Neuruppin . Gegner einer militärischen Nutzung des sogenannten Bombodroms wollen heute in Neuruppin eine kommunale Arbeitsgemeinschaft gründen. Aufgabe der Gruppe werde sein, die Abstimmungen hinsichtlich einer zivilen Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide zu koordinieren und "Gestaltungen" in die Wege zu leiten, teilte der Sprecher der Bürgerinitiative "Freie Heide", Schirge, mit.
Der neuen Arbeitsgemeinschaft sollen der Landkreis Ostprignitz-Ruppin, die Städte Neuruppin, Rheinsberg und Wittstock, das Amt Temnitz und der ehemalige Landrat von Ostprignitz-Ruppin, Gilde, angehören. Außerdem seien die Initiativen "Freie Heide" und "Pro Heide" beteiligt. Die Initiative "Freier Himmel" und Vertreter des Landes Brandenburg sollen der Aktionsgemeinschaft laut Schirge "beratend" angehören.
Das Bundesverteidigungsministerium hatte im Juli 2009 unter dem Eindruck gerichtlicher Niederlagen die Pläne für einen Luft-Boden-Schießplatz in der Heide aufgegeben. Bisher gibt es allerdings keine Aussagen zu einem Verzicht auf eine militärische Nutzung.
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