Biesenthal . Die Brandenburger Ökofilmtour gastiert in diesem Jahr zum dritten Mal im Biesenthaler Kulturbahnhof. Das erfolgreiche Filmfestival ist damit auch in Biesenthal zur beliebten Tradition geworden, so dass immer wieder zahlreiche Besucher in den inzwischen schon teilweise sanierten Kulturbahnhof strömen lässt.
Brandenburgweit sind 40 Filme aller Genres für die Tour nominiert. Sie stehen in mehr als 40 Brandenburger Orten mit Zuschauern und Experten, Politikern und Pädagogen, Umwelt- und Naturschützern zur Diskussion. Per Abstimmung werden sie gleichzeitig für den Publikumspreis auf ihre Wirkung hin getestet. Vom 4. bis zum 6. April kommt die Tour nach Biesenthal. Dort werden insgesamt drei nominierte Filme im Kulturbahnhof gezeigt, die dann auch von den Besuchern beurteilt werden.
Es beginnt am Freitag, 4. April, um 20 Uhr mit dem Film "Unter weißen Haien". Dieser Fisch ist als Killer verschrien, weil er Menschen angreift. Ob er seinem Ruf entspricht, wird der Film zeigen. Er geht den letzten Geheimnissen des großen Weißen auf den Grund. Dabei begegnen die Zuschauer diesem Tier hautnah mit beeindruckenden Bildern.
Am Sonnabend, 5. April, ebenfalls um 19 Uhr wird der Film "Bahn unterm Hammer" gezeigt. Nach zwölf Jahren Bahnreform scheint der Traum der Verwandlung einer Staatsbahn in ein börsennotiertes Unternehmen Wirklichkeit zu werden. Doch diese Wirklichkeit hat zwei Gesichter. "Bahn unterm Hammer" ist ein Film über die Hintergründe dieser folgenreichen Entscheidung.
Der Biesenthaler Filmreigen wird am Sonntag, 6. April um 16 Uhr, mit dem Zweiteiler "Die Oder" beendet. Tief verborgen in den Wäldern der westlichen Sudeten, entspringt das Flüsschen Oder. Die Filme folgen ihrem abwechslungsreichen Lauf durch eine Kulturlandschaft von unschätzbarem Wert. Die Grenzregion, einst Synonym für die Teilung Europas, ist bis heute Refugium zahlreicher seltener Tiere und Pflanzen.
Beim Finale am 9. April werden neben dem Publikumspreis vier Preise von einer unabhängige Fachjury verliehen. Es werden der beste Kinder- und Jugendfilm und die beste journalistische Leistung ausgezeichnet. Der Preis für den besten Naturfilm und der erstmals verliehene Preis der Stadt Potsdam für die beste künstlerische Leistung wurden mit je 5000 Euro dotiert.
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