Potsdam . Die meisten öffentlichen Schulen in Brandenburg haben zwar Computer mit Internetanschluss, aber schnelles Surfen gehört noch nicht überall zum Standard. Das geht aus einer Antwort von Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage des FDP-Abgeordneten Andreas Büttner hervor. Von rund 770 befragten Schulen verfügten im Schuljahr 2007/2008 rund 570 Häuser über eine schnelle Breitbandverbindung. In rund 180 Schulen hingegen dauerte das Surfen wegen schlechterer Verbindungen länger.
Die Regierung werde sich weiter bemühen, die Anbindung von Randgebieten an das Breitbandnetz zu verbessern, versprach Rupprecht. Die meisten Computer mit Internetanschluss - rund 6700 - standen zum Zeitpunkt der Befragung in Grundschulen. Vergleichsweise gut ausgestattet waren auch Berufliche Schulen mit rund rund 5800 internetfähigen Rechnern und Gymnasien mit rund 4400 Internet- Computern.
Insgesamt gab es im Schuljahr 2007/08 nach Angaben des Ministeriums rund 23 000 internetfähige Rechner an öffentlichen Schulen. Damals waren rund 280 000 Schüler in staatlichen Einrichtungen gemeldet.
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