZ) In diesem Jahr öffnet in Schwedt eine neue Schule. Die erste freie, nichtstaatliche Grundschule soll in das Gebäude der Lindenallee 32 einziehen. Die Wobag und der Schulträger, die Schulstiftung der Evangelischen Kirche, einigten sich auf einen langjährigen Mietvertrag und auf ein Konzept zum stufenweisen Ausbau der Schule. Der Schulverein für die Evangelische Grundschule hat bereits 15 Anmeldungen für die erste Klasse.

Während es in viel kleineren Kommunen längst freie Schulangebote gibt wie die Freie Schule Angermünde oder die Evangelische Salveytal-Grundschule in Tantow hatten Eltern in Schwedt für ihre Kinder bisher keine solche Wahl. In der größten Stadt der Uckermark gibt es nur staatliche Grundschulen. Die Evangelische Kirche hatte seit langem das Ziel, eine eigene Schule als Alternative anzubieten. Wenn, dann in Schwedt, beschloss der Kirchenkreis seinerzeit. Aber erst jetzt, 20 Jahre nachdem es die rechtliche Möglichkeit ... mehr ->

 

Umstrittener Solarstrom vom Acker

Von Daniela Windolff

Angermünde (MOZ) Sorgten bis vor wenigen Jahren noch die Windkraftanlagen für Skepsis und Bürgerproteste, die wie Pilze aus dem Boden schossen, so sind es jetzt großflächig geplante Photovoltaikanlagen in der Landschaft, die kontroverse Diskussionen in Ortsbeiräten und Stadtverordnetenfraktionen hervorrufen. In Angermünde stoßen derzeit Investorenpläne für neue Anlagen auf Widerstand. Andererseits gibt es immer mehr Befürworter alternativer Energieformen. Die aktuelle Bundesgesetzgebung zur Solarstromförderung sorgt für zusätzliche Irritationen.

Zwischen Waldsaum, Gottesbergen und Uckermark-Radrundweg im Ortsteil Herzsprung sollen sie die Sonne einfangen: großflächige Photovoltaikmodule, die auf insgesamt 29 Hektar Ackerfläche Solarstrom mit einer Leistung von knapp zehn Megawatt erzeugen. So jedenfalls sehen die Pläne des bayerischen Investors aus. Eine zweite Anlage ist am Ortsrand Richtung Bölkendorf am Parsteinsee geplant, die auf 19 Hektar ... mehr ->

 

Bauarbeiten an Landesgrenze gestartet

Von Oliver Voigt

Prenzlau. Es ist das größte Pipelineprojekt Deutschlands: Bei Prenzlau sind jetzt die Bauarbeiten für die Erdgasleitung OPAL in Brandenburg gestartet worden. Über 1000 Arbeiter sind zwischen Prenzlau und Elsterwerda im Einsatz. Im Herbst 2011 soll die Inbetriebnahme erfolgen.

"An der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern wurde begonnen, den Mutterboden auf der Leitungstrasse abzutragen", erklärt Bernd Vogel, Geschäftsführer der Firma Opal Nel Transport. Die Gesellschaft ist ein Unternehmen der Wingas-Gruppe und wird den technischen Netzbetrieb der Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung (OPAL) übernehmen.

"Wir wollen die Leitung im Herbst 2011 in Betrieb nehmen, dafür werden in der Hochphase der Bauarbeiten ab Mai allein in Brandenburg über 1000 Arbeiter auf der Leitungstrasse tätig sein", so Heinrich Keßler, regionaler Bauleiter der Wingas. Die meisten seien Italiener, denn die Firma Ghizzoni habe den Zuschlag auf die europaweite Ausschreibung ... mehr ->

 

Sparen an der Versicherung

Von Uwe Werner

Prenzlau In der Uckermark waren im Jahr 2009 insgesamt 96 247 Kraftfahrzeuge zugelassen. Das sind 636 mehr als im Jahr zuvor, informierte Manfred Holz, der in der Kreisverwaltung Uckermark als Sachgebietsleiter Straßenverkehrswesen tätig ist.

Manfred Holz und seinen Mitarbeitern begegnet man unter anderem in der Führerscheinstelle, der Kfz-Zulassungsstelle oder bei Anliegen in Sachen Verkehrslenkung, Taxiwesen und Fahrschulen. "Wir sind bemüht, dass die Anliegen der Kunden möglichst innerhalb von 15 bis 20 Minuten erledigt werden. Allerdings kann es bei einem größeren Ansturm auch mal einige Minuten länger dauern", sagte Holz.

Im vergangenen Jahr waren im Landkreis Uckermark 89 984 Fahrzeuge mit einem UM-Kennzeichen zugelassen (1469 mehr als im Jahr 2008). Mit Kennzeichen der alten Landkreise Angermünde (ANG), Prenzlau (PZ) und Templin (TP) beziehungsweise der Stadt Schwedt (SDT) durften noch 6263 zugelassene Fahrzeuge rollen (-833).

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Gedichtereigen im Wettbewerb

Angermünde (dw) Gedichte auswendig zu lernen, gehört seit Generationen zum Schülerleben. Sie mit Spaß und Lust auch vor großem Publikum vorzutragen, dazu gehört jedoch viel Mut und großer Fleiß. Beim überregionalen Rezitatorenausscheid der Förderschulen Uckermark und Barnim, den die Angermünder Förderschule seit nunmehr acht Jahren mit großem Erfolg ausrichtet, bewiesen insgesamt 40 Schüler aus Angermünde, Schwedt, Prenzlau, Eberswalde und Bernau sowie aus Integrationsklassen der Angermünder Bruhn-Grundschule und Ehm-Welk-Oberschule, dass sie trotz verschiedener Lernhandicaps ausdrucksstark und selbstbewusst Gedichte vortragen können, von Klassik über lustige Tiergedichte bis zu einfühlsamen Versen über die erste Liebe. Die Jury, in der auch der Kinderbuchautor und Namensgeber der Angermünder Förderschule Siegfried Schumacher vertreten war, hatte die Qual der Wahl, aus jeder Klassenstufe von zwei bis zehn die Besten zu küren.

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Küche gut, Service auch?

Von Stephan Klingbeil

Mescherin (MOZ) Regionale Küche, guter Service, aber noch zu wenig Gäste? Um Gaststätten besser zu vermarkten, will die Gesellschaft zur Förderung von Hotellerie und Gastronomie (GEHOGA) auch in der Uckermark freiwillige Qualitätskontrollen durchführen. Doch das Interesse dafür ist gering.

"Uckermärker Gastlichkeit" heißt die vor kurzem gestartete, vom Land geförderte Initiative, an der sich rund 100 bei der IHK gemeldete Unternehmen zwischen Templin und Schwedt beteiligen können. Die Aktion ist Teil der 2004 ins Leben gerufenen Initiative "Brandenburger Gastlichkeit", bei der mittlerweile 250 gastronomische Betriebe ausgezeichnet worden sind. Vorangegangen waren sogenannte Mystery-Checks, bei denen Testpersonen die freiwillig teilnehmenden Einrichtungen anonym auf die Qualität von Essen, Service oder Ambiente prüfen.

"Derzeit führen wir in sieben Regionen Brandenburgs Prüfungen durch", sagt Projektleiter Henryk Behrendt von GEHOGA, ... mehr ->

 

DSL-Ausbau im Norden dauert länger

Kummerow (md) Die Erschließung der nördlichen Schwedter Ortsteile Kummerow, Kunow, Hohenfelde und Stendell mit dem schnellen Internet dauert länger als geplant. Bis zum Sommer wollten die Stadtwerke Schwedt eine Breitbanderschließung über Richtfunkbrücken in die Orte realisieren. Dann hätten auch die Kummerower oder Hohenfelder die Möglichkeit, zu gleichen Geschwindigkeiten von bis zu 16 000 kBit und gleichen Preisen wie etwa in Criewen oder Vierraden, die 2009 über Breitbandkabel erschlossen wurden, schnell ins Internet zu gelangen.

Die Pläne und Fördermittelanträge dafür und für weitere zwei Projekte in Gramzow und Gartz sind laut Geschäftsführer Helmut Preuße längst fertig. Was jetzt aber bremst, sei die fehlende Entscheidung über die Förderung durch das Land. "Das Ziel Ende Mai hat uns das Land dadurch zerschossen", so Preuße.

Es geht insgesamt um Investitionen in Höhe von 1,5 Millionen Euro, die bis zu 90 Prozent gefördert werden sollen, um die Lücke zwischen ... mehr ->

 

Kinderträume auf Papier

Angermünde (dw) Kinderträume und Jugendsehnsüchte mit Pinsel auf Papier gebannt sind in einer neuen Ausstellung im Angermünder Ehm- Welk- und Heimatmuseum zu sehen. Zum ersten Mal werden hier Arbeiten des Kreativwettbewerbs der Förderschulen öffentlich ausgestellt - zauberhafte, fantasievolle Zeichnungen von lernbehinderten Jungen und Mädchen.

Aus insgesamt 190 Einsendungen zum diesjährigen Wettbewerb wählte eine Jury die schönsten und aussagekräftigsten aus. "Es fiel uns in diesem Jahr unsagbar schwer, weil jedes Bild auf seine Weise eindrucksvoll und wunderschön war und eigentlich alle ausgestellt werden müssten", sagte Kathrin Gehrke, Leiterin der Angermünder Förderschule. Der Förderverein der Schule hatte diesen kreisübergreifenden Wettbewerb initiiert, der im Zweijahresrhythmus stattfindet. In diesem Jahr beteiligten sich außer den Angermünder Schülern die Förderschule Eberswalde sowie eine schwedische Schule.

Die Zeichnungen seien um so ... mehr ->

 

Tarifgrenze am Stadtrand fällt

Von Michael Dietrich

Schwedt Die Familien Rinkau und Schmidt wohnen beide in Schwedt, sind beide beim Stromanbieter Stadtwerke und beide haben den gleichen Verbrauch. Dennoch zahlen die Schmidts jeden Monat 1,16 Euro Grundpreis mehr als Rinkaus. Der Grund: Die einen wohnen im Stadtgebiet, die anderen im Ortsteil Criewen.

Blumenhagen, Criewen, Gatow, Hohenfelde, Kummerow, Kunow, Stendell, Vierraden und Zützen gehören zwar schon viele Jahre zu Schwedt, die Stromkonzessionsverträge, die die ehemalig selbstständigen Orte aber vor 19 Jahren mit dem Energieversorger E.ON edis, damals der OSE AG, abgeschlossen hatten, gelten bis heute. Die Verträge regeln das Recht, im Gebiet der jeweiligen Gemeinde die öffentlichen Verkehrswege für die Errichtung und den Betrieb eines Stromnetz betreiben zu dürfen. E.ON edis konnte konkurrierenden Stromanbietern Gebühren für die Netznutzung abverlangen. Die Konsequenz war, dass im Stadtgebiet und Heinersdorf ein Stadttarif galt, in den ... mehr ->

 

Fast eine Viertelmillion Spielkarten ausgeteilt

Von Jörg Matthies

Schwedt (MOZ) Eine Sporthalle, mit 49 Vierertischen reichlich ausgestattet - dies waren am Sonntag die Rahmenbedingungen für die vierte Auflage des Schwedter Skatturniers um den Pokal des Bürgermeisters. Es erlebte mit 196 Teilnehmern eine Rekordzahl. Der Sieg ging nach Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern.

So ein bisschen war Heike Schröder (65) schon eine Exotin in der Günter-Jähnke-Boxsporthalle: Nur zehn Frauen versuchten gegen die zahlenmäßig klare Männer-Dominanz (186) so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. "Ich liebe Skat einfach! Gut 2300 Punkte sind ' s heute geworden", bilanzierte Heike Schröder nach dem fast achtstündigen Kartenspiel-Marathon - in etwa dürfte damit Platz 92 wie im Vorjahr bei ihrer ersten Teilnahme herausgesprungen sein. Gut gelaunt und überhaupt nicht müde wartete sie geduldig auf die Siegerehrung. "Sonst spielen wir öfter im Seniorenverein der ehemaligen Rathaus-Mitarbeiter Skat", verriet die Schwedterin ... mehr ->

 

Stiftung unterstützt Netzwerk

Schwedt (MOZ) Das Netzwerk Gesunde Kinder Ost- uckermark erhält eine Geldspende in Höhe von 2000 Euro von der Dr.-Broermann-Stiftung. Am kommenden Freitag wird der Geschäftsführer der in Königstein am Taunus ansässigen Stiftung nach Schwedt kommen, um die Aktivitäten des Netzwerkes in Augenschein zu nehmen und die Geldspende zu überreichen.

"Nach ausgiebiger Prüfung der eingereichten Unterlagen sind wir von der Arbeit des Netzwerkes in Schwedt überzeugt" sagt Geschäftsführer Stefan T. Murfeld. "Hier ist es gelungen, die ursprünglichste Bedeutung der Krankheitsprävention umzusetzen: Noch vor der Geburt eines Kindes wird ein persönlich-menschliches Angebot ausgesprochen, das Bereitstellen von gesunden sozialen Rahmenbedingungen zu unterstützen."

Überzeugt haben die Stiftungsmitglieder im Netzwerk insbesondere das "Paten-Modell" und die Nachhaltigkeit der Begleitung über drei Jahre hinweg. Stefan T. Murfeld wünscht sich, durch die Spende einen Beitrag zu ... mehr ->

 

Verein mit neuem Vorstand

Von Stefan Adam

Greiffenberg Der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg (VERN) hat mit Thomas Ebel aus Funkenhagen einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Auf der Jahresversammlung des Vereins in Vierraden wurde er einstimmig gewählt. Den neu gewählten Vorstand bilden außerdem Karin Koch, Ute Sprenger, Cornelia Lehmann, Dirk Seifert, Fred Rempel, Rudolf Vögel und Christof Blank.

Thomas Ebel tritt die Nachfolge von Herbert Lohner (Berlin) an, der die Geschicke des Vereins über viele Jahre führte und sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl stellte. Der Vereinsarbeit bleibt er aber weiter treu, wie er versicherte.

Der 48-jährige Thomas Ebel hat den Beruf des Landwirts von der Pike auf im Elternhaus erlernt. Landwirtschaft wird in dem Funkenhagener Familienunternehmen schon in der fünften Generation betrieben und reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Nach der Schule absolvierte er eine Lehre in der Landwirtschaft, ... mehr ->

 

Ausweis oder Pass berechtigen zur Wahl

Prenzlau Nur bei ausreichender Wahlbeteiligung besteht die Chance, dass der Landrat von den Bürgern gewählt wird, ansonsten fällt die Wahl an den Kreistag zurück. Zu der bevorstehenden Stichwahl am 14. März mehren sich Fragen der Leser. Oliver Voigt sprach hierzu mit Kreiswahlleiter Heiko Streich.

Märkische Oderzeitung: Herr Streich, viele Bürger sind verunsichert, weil ihnen noch keine neue Wahlbenachrichtigung zugegangen ist. Kommt die noch?

Heiko Streich: Für die Stichwahl gibt es keine neue Wahlbenachrichtigung. Wer zur Hauptwahl wahlberechtigt war, kann mit der dafür erhaltenen Wahlbenachrichtigung auch an der Stichwahl teilnehmen. Nur wer nach dem 28. Februar 18 Jahre alt geworden ist, erhält automatisch noch seine Wahlberechtigungsunterlagen für die Stichwahl.

Wie kann der Bürger seine Stimme abgeben, wenn er seine Wahlbenachrichtigung bei- spielsweise weggeworfen hat?

Hat jemand die Wahlbenachrichtigung nicht mehr, so ist das kein Problem. In ... mehr ->

 

Damit alles sauber klingt

Von Stephan Klingbeil

Schwedt (MOZ) Einmal im Jahr kommen aktive und ehemalige Schüler in der Schwedter Musik- und Kunstschule zusammen zum Flötenklassentreffen. Nach einem dreitägigen Workshop ha ben die teilweise von weit her an gereisten Hobbymusiker beim Abschlusskonzert am Sonntag gemeinsam musiziert.

Begleitet von Honorarkraft Jette Burkard am Cembalo, überzeugten die 22 Frauen, Männer und Kinder des zusammen gewürfelten Flöten-Orchesters mit leisen Klängen und wuchtigen Melodien. Rund 70 Besucher, darunter nicht nur Freunde und Verwandte der Freizeitmusiker ließen sich von indianischen Interpretationen oder barocken Tonfolgen berauschen. Auch wenn mancher Ton etwas quer daher kam, harmonierte der Blockflötenchor.

"In der Kombination haben wir zwar noch nie zusammen gespielt, aber wir sind ja hier aus Spaß an der Freud und ein falscher Ton ist da nicht so schlimm", sagt Susanne Patan, die bis vor 17 Jahren die Schwedter Musikschule besucht hat. "Schön, ... mehr ->

 

Blumengruß vom Stadtoberhaupt

Von Christina Schmidt

Schwedt Umgeben von Frauen und wie ein Hahn im Korb durfte sich Bürgermeister Jürgen Polzehl (SPD) bei der gestrigen Eröffnung der Brandenburgischen Frauenwoche fühlen. Zum Frauentag hatte er für alle weiblichen Gäste beim Frauenfrühstück im Frauenzentrum eine blumige Überraschung im Gepäck.

Dass in knapp einem Jahrhundert seit dem ersten offiziellen Frauentag viel erreicht wurde, war Grund genug zu feiern. Die Mitarbeiter des Frauenzentrums luden zum umfangreichen Frauenfrühstück mit liebevoll gedeckten Tischen und kleinen Präsenten, bei dem sich das seit 1992 bestehende Frauenzentrum mit vielfältigen Angeboten präsentierte. Neben Computer- und Sprachkursen, Kreativräumen und kostenloser Kinderbetreuung bietet die Einrichtung nicht nur sprichwörtlich viel Raum für Frauen miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch für Frauen, die neu in die Oderstadt ziehen, ist die Einrichtung ein Anlaufpunkt, um Kontakte zu knüpfen. Dabei verstehen sich die ... mehr ->

 

Stadtwerke gewinnen im Umland

Schwedt (MOZ) Der kommunale Energieversorger und Telefon- dienstleister Stadtwerke Schwedt konnte 2009 viele Neukunden gewinnen. Das Unternehmen setzte erfolgreich seinen Wachstumskurs vor allem im Schwedter Umland fort.

Von Michael Dietrich

Gute Nachrichten in Zeiten der Wirtschaftskrise: Die Schwedter Stadtwerke haben eine Erfolgsbilanz für 2009 vorgelegt."Unser Wachstumskonzept geht auf. Das Signal ist: Wir wachsen", verkündete Geschäftsführer Helmut Preuße gestern auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens. Mehr als 1000 Telefonkunden, 875 Internetkunden und rund 300 Energiekunden konnte das Unternehmen 2009 vor allem im Schwedter Umland dazu gewinnen. Mit diesen Zuwächsen war es möglich, den Kundenverlust infolge des nach wie vor anhaltenden Bevölkerungsrückgangs in der Stadt mehr als aufzufangen.

Schwedt profitiert davon. Das Unternehmen gehört zu 52 Prozent der Stadt, die ihre Anteile über die Technischen Werke an den Stadtwerken hält. 2008 schrieb der ... mehr ->

 

Nur zwei Athleten punkten dreistellig

Neuhardenberg (MOZ) Die Gewichtheber des TSV Blau-Weiß 65 Schwedt haben in der 1. Bun- desliga wie erwartet beim AC Airport Neuhardenberg verloren. Der Endstand mit 787,0:535,0 Relativpunkten drückt die deutliche Überlegenheit des Gastgebers aus.

Das geringste Mannschaftsresultat der laufenden Saison kam aus unterschiedlichen Gründen zu Stande. Das beste Ergebnis für die Schwedter erzielte diesmal Mario Taubert mit 112 Relativpunkten. Dabei zeigte er sich nicht 100-prozentig zufrieden mit seiner Leistung - besonders der missglückte dritte Reißversuch mit 115 kg wurmte ihn im Nachhinein. Neben Taubert gelang es am Sonnabend in Neuhardenberg (Märkisch-Oderland) nur noch Mario Teichert, ein dreistelliges Ergebnis zu erzielen: mit genau 100 Relativpunkten. Zwei Zähler weniger verbuchte Philip Kudzik, dem besonders im Reißen nicht alles gelang. Sowohl M. Teichert als auch Kudzik konnten nicht optimal vorbereitet in den Wettkampf gehen. Die Planung für Kudzik beläuft sich auf ... mehr ->

 

Lichtspiele am Mündesee

Von Daniela Windolff

Angermünde (MOZ) Kunst hat in Angermünde ihren Platz gefunden, ob die Findlingsskulpturen an der Mündeseepromenade, der künstlerisch gestaltete Marktbrunnen oder die Mönch- und Ketzerfiguren am Kloster. Jetzt soll ein weiteres Kunstwerk das neu zu gestaltende Seetor als Bindeglied zwischen Mündesee und historischer Altstadt schmücken. Angedacht ist, auf der geplanten Aussichtsterrasse eine Lichtskulptur zu installieren. Dazu hatte die Stadt Künstler der Uckermark eingeladen, sich zu beteiligen. Fünf Künstler haben Entwürfe eingereicht über die die Stadtverordneten nun entscheiden müssen.

Die Qual der Wahl haben die Angermünder Stadtverordneten, die sich aus fünf unterschiedlichen künstlerischen Entwürfen einer Lichtskulptur für das neu zu gestaltende Seetor für ein Kunstwerk entscheiden müssen. So verschieden die Geschmäcker, so kontrovers verläuft die Diskussion. Fünf uckermärkische Künstler haben sich an der Ausschreibung beteiligt und mit ... mehr ->

 

Bürgerintiative für drei Verkehrsinseln

Flemsdorf (skl) Eine Bürgerinitiative aus Flemsdorf will nicht hinnehmen, dass zumindest in den kommenden Jahren keine Verkehrsinseln in dem Schöneberger Ortsteil gebaut werden. Sie will weitere Anträge einreichen. Drei Straßenteiler hätten den Verkehr beruhigen sollen. Der zuständige Landesbetrieb Straßenwesen sieht aber keinen dringenden Bedarf für das Vorhaben. Außerdem sei Flemsdorf kein Unfallschwerpunkt.

Gemeindevertreter hatten zuvor angefragt, ob man nicht Verkehrsinseln auf der B2 in Flemsdorf bauen könnte. "Damit sollte dem ständigen Überholen und der Raserei im Ort Einhalt geboten und eine sichere Straßenüberquerung gewährleistet werden", erklärt Gerd Guse von der Initiative. "Und dass hier kein Unfallsschwerpunkt sein soll, ist nur der Umsicht der Flemsdorfer zu verdanken." Denn wer mit dem Auto auf sein Grundstück abbiege, schaue besser "zwei oder drei Mal in den Rückspiegel", damit es nicht kracht.

"Außerdem sollte man sich nicht auf die Fußgängerampel ... mehr ->

 

Gäste mit zwei Siegen in Lausitz-Arena

Cottbus (MOZ) In seinem letzten Auswärtskampf der Saison hat der UBV 48 Schwedt am Freitagabend mit 10:14 beim Spitzenreiter der Drittliga-Oststaffel, der Kampfgemeinschaft Hertha Berlin II/BC Cottbus, verloren.

Coach Ernst Urban konnte diesmal alle acht Gewichtsklassen besetzen (zuletzt gab es zweimal kampflos zwei Minuspunkte im Bantamgewicht). Der Abend begann mit einem Einladungskampf, der durch den Deutschen Juniorenmeister Danny Rost für den UBV 48 gegen Ranko Torpak (BCC) bestritten wurde. In einem sehenswerten Fight gewann Rost, der sich auf die Landesmeisterschaften am 21. März in Schwedt vorbereitet.

Im Bantamgewicht hatte dann Martin Wienholz für den UBV 48 gegen den Internationalen Jugendmeister Tom Tran keine Chance (RSC-Niederlage). Einen ausgeglichenen Kampf sahen die etwa 400 Zuschauer in der Cottbuser Lausitz-Arena von Artur Gierczak für den UBV 48 im Federgewicht gegen Marko Lebeda, den er in Runde zwei auch schon am Boden hatte. Ein Remis wäre ... mehr ->

 
 

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