Alt Zeschdorf . "Wir unternehmen was - weiblich wirtschaften und solidarisch handeln" - unter diesem Motto steht die 20. Brandenburgische Frauenwoche.
Zum Auftakt hatte die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen MOL bereits zum vierten Mal engagierte Frauen aus dem gesamten Kreis eingeladen, um mit ihnen zu feiern und den ehrenamtlichen Einsatz zu würdigen. "Die Vorschläge kamen aus den Ortsvereinen der SPD. Das heißt aber nicht, dass alle SPD-Mitglieder sind", betonte Ortrud Heinen-Kluck. Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft stammt unverkennbar aus Köln, lebt aber bereits seit vielen Jahren in Neuenhagen bei Berlin. Der Lebuser Chor und Schüler der Kleeblatt-Schule unter Leitung von Simona Koß gestalteten das Festprogramm und bereiteten den rund 60 Teilnehmerinnen damit eine große Freude.
Landrat Gernot Schmidt erinnerte an die ehemalige Sozialministerin Regine Hildebrandt, die die Frauenwoche einst initiiert hatte. Das Thema Gleichberechtigung sei heute wieder brisant, so der Landrat. "Ich kann mich gut an Veranstaltungen vor 20 Jahren erinnern, als die Führungskräfte der Sparkassen zusammenkamen. Damals gab es unter den 100 Führungskräften nur drei oder vier Männer. Heute sehe ich bei solchen Veranstaltungen fast nur Männer."
Er sei froh, dass wenigstens zwei der fünf kreiseigenen Firmen von Frauen geführt werden: das Krankenhaus und der Entsorgungsbetrieb.
Sozialminister Günter Baaske knüpfte ebenfalls an das Thema der Frauenwoche an. Selbst im europäischen Vergleich belege Deutschland in punkto gleicher Bezahlung und Aufstiegschancen einen hinteren Platz. Zur aktuellen Hartz-IV-Debatte erklärte der Minister, dass es nicht darum gehen könne, die Zuverdienstmöglichkeiten für Leistungsempfänger zu erhöhen sondern die Löhne deutlich raufzusetzen, um so zu ermöglichen, dass man von Arbeit auch leben könne.
Für ihr Engagement wurden von Landrat Gernot Schmidt folgende Frauen geehrt: Brigitte Jaeger und Christine Reitmayer aus Rüdersdorf, Ingrid Dembinski aus Bad Freienwalde, Regina Müller aus Biesdorf bei Wriezen, Heidi Schmidt aus Falkenberg, Edith Schleinitz aus Wölsickendorf , Doris Lietzsch aus Zeschdorf, Petra Ertel aus Mallnow, Gitta Jentze aus Prötzel und schließlich Roswitha Poweleit aus Lebus.
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Neueste Kommentare
24.05.2012 12:42:16 primat
Oh Oh!
24.05.2012 12:24:21 Herbert R.
Ja die Erinnerung frischt auf
24.05.2012 12:19:29 Pauinser Bürger
Und warum dann Enthaltung?
24.05.2012 11:58:52 Wilhelm
An CROW69 ...
24.05.2012 11:47:51 Meinung
Ungewisse Zukunft der Förderschule? Warum...