Schwedt . Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat gemeinsam mit Bürgermeister Jürgen Polzehl (SPD) und WobagVorstand Helmut Barsch am Sonnabend den Grundstein für das neue Lindenquartier gelegt. Die Entscheidung der Genossenschaft, ein neues Innenstadtviertel zu errichten, nannte Platzeck mutig und freute sich, dass Schwedt offenbar an einem Wendepunkt angekommen sein. Es sei bemerkenswert, dass in der Oderstadt angesichts von Abwanderung und Geburtenknick wieder neue Wohnungen gebaut, und nicht mehr nur ältere abgerissen werden. "Jetzt geht e_SSRq s wieder anders lang", rief Platzeck aus.
In das Fundament für die Tiefgarage der fünf Stadtvillen mauerte Meister Mario Fechner aus Gramzow eine Dokumentenrolle mit der Märkischen Oderzeitung ein, in der die Pläne vom Lindenquartier beschrieben wurden. Mit drei Hammerschlägen wünschten Polzehl, Barsch und Platzeck alles Gute für die künftigen Bewohner, für die Genossenschaft als Bauherrn und für die Finanzierung des Projektes. Einen Teil der Kosten von rund elf Millionen Euro hofft die Wobag vom Land gefördert zu bekommen, speziell für das Haus der Generationen mit Gemeinschaftseinrichtungen. Man werde eine Lösung finden, sagte Platzeck, während er Helmut Barsch die Hand reichte.
Der Ministerpräsident lobte den Entwurf des Viertels, das Energiekonzept und die gemischte Nutzung als "vorbildlich".
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