Fürstenwalde . Mit dem 70:60-Erfolg gegen die BG Lauchhammer in der Platzierungsrunde der Basketball-Oberliga hat die Depression der Wood Street Giants Fürstenwalde ein Ende gefunden. 70:60.
Nach den verpassten Play-Offs kam für die Fürstenwalder Basketballer auch im Auswärtsspiel in Perleberg das überraschende Pokal-Aus gegen den Landesligisten. Kurz vor den Final-Four vergaben die Giants die Chance, das Finale endlich an die Spree zu holen. Die Negativserie setzte sich zu allem Übel in den Play-Downs fort. Im ersten Heimspiel der Play-Downs unterlagen die Fürstenwalder in einer schwachen Partie in der Giants-Arena mit 79:83 gegen Stahnsdorf III. Nun folgte möglicherweise die Wende.
Das zweite Heimspiel der Play-Downs gegen Lauchhammer stand vor der Begegnung unter keinem guten Stern. Klar war, dass die zweite Mannschaft der Giants vorher im Dreierturnier an der Grünstraße spielen würde, was den Jugendspielern Kraft rauben dürfte. Hinzu kam, dass Benjamin Pannwitz fehlte und die Starting-Five durch die nicht mitspielenden Bamberg und Mundt geschwächt waren. Der Einsatz des Fürstenwalder Centers Niels Gabriel stand bis kurz vor dem Anpfiff in den Sternen. Hinzu kam noch der Ausfall von Chris Schulze und Enrico Raddau aus beruflichen Gründen. "Trotz Rumpfmannschaft oder gerade deshalb überzeugten wir durch Kampfgeist und phasenweise auch spielerisch guter Leistung", so der Kapitän der Giants, Uwe Sarnow, nach Ende des Spiels. Die Giants fuhren den Heimsieg schon im ersten Viertel ein, das mit 23:12 deutlich gewonnen wurde. Im Verlauf der Partie kam Lauchhammer den Fürstenwaldern einige Male gefährlich nahe, doch die Giants hielten mit Tobias Ohl (Topscorer mit 20 Punkten) dagegen. Auch Nachwuchsspieler Falco Veltzke zeigte trotz der vorangegangenen Partien seine Leistung. Erfreulich ist die Konstanz des jungen Fürstenwalder Aufbauspielers Christian Wolff (im Schnitt pro Spiel 8 Punkte), der mit 13 Punkten seinen Teil zum Erfolg beigesteuerte. So konnten die Giants das letzte Heimspiel der Saison dafür nutzen, die Fans nach dem zurückliegenden Enttäuschungen milder zu stimmen. Vielleicht gelingt es ihnen, den Schwung in die letzten beiden Auswärtsspiele mitzunehmen.
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