Biesenthal . Die Erneuerung der Bahnhofstraße samt Nebenanlagen ist abgeschlossen. Am Pfingstsonnabend wurde diese Hauptverkehrsader offiziell übergeben. Eine Zugtaufe und das Straßenmusikerfest umrahmten das Ereignis.
Blauer Himmel, Sonnenschein und der Bahnsteig am Gleis 1 so voll wie noch nie: Unter den vielen Biesenthalern die Taufpaten Infrastrukturminister Reinhold Dellmann und Biesenthals Bürgermeister André Stahl. Nach dem der Zug 14.13 Uhr planmäßig eingefahren, der vordere Teil abgekoppelt war und in Richtung Eberswalde fuhr, blieb der zweite Triebwagen mit dem Wappen Biesenthals und dem Schriftzug "Naturparkstadt Biesenthal" zur Taufe in Biesenthal. Der Triebwagen VT 650.68 vom Typ RegioShuttle wird nun im gesamten Streckennetz der ODEG von Mecklenburg-Vorpommern bis Sachsen unterwegs sein. Anlässlich der Zugtaufe sagte Minister Dellmann, dass das 750. Jahr von Biesenthal wohl zu den erfolgreichsten gehöre. Positiv seien die gute Partnerschaft mit der ODEG und die Schaffung von Park-and-ride-Möglichkeiten. Dellmann lobte die aktive Arbeit des Bahnhofsvereins, der mit seinem Straßenmusikerfest die Zugtaufe und Straßenübergabe begleitete. "Zeigte sich Biesenthal noch vor 15 Jahren eher kümmerlich, biete sich in der erneuerten Bahnhofstraße ein toller Anblick. Die Ortsdurchfahrt ist nun komplett saniert und Biesenthal hat wieder eine ansprechende Visitenkarte", so der Minister.
War die mehr als zwei Kilometer lange Holper- und Polterpiste bis vor einem Jahr eine Zumutung für Mensch, Technik und Gebäude, fallen jetzt Worte wie "traumhaft" oder "wunderbar", so Biesenthals Ex-Bürgermeister Thomas Kuther. Bürgermeister Andrè Stahl wusste anlässlich der Übergabe sogar zu berichten, dass jetzt so mancher Biesenthaler die Bahnhofstraße nur entlang fährt, um ihre Schönheit zu genießen. Der sonnige Mai offenbart ihre Attraktivität im doppelten Sinne. Sie hat drei parallele Baumreihen mit alten, großen Bäumen, so dass auch bei großer Hitze ein angenehmes Kleinklima herrscht. Zum anderen sind Fahrbahn und Nebenanlagen wie Parktaschen, Einfahrten und Bankette in einen gediegenen Zustand versetzt worden.
2230 Meter Gehweg entstanden, 3520 Quadratmeter Betonpflaster wurden verlegt und 132 Grundstückszufahrten gepflastert, nannte der Biesenthal-Barnimer Amtsdirektor Hans-Ulrich Kühne Einzelheiten. Dazu kamen 134 neue Straßenbäume, 980 Quadratmeter Mosaikpflaster, Rasenbankette, Erdkabel, neue Leuchten.
Insgesamt hat die Stadt Biesenthal für die Nebenanlagen rund 620 000 Euro ausgegeben. An den Kosten für die Straßennebenanlagen, wie Gehwege, Beleuchtung oder Einfahrten, sind laut Straßenausbausatzung auch die Anlieger beteiligt. Mit den Ausgaben für die Fahrbahn dieser Straße in Höhe von 1,4 Millionen Euro sind rund zwei Millionen Euro in die Erneuerung der Bahnhofstraße investiert worden.
Inzwischen ist es fast eine Woche her, dass die letzten Nerds abgereist sind. Beim Gastgeber des Chaos Communication Camp aber ist der Funke nachhaltig... mehr
Schorfheider Vereine können auch in Zukunft auf Zuschüsse von ihrer Gemeinde hoffen. Der Sozialausschuss bereitet derzeit Förderrichtlinien vor. ... mehr
Einen musikalischen Genuss präsentiert das Salonorchester des Brandenburgischen Konzertorchesters Eberswalde am Freitag, 2. September, um 18 Uhr in der... mehr
Informativ und gleichsam unterhaltsam gestaltete sich am Dienstagabend der Crashkurs der Britzer Gemeindevertretung in Sachen Ratsinformationssystem und Laptop-Nutzung. "Ein Computer entwickelt halt mitunter auch ein Eigenleben", kommentierte John... mehr
