Hoppegarten . Vertreter von Parteien, Vereinen, Unternehmen und Einrichtungen aus Kreis und Kommune waren der Einladung des Gemeindevertretervorstehers Kay Juschka (CDU) und des Bürgermeisters Klaus Ahrens (CDU) zum traditionellen Neujahrsempfang gefolgt.
Nachdem Kay Juschka die Gäste im Gemeindesaal Hoppegarten begrüßt hatte, brachten die Sängerinnen und Sänger des evangelischen Kirchenchores unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Ulrich Weller ihre musikalischen Wünsche ans neue Jahr dar.
Bürgermeister Klaus Ahrens erinnerte angesichts der Jahreszahl 2010 daran, dass die einst so ferne Agenda 2010 abgerechnet, überarbeitet und auch neu formuliert werden müsse. Die damals angestrebte soziale Marktwirtschaft - Betonung auf sozial - sollte aber nicht aus den Augen verloren werden.
Ahrens ließ das vergangene Jahr Revue passieren. "Es ist höchste Zeit darüber nachzudenken", sagte er angesichts der Krise, "ob man mit einem immer mehr die Zukunft gestalten" könne. Lebensqualität sei mehr als Konsum. Dazu gehören auch Gesundheit, Bildung, gesunde Umwelt, Zeit für Menschen, die Familie, die Nachbarn, für die Freizeitgestaltung.
Der Bürgermeister nutzte die Gelegenheit, denen, die am Vorankommen der Gemeinde Anteil haben, zu danken. "Stets das Negative zu sehen, wie es auch in unserer Gemeinde bei Einzelnen festzustellen ist, führt nicht zu einer positiven Entwicklung und mindert die Bereitschaft, die kommunale Gemeinschaft zu gestalten", gab er zu bedenken. Die Hoppegartener Wirtschaft sei gut aufgestellt, resümierte der Bürgermeister. Familienunternehmen wie Clinton oder Corpus Linea könnten sogar expandieren. Doch so rosig sähe es nicht überall aus und man müsse auch in Hoppegarten mit Abstrichen rechnen.
In der Gemeinde werde Kinderfreundlichkeit groß geschrieben, sagte Ahrens. 130 Mal wurde vergangenes Jahr Begrüßungsgeld für Neugeborene gezahlt, die Jugendwerkstatt sei zufrieden in ihr neues Domizil gezogen, die Kita Waldesruh - mit 150 00 Euro aus dem Investitionsprogramm U 3 des Bundes finanziert -, sei schon fast wieder zu klein ein gutes Zeichen.
Bevor die Hoppegartener aufs neue Jahr anstießen, überbrachte namens des Landrats sein Stellvertreter Lutz Amsel (Linke) ein Grußwort. Er würdigte die Erfolge in der Kommunalpolitik in Hoppegarten mit den Worten "Wenn man durch diese Gemeinde geht, dann sieht man, dass hier das Geld gut angelegt wird", sagte er. Amsel rechnete aber auch vor, dass die kreislichen Ausgaben steigen und man sich mit den Kommunen über deren Beteiligungen einigen müsse.
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