Biesenthal . Mit 227 Einsätzen liegt hinter den Feuerwehren der Orte des Amtes Biesenthal-Barnim ein ereignisreiches Jahr. Die Mitglieder der Feuerwehren mussten im Durchschnitt pro Woche vier bis fünf Mal ausrücken. Um Brände und Explosionen ging es 81 Mal. "Darunter waren Wohnungsbrände und Feuer in Gewerbebetrieben, wie zum Beispiel in einem Autoverwertungsbetrieb", erläuterte Amtswehrführer Ingo Falk.
Weitere 146 Mal waren technische Hilfeleistungen gefragt, wie zum Beispiel bei Sturm- und Wasserschäden, Tierrettungen oder Verkehrsunfällen. So hatte sich ein VW Bully nach dem Überholen eines Traktors überschlagen, so dass der Fahrer in dem Auto eingeklemmt war, den Unfall aber überlebte, berichtet der Amtswehrführer. Die Feuerwehr musste aber auch zu Bergungsarbeiten bei einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person getötet worden ist.
Um sach- und fachgerecht helfen zu können, haben die Mitglieder der Feuerwehren an 15 Übungen des Kreises teilgenommen. Dazu komme eine Zusatzausbildung in acht- bzw. 14-tägigem Abstand innerhalb der Amtsfeuerwehr. Bei den Maschinisten stünden zudem pro Jahr sechs Ausbildungseinheiten an. Die Praxis habe gezeigt, dass nur so ausreichende Sicherheit im Umgang mit der Technik gewährleistet werden könne.
248 Männer und Frauen sorgen dafür das die knapp 12 000 Einwohner der sechs Kommunen des Amtes Biesenthal-Barnim ruhig schlafen können. Wenn es brennt oder anderweitig Hilfe gebraucht wird, sind die 204 Feuerwehrmänner und 44 Feuerwehrfrauen zur Stelle.
Insgesamt ist die Wehrführung mit der Personalstärke zufrieden. Insbesondere mit dem Marienwerderaner Ortsteil Ruhlsdorf, der zeitweise so gut wie keine Wehr mehr hatte. Jetzt gibt es in dem kleinen Ort mit knapp 500 Einwohnern immerhin 21 aktive Feuerwehrleute.
Mit jeweils 29 Aktiven sind die Löschgruppen von Grüntal und Trampe personell am stärksten. Es folgen mit 28 Mitgliedern die Stadt Biesenthal (ohne Danewitz) und die Gemeinde Melchow. Dabei fällt auf, dass solche 400-Seelen-Dörfer wie Grüntal mehr Feuerwehrmitglieder haben als Biesenthal mit mehr als 5000 Einwohnern. "Dennoch ist die Biesenthaler Wehr ausreichend stark, um ihre Aufgaben erfüllen zu können", sagt Ortswehrführer Thomas Brodde. Er klärt diese Situation auch mit dem allgemeinen Unterschied zwischen Städten und Dörfern. "In einem Dorf ist es noch selbstverständlich, dass einer aus der Familie in der Feuerwehr ist." In den Städten sei das leider nicht so. Daher arbeite man an der Nachwuchsförderung. Erfolge haben sich schon eingestellt. Mit 24 Mitgliedern hat Biesenthal die größte Jugendfeuerwehr im Amt.
Inzwischen ist es fast eine Woche her, dass die letzten Nerds abgereist sind. Beim Gastgeber des Chaos Communication Camp aber ist der Funke nachhaltig... mehr
Schorfheider Vereine können auch in Zukunft auf Zuschüsse von ihrer Gemeinde hoffen. Der Sozialausschuss bereitet derzeit Förderrichtlinien vor. ... mehr
Einen musikalischen Genuss präsentiert das Salonorchester des Brandenburgischen Konzertorchesters Eberswalde am Freitag, 2. September, um 18 Uhr in der... mehr
Leistungsfähige, schnelle Internet-Leitungen werden heutzutage auch für die kleinste und entlegenste Gemeinde gefordert. Für immer mehr Gewerbebetriebe sind derartige Leitungen die Grundlage der wirtschaftlichen Existenz. So kümmern sich auch die... mehr
