Auch Hanno Hemm . Wenngleich er noch als "spinnerte Idee" gehandelt wird, sieht die Stadt Bad Freienwalde den "Fun-Park" in der Waldstadt als möglichen Mosaikstein für die touristische Vermarktung. Gerald Stechbarth, Geschäftsführer der Renta AG Wriezen, stellte am Donnerstag, 10. April, seine Vision im Bad Freienwalder Rathaus vor.
Es gebe weder einen Entwurf, noch ein Projekt, es sei lediglich eine "spinnerte Idee", betonte Gerald Stechbarth, der zugab, dass er sich fast ein bisschen schäme, dieses "Potpourri an Ideen" in die Öffentlichkeit zu tragen. Weil er diese Vision als Grundlage für eine weitere Diskussion sieht, hatte Bad Freienwaldes Bürgermeister Ralf Lehmann den Renta-Chef in die Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Entwicklung des ländlichen Raums eingeladen. Dort sollte er seine Vision vorstellen.
Demnach könnte der "Fun-Park" (deutsch: Spaß-Park) in und um den letzten nicht sanierten Kasernenblock in der Waldstadt entstehen. In dem Haus stellt sich Stechbarth eine Tourist-Information vor, um die Ausflügler gleich von der B 158 abzufangen. Teile der Fassade könnten als Kletterwand dienen. Das Dach könnte begrünt werden und mit einer Almhütte mit Biergarten versehen werden. Von dort könnte man den Blick ins Brunnental genießen. Das Haus könnte Trainingsräume für außergewöhnliche sportliche Aktivitäten wie Kanulehrgänge, Klettern oder Bogenschießen, Tante-Emma-Läden und Gaststätten enthalten. Ums Haus sollten Hütten als einfache Übernachtungsmöglichkeit für Radfahrer und Wanderer entstehen. Ein künstlich angelegter Teich könnte im Sommer zum Baden und im Winter zum Schlittschuhlaufen einladen. Mit einem naturnahen Campingplatz und Paragliding am Seil könnte das Angebot ergänzt werden.
Die Wriezener Hausverwaltungs- und Grundstücksentwicklungsfirma Renta hatte vor mehr als zehn Jahren in die ehemaligen russischen Kasernen 235 Wohnungen eingebaut. Diese Wohnungen hätten sich zuerst großen Zuspruchs erfreut, so Stechbarth. Inzwischen stehen aber viele leer. Einerseits weil die Region Einwohner verliert und andererseits, weil es dort in der Waldstadt keine Läden mehr gibt und auch nur selten öffentliche Verkehrsmittel fahren. Die Firma sucht nach Lösungen, um die Waldstadt wieder attraktiver zu gestalten.
Im Ausschuss wurden die Ideen wohlwollend diskutiert. "Jede große Idee hat sich aus Visionen entwickelt, die irgendwo in einem Keller entstanden sind", sagte der Ausschussvorsitzende Hartmut Geisler (SPD) anerkennend. Die Waldstadt dürfe nicht aufgegeben werden, daher sei die Investition erforderlich.
, der als sachkundiger Einwohner in dem Ausschuss sitzt, begrüßte die Ideen, die dazu beitragen, eine brach liegende Fläche zu bereinigen, auf der sich illegal abgelagerter Müll türmt. Darüber hinaus wäre der "Fun-Park" eine gute Ergänzung zur Schanzenanlage und zum Nordischen Sportpark, sagte er.
Olaf Kühnel, sachkundiger Einwohner aus Altglietzen, schlug gar vor, auszuloten, ob kleine Anlagen wie eine Kletterwand oder eine Skateboard-Bahn schnell errichtet werden können. Doris Stöckmann, auch sachkundige Einwohnerin aus der Waldstadt, warnte jedoch, dass eine hochfrequentierte Einrichtung wie ein Fun-Park für die Mieter in den benachbarten Wohnblöcken eine Mehrbelastung erzeugt.
Auch Joachim Rau (Die Linke) hatte nichts gegen die "spleenige Idee" einzuwenden, sofern Partner und Investoren gesucht werden, um diese umzusetzen. Die Stadt müsse darauf achten, mit der Natur sorgfältig umzugehen und sie zu erhalten. Hans Joachim Strache (WG Insel) mahnte, die Kureinrichtungen mit ins Boot zu holen.
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24.05.2012 12:24:21 Herbert R.
Ja die Erinnerung frischt auf
24.05.2012 12:19:29 Pauinser Bürger
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24.05.2012 11:58:52 Wilhelm
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24.05.2012 11:47:51 Meinung
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