Landkreis Barnim . 60 Unternehmen aus dem Barnim, der Uckermark und aus Frankfurt (Oder) haben sich am Sonnabend auf dem 13. Berufemarkt in Eberswalde präsentiert. Gastgeber war nun schon zum dritten Mal das Oberstufenzentrum II Barnim. Rund 1800 Besucher nutzten die Möglichkeit, sich umfassend informieren zu können.
Das Interesse ist groß. Noch vor der Eröffnung um 9 Uhr strömen die ersten Besucher ins Schulgebäude. "Wir waren schon im vergangenen Jahr hier, und da hat es uns sehr gut gefallen. Heute interessieren wir uns besonders für Bundespolizei und Bundeswehr, vielleicht gibt es ja dort auch Ausbildungsplätze", sagen Christoph Heinze und Charlyn Scholz aus Zepernick. Beide sind 16 Jahre alt und Schüler der zehnten Klasse. Eine halbe Stunde später sind die Parkplätze des Oberstufenzentrums schon gut gefüllt.
"Es ist schön zu sehen, wie sich eine Idee von Lehrern, geboren vor 13 Jahren, entwickelt hat", sagt Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski, der auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen hat. Als einstiger Leiter der Goethe-Realschule gehört er zu den Geburtshelfern des Berufemarktes. Die Zahl der Aussteller hat sich seit dem deutlich erhöht. "Wir haben mit 45 Unternehmen und Einrichtungen angefangen, heute sind es erfreuliche 60", fügt Boginski hinzu.
Mittlerweile hat sich auch die Ausbildungssituation geändert. Jetzt sind es vor allem die Firmen, die händeringend geeigneten Nachwuchs suchen. "Die Chance, einen Arbeitsplatz zu finden, ist deutlich gestiegen. Mit ihr aber auch die Anforderungen an die Schulabgänger", bestätigt Christian Ramm, Leiter der Arbeitsagentur Eberswalde. "In Zeiten der Rezession ist es wichtig, sich zu bilden. Deshalb sind heute nicht nur Betriebe, sondern auch verschiedene Bildungseinrichtungen vertreten", so Hausherr Horst Krause, Schulleiter des OSZ II Barnim. "Wer in den 90er Jahren die Ausbildung nicht vernachlässigt hat, hat heute keine Nachwuchssorgen", glaubt Jens Koeppen, Bundestagsabgeordneter der CDU, der bis vor drei Jahren selbst Unternehmer war.
Mit der Eröffnung des Berufemarktes wird auch ein neues Internetportal freigegeben. Im Barnimer Praktikumsatlas, ein Gemeinschaftswerk von Arbeitsagentur und WITO, können Schüler ab sofort gezielt nach Praktikumsplätzen in Unternehmen der Region suchen.
"Wir präsentieren die Bernauer Bildungsgesellschaft ,Fit am Arbeitsmarkt' und sind jetzt schon das dritte Mal dabei", sagt Ausbilderin Sybille Schulz. Bettina Ehring aus Werneuchen, Mandy Müller aus Klosterfelde und Sarah Kawohl aus Eberswalde aus dem ersten und zweiten Lehrjahr, erlernen bei ihr den Beruf einer Frisörin. "Ich habe gestern erfahren, dass ich übernommen werde", strahlt Mandy über das ganze Gesicht.
Gute Chancen dürfte es auch für die angehenden Krankenpfleger Robert Walter und Anne Böttcher aus Eberswalde sowie Nino Fronzek aus Wriezen geben. Die drei absolvieren derzeit in der Akademie für Gesundheit Eberswalde ihr zweites Lehrjahr und wissen über ihr Berufsfeld bestens Bescheid. "Menschen, die Hilfe brauchen, lächeln zu sehen, ist der schönst Lohn. Wer sich für den Beruf des Krankenpflegers entscheidet, muss mit Leib und Seele dabei sein, sonst hat es keinen Zweck", geben sie interessierten Jugendlichen mit auf den Weg. Auszubildende Christin Ihde fungiert am Sonnabend ausnahmsweise als Patientin: "75 Jahre, akute Luftnot, leicht schwerhörig", weist ihr Krankenblatt am Bettende aus. Sie spielt ihre Rolle gut.
Kevin Geisler und Kevin Polik, Schüler der zehnten Klasse aus Zepernick, zieht es mehr zum Info-Stand des Polizeischutzbereiches Barnim. Bei Jeannette Klinder sind sie genau an der richtigen Stelle. Sie kann wie ihr Kollege Thomas Lehmann von der Wasserschutzpolizei alle Fragen ganz genau beantworten. "Solche Jungs können wir gut gebrauchen", ermutigt Jeannette Klinder die zwei Schüler.
Reges Interesse findet auch der Stand der Firma REpower aus Trampe. Auszubildende Daniel Ebert und Christian Peschke können über ihren künftigen Beruf als Mechatroniker viel berichten. "Wir haben 27 Auszubildende und wollen in diesem Jahr sechs neue Lehrlinge einstellen", erzählt Firmenvertreter Manfred Wilke.
Für die Tombola des Berufemarktes haben die Aussteller zahlreiche Preise spendiert. Der Erlös von 292 Euro kommt zum größten Teil der Suppenküche zugute, ein Drittel erhält der Schulförderverein des OSZ II Barnim.
60 Unternehmen aus dem Barnim, der Uckermark und aus Frankfurt (Oder) haben sich am Sonnabend auf dem 13. Berufemarkt in Eberswalde präsentiert. Gastgeber war nun schon zum dritten Mal das Oberstufenzentrum II Barnim. Rund 1800 Besucher nutzten die Möglichkeit, sich zu informieren.
Das Interesse ist groß. Noch vor der Eröffnung um 9 Uhr, strömen die ersten Besucher ins Schulgebäude. "Wir waren schon im vergangenen Jahr hier, und da hat es uns sehr gut gefallen. Heute interessieren wir uns besonders für Bundespolizei und Bundeswehr, vielleicht gibt es ja dort auch Ausbildungsplätze", sagen Christoph Heinze und Charlyn Scholz aus Zepernick. Beide sind 16 Jahre alt und Schüler der zehnten Klasse.
"Es ist schön zu sehen, wie sich eine Idee von Lehrern, geboren vor 13 Jahren, entwickelt hat", sagt Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski, der auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen hat. Als einstiger Leiter der Goethe-Realschule gehört er zu den Geburtshelfern des Berufemarktes. Die Zahl der Aussteller hat sich seit dem deutlich erhöht. "Wir haben mit 45 Unternehmen und Einrichtungen angefangen, heute sind es erfreuliche 60", fügt Boginski hinzu.
Mittlerweile hat sich auch die Ausbildungssituation geändert. Jetzt sind es vor allem die Firmen, die händeringend geeigneten Nachwuchs suchen. "Die Chance, einen Arbeitsplatz zu finden, ist deutlich gestiegen. Mit ihr aber auch die Anforderungen an die Schulabgänger", bestätigt Christian Ramm, Leiter der Arbeitsagentur Eberswalde. "In Zeiten der Rezession ist es wichtig, sich zu bilden. Deshalb sind heute nicht nur Betriebe, sondern auch verschiedene Bildungseinrichtungen vertreten", so Hausherr Horst Krause, Schulleiter des OSZ II Barnim. "Wer in den 90er Jahren die Ausbildung nicht vernachlässigt hat, hat heute keine Nachwuchssorgen", glaubt Jens Koeppen, Bundestagsabgeordneter der CDU, der bis vor drei Jahren selbst Unternehmer war.
Mit der Eröffnung des Berufemarktes wird auch ein neues Internetportal freigegeben. Im Barnimer Praktikumsatlas, ein Gemeinschaftswerk von Arbeitsagentur und WITO, können Schüler ab sofort gezielt nach Praktikumsplätzen in Unternehmen der Region suchen.
"Wir präsentieren die Bernauer Bildungsgesellschaft ,Fit am Arbeitsmarkt' und sind jetzt schon das dritte Mal dabei", sagt Ausbilderin Sybille Schulz. Bettina Ehring aus Werneuchen, Mandy Müller aus Klosterfelde und Sarah Kawohl aus Eberswalde aus dem ersten und zweiten Lehrjahr, erlernen bei ihr den Beruf einer Frisörin. "Ich habe gestern erfahren, dass ich übernommen werde", strahlt Mandy über das ganze Gesicht.
Gute Chancen dürfte es auch für die angehenden Krankenpfleger Robert Walter und Anne Böttcher aus Eberswalde sowie Nino Fronzek aus Wriezen geben. Die drei absolvieren derzeit in der Akademie für Gesundheit Eberswalde ihr zweites Lehrjahr und wissen über ihr Berufsfeld bestens Bescheid. "Menschen, die Hilfe brauchen, lächeln zu sehen, ist der schönst Lohn. Wer sich für den Beruf des Krankenpflegers entscheidet, muss mit Leib und Seele dabei sein, sonst hat es keinen Zweck", geben sie interessierten Jugendlichen mit auf den Weg. Auszubildende Christin Ihde fungiert am Sonnabend ausnahmsweise als Patientin: "75 Jahre, akute Luftnot, leicht schwerhörig", weist ihr Krankenblatt am Bettende aus. Sie spielt ihre Rolle gut.
Kevin Geisler und Kevin Polik, Schüler der zehnten Klasse aus Zepernick, zieht es mehr zum Info-Stand des Polizeischutzbereiches Barnim. Bei Jeannette Klinder sind sie genau an der richtigen Stelle. Sie kann wie ihr Kollege Thomas Lehmann von der Wasserschutzpolizei alle Fragen ganz genau beantworten.
Reges Interesse findet auch der Stand der Firma REWpower aus Trampe. Auszubildende Daniel Ebert und Christian Peschke können über ihren künftigen Beruf als Mechatroniker viel berichten. "Wir haben 27 Auszubildende und wollen in diesem Jahr sechs neue Lehrlinge einstellen", erzählt Firmenvertreter Manfred Wilke.
Für die Tombola des Berufemarktes haben die Aussteller zahlreiche Preise spendiert. Der Erlös von 292 Euro kommt zum größten Teil der Suppenküche zugute, ein Drittel erhält der Schulförderverein des OSZ II Barnim.
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