Biesenthal ArraySoll Biesenthal zur Stadt der Supermärkte werden? Das dürften sich die Biesenthaler Stadtverordneten derzeit fragen und sich zu gleich ein wenig wundern. Denn mit den Sitzungsunterlagen für die kommende Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag ist ihnen auch der Beschlussantrag zur Errichtung eines Supermarktes mit 70 Stellplätzen zugegangen, den sie aber bereits in der Sitzung vom 3. September abgelehnt hatten.
Mit den Märkten Penny und Rewe am Biesenthaler Markt, Plus, Lidl und Edeka im Bereich Bahnhofstraße und B 2 sowie Aldi am Biesenthaler Bahnhof gibt es in der 5500-Einwohner-Stadt sechs Märkte - der jetzt beantragte wäre dann der siebente. Die Ablehnung des Antrages durch die Biesenthaler Stadtverordnetenversammlung war von der Amtsverwaltung beanstandet worden, informierte Biesenthals Bürgermeister André Stahl in der Sitzung des Hauptausschusses von 1. Oktober. Man werde sich in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung damit befassen müssen, hatte er angekündigt.
Im Beschlussvorschlag der Amtsverwaltung für diese Sitzung heißt es zur Begründung des Vorhabens, dass planungsrechtlich dem Vorhaben keine Gründe entgegenstehen. Die Bebauung neben dem Bahnhof würde innerhalb des im Zusammenhang bebauten Ortsteiles erfolgen. Der sei als Mischgebiet ausgewiesen. Die Erschließung sei gesichert. Außerdem wird auf eine Empfehlung des Bauausschusses in der Sitzung von 19. August zugunsten des Marktes verwiesen. In dieser Sitzung ist das Thema zwar besprochen, über eine Empfehlung aber nicht abgestimmt worden.

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