Niederfinow . Bürgermeister, Gemeindevertreter, Amtsdirektor und Bürger zogen eine positive Bilanz. "Die 750-Jahrfeier war ein Fest der Superlative", erklärte Siegfried Schiefelbein während der Parlamentssitzung am Donnerstagabend. Und die Mehrheit der Abgeordneten pflichtete dem Dorfoberhaupt bei.
H÷hepunkt des Jubilõums: der historische Festumzug. Etwa 450 Teilnehmer wirkten mit. Diese k÷nnen sich das Ereignis demnõchst per DVD anschauen.
Schlaglichtartig ließ Schiefelbein die dreitägige Party am Schiffshebewerk noch einmal Revue passieren. Als Höhepunkte bezeichnete er unter anderem den 2,5 Kilometer langen historischen Festumzug mit 450 Mitwirkenden sowie das Höhenfeuerwerk vom Hebewerk. Lobend hob Schiefelbein auch hervor, dass es gelungen war, pünktlich zum Fest die Turnhalle fertigzustellen. Die Ausstellung, die dort zum Jubiläum gezeigt wurde, erfreute sich einer großen Resonanz. Die Exposition, die von Uwe May, Marlene Michels, Annemarie Krüger und Regina Gröll gestaltet worden war, verdiene das Prädikat "Ausgezeichnet". Überhaupt hätten sich die Niederfinower in "unglaublicher Weise" in die Organisation des Festes eingebracht, stellte Schiefelbein fest und bedankte sich bei allen Helfern.
Im Rahmen des Festaktes hatte das Amt Britz-Chorin Marlene Michels, Andreas Preuß und Dietmar Krause mit einem Ehrenteller ausgezeichnet. Die Gemeinde hatte gewürdigt: Ernst-August Lüben, Ursula Magen, Lothar Gierke, Christel Pigorsch, Peter Nepolsky, Hans Hoffmann, Wolfgang Dieter, Heinz Korn, Torsten Seefeld und Hartmut Fielecke. Für ihren freiwilligen Einsatz bei Baumaßnahmen in Niederfinow wurden mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet: Hartmut Teichmann, Andreas Wedde, Peter Irrgang, Peter Kaleske, Hans-Jürgen Schröder, Werner Dersin, Jörg Dühring und Robby Fahldieck.
Die 750-Jahrfeier sei ein einmaliges Erlebnis gewesen, so Schiefelbein. "Das Außergewöhnliche für mich aber war die Begeisterung der Bürger von Niederfinow ... Mit welchem Engagement, mit welcher Euphorie fast das gesamte Dorf dabei war, ist nicht in Worte zu fassen", schloss der Bürgermeister sein Resümee.
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