Angermünde . "Da oben war der Bio-Raum mit dem Knochenkalle. Dem haben wir damals öfter mal eine Jacke übergezogen", schmunzelt Gerhard Anders. Damals, das war vor mehr als 40 Jahren, als er Schüler in der ehemaligen Puschkinschule war und jeden Morgen von Felchow nach Angermünde fuhr, im Sommer mit dem Fahrrad und im Winter mit dem Bus.
Jetzt traf sich seine alte Klasse wieder und besuchte die Schule, die sich äußerlich zwar kaum veränderte, innen jedoch einen völligen Wandel vollzog. In den Räumen mit bunten Wänden und vielen offenen Regalen voller Spiel- und Lernmaterial, mit Traumzimmer, Bühne, Kinderwerkstatt und Caféteria hat heute die Freie Schule ihr Domizil. Viele der ehemaligen Schüler betraten nun nach 40 Jahren zum ersten Mal wieder die Schule und staunten. Die Initiatoren des Klassentreffens, Angela Zeller und Renate Matern, organisierten auch eine Führung durch die alte Schule. Die neuen Nutzer - Eltern und Schüler der Freien Schule - überraschten die Gäste mit einem herzlichen Empfang mit Kaffee und Kuchen und zeigten die neugestalteten Räume. In dem Teil, den derzeit die Freie Schule nutzt, befand sich früher der Oberschulteil der Polytechnischen Oberschule. Der derzeit leerstehende Teil war Grundschule. "Die Schule führte ja damals von der ersten bis zur zehnten Klasse, und viele blieben auch die zehn Jahre zusammen", erinnert sich Regina Fetchenheuer, geborene Buike, einst die Klassenbeste, die heute in Berlin lebt.
Auf dem Schulhof, in deren Mitte heute ein großer Spielplatz thront, wurden viele Erinnerungen an die eigene Schulzeit wach. "Die Schule ist wunderschön geworden, hier macht das Lernen sicher Spaß. Schön, dass das Schulgebäude so wieder eine Nutzung findet und ich hoffe, dass auch der leerstehende Anbau bald saniert werden kann. Das tut auch der Stadt gut", schwärmte Angela Zeller, die zwar in Angermünde geblieben ist, aber das Schulhaus seit 40 Jahren das erste Mal wieder betrat. Die ehemaligen Puschkinschüler, die hier vor 50 Jahren eingeschult wurden und vor 40 Jahren die Schule verließen, sind heute gestandene Männer und Frauen in verschiedenen Berufen, die weit verstreut in ganz Deutschland und einer sogar in der Türkei leben. Sogar eine Olympiasiegerin ging aus der Klasse hervor. Angelika Noack holte als Ruderin zweimal Gold für die DDR. "Aus jedem ist etwas geworden", resümiert Renate Matern nicht ohne Stolz. Sie selbst wurde Lehrerin und unterrichtet heute in Eberswalde.
Die Angermünder Sozialdemokraten wollen die Diskussion um eine Energiewende in der Stadt in Gang bringen. Grundlage ist eine vom Verein Zubila und der... mehr
Kreisel, Kreuzung oder doch weiter ein Provisorium auf der B 2? Der MOZ-Bericht, wonach der Umbau des provisorischen Kreisverkehrs bei Pinnow zur Kreuzung... mehr
Verwilderte Grünflächen, marode Hauseingänge, fehlende Bänke... Die Einwohner der Georg-WolffStraße fühlen sich vergessen und nicht mehr wohl in... mehr
Sie wird in den Ausschüssen und Ortsbeiräten diskutiert und regelmäßig den Stadtverordneten vorgelegt - die Maßnahmeliste der Stadt Werneuchen ist gewissermaßen die Richtschnur für das kommunale Handeln. Nun liegt die aktualisierte Fassung vor. Eine... mehr
