Rehfelde . Auf eine gelungen Übergabe des Bahnhofsumfelds in Rehfelde können die Gemeinde und Partner an der Ostbahn zurückblicken. Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann bot zudem Hilfe bei einem bestehenden Grenzproblem an.
Gemeinsam: Brigitte Koch mit ihrer Mutter Lieslott Brunner, aufgefordert von Minister Reinhold Dellmann, Amtsdirektor Rolf-Dietrich Dammann, Gorzows Landrat Josef Kruczkowski, Bahnnutzerin Brigitte Schõfer und Rehfeldes B³rgermeister Reiner Donath
"Danke allen Aktiven für den Vorplatz" hieß es Freitagmittag auf einem Plakat unter kleinen Fahnen der EU, Deutschlands und Polens beim Bahnhofsfest in Rehfelde. Dafür war das neugestaltete und von den Bahnnutzern bereits gut angenommene Areal noch einmal gesperrt worden. Und manch Rehfelder dürfte sich angesichts des Auflaufs mit Minister, angekündigtem Vizewojewoden, Landräten, Bürgermeistern, anderen Partnern der Interessengemeinschaft Ostbahn (IGOB-EWIV), Abgeordneten des Land- und Kreistags sowie Kandidaten der bevorstehenden Wahlen - also Deutsche und Polen - doch etwas verwundert die Augen gerieben haben. Und dann spielte Manfred Mißler von der Müncheberger Fortuna Live Band auf seiner Trompete noch den Triumphmarsch!
Aber das, was jetzt in Rehfelde geschaffen wurde, ist ja auch beispielgebend - ein sichtbares Zeichen dafür, dass es tatsächlich vorangehen kann. Vor allem dann, wenn diejenigen, die über Veränderungen nachdenken, nicht allein bleiben, egal ob in Gemeinde oder in der Region, wie mehrere Redner deutlich machten. Da darf es kein "Bla-Bla-Bla" geben, mit dem Mädchen und Jungen der Kita "Fuchsbau" das beschrieben, was Erwachsene unter anderem in der Eisenbahn tun. Bei dieser eigentlich harmlosen Umschreibung für das Erzählen mussten nicht wenige Anwesende lachen.
Dennoch gab es nicht immer fröhliche Gesichter. So bat Bürgermeister Reiner Donath um Hilfe dabei, damit das mehr als hundert Jahre alte Bahnhofsgebäude in Kürze auch so schön aussieht wie das Umfeld. Seinen Amtskollegen, denen solche Vorhaben noch bevorstehen, gab er den Rat, beides stets gemeinsam zu betrachten. In Bezug auf den Rehfelder Bahnhof zeigte sich Donath aber optimistisch: "Das Umfeld ist ja schon das erste Luftschloss, das steht."
Reinhold Dellmann bewertete kritische Plakate zur noch ausstehenden Bahnhofssanierung allerdings als überzogen und forderte alle Beteiligten an einen Tisch. Dabei werde er, wenn notwendig, auch die ebenfalls erbetene Hilfe geben. So nutzte dann auch Heiko Westphal, Käufer des Güterschuppens, die Gelegenheit, ihm einen Brief mitzugeben.
e_SBlt Der erste Spatenstich für das Vorhaben wurde am 6. Oktober 2008 vollzogen. Die Bauzeit betrug insgesamt acht Monate. Dabei asphaltierte die Firma Oevermann etwa 2000 Quadratmeter und pflasterte eine Fläche von 2400 Quadratmetern.
e_SBlt Geschaffen wurden rund 50 Pkw-Stellplätze (Park+Ride), acht Kurzzeitparkplätze (Kiss+Ride) sowie drei Stellplätze für schwer behinderte Kraftfahrer. Überdies gibt es jetzt eine überdachte Fahrradabstellanlage mit 50 Plätzen (Bike+Ride), eine Bushaltestelle sowie einen Verweilbereich. Dort auf dem Bahnhofsvorplatz sind unter anderem Info-Tafeln über Rehfelde und zur Ostbahn zu finden.
e_SBlt Laut dem Brandenburgischen Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung wurden für das Vorhaben rund 600 000 Euro investiert, davon 385 000 Euro als Fördermittel vom Land. Märkisch-Oderland hat demnach seit 1991 insgesamt rund 96 Millionen Euro Fördermittel für Infrastruktur, Fahrzeuge und sonstige Kosten erhalten.
Jonas, Moritz und weitere Kinder der Kita Zwergenland in der Philipp-Müller-Straße waren Mittwochvormittag etwas aufgeregt. Sie hatten nämlich ein... mehr
Oft bekommt Ortsvorsteher Herbert Peschke von Besuchern des alten Dorfkerns zu hören, wie schön alles geworden ist. Die Häuser rund um den Anger wurden... mehr
Verein will? pulsierendes? Leben fördern Er hat sich Zeit gelassen mit der öffentlichen Vorstellung, der Förderverein „ Kirchen Gielsdorf und Wilkendorf... mehr
Neue Protestaktionen am Kreisverkehr bei Pinnow kündigt die Bürgerinitiative Kreisel 21 an. Deren Mitglieder fühlen sich von der Politik verschaukelt. Zwar ist der geplante und heftig umstrittene Bau einer Kreuzung auf der B 2 zwischen Angermünde und... mehr
