Neulietzegöricke . Die Planungen zur Sanierung der Dorfkirche gehen ins zweite Jahr. Erste Veränderungen sollen schon in diesem Sommer vorgenommen werden. Ein großer Teil der Außenhülle und der Dachstuhl sollen restauriert werden. Über den Erhalt der Kirche sind sich die Dorfbewohner einig und schreiben fleißig Spendenbriefe. "Es ist eben eine Kirche im Bau, und das ist doch besser als eine Kirche, die zerfällt", sagt Friedrich Regenberg, Kirchenältester aus Neulietzegöricke, und macht sich für die Sanierung stark.
Die Finanzierung des Projektes wird vor allem durch Spenden finanziert. Neben Konzerten in der Kirche sollen beim Dorffest im August oder zum "Tag des offenen Denkmals" am 12. September auch wieder Sachspenden zum Verkauf angeboten werden. Zudem wird es auch in diesem Jahr wieder die Aktion "Offene Kirche" geben, bei der an Wochenenden in den Sommermonaten die Kirchentüren für alle Interessierte offen stehen.
Einem ganz besonderen Ereignis sehen die Neulietzegöricker im November entgegen, denn die Dorfkirche wird im Oktober170 Jahre alt. Mit einem Festgottesdienst am 20. November wird der Geburtstag gebührend gefeiert werden. Auch Landesbischof Markus Dröge wird dann als Besucher erwartet. "Er ist dann übrigens das erste Mal im Oderbruch", sagt Gisela Sommer, die den Bischofsbesuch organisiert hat. Die Freude in Neulietzegöricke ist groß, das es gerade das älteste Kolonistendorf ist, das Dröge im Oderbruch sehen wird.
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