ArrayMüllrose Mit dem 29:21 (13:15) beim HSV Senftenberg hat Männer-Handball-Verbandsligist HSG Schlaubetal seinen ersten Auswärtssieg in dieser Punktspiel-Saison gelandet. Damit ist der Neuling in der Süd-Staffel Dritter und Senftenberg ist Sechster.
Zunächst mussten sich die Gäste an den ungewohnten Hallenbelag gewöhnen und sich auf die Spielweise der Gastgeber einstellen.
So war es auch nicht verwunderlich, dass die Hausherren mit 2:0 vorlegten. Die Müllroser ließen sich von diesem Auftakt der Gastgeber nicht aus der Ruhe bringen und versuchten, ihr eigenes Spiel aufzuziehen.
Gestärkt durch den Heimerfolg gegen Belzig, zeigten die Müllroser schnell, wer als Sieger vom Platz gehen sollte. Die sehr stabile und kompromisslose Deckung hatte sich nach fünf Minuten gefunden und ließ den Hausherren kaum Platz, sich zu entfalten. Hier wurde unter der Regie von Abwehrchef Paul Schmat sehr konzentriert gearbeitet. Mit der guten Zuordnung und der nötigen Aggressivität verstand es die HSG-Abwehr zunehmend besser, den Senftenbergern kaum Räume zu bieten. Dazu gesellte sich ein schnelles Umkehrspiel, das immer wieder zu schnellen Toren für die Müllroser führte. So wurde das schnelle Senftenberger 2:0 nicht nur egalisiert, sondern in eine eigene 3:2-Führung umgewandelt. Bis zum Stand von 7:8 konnten die Senftenberger noch Anschluss halten.
Danach zeigte das schnelle Umkehrspiel der Müllroser Wirkung und die HSG setzte sich auf sechs Tore zum 13:7-Zwischenstand ab. In Anbetracht dieser klaren Führung ließ bei einigen HSG-Spielern dann die Konzentration nach und eine Reihe von klaren Tormöglichkeiten wurde teilweise leichtfertig vergeben. Dadurch kamen die Senftenberger wieder auf zwei Tore zum Halbzeitstand von 13:15 heran.
Über das gesamte Spiel gesehen hatten die Gastgeber jedoch keine Chance, das Zepter wieder in die eigene Hand zu bekommen. Auch wenn sie sich zeitweise auf zwei Tore heran kämpfen konnten, lagen die spielerischen Vorteile eindeutig bei der HSG Schlaubetal. Immer wieder zogen die Müllroser durch ihr kombinationssicheres Spiel das Tempo nach Belieben an und schlossen teilweise sehenswert ab. Teilweise betrug der Vorsprung der Gäste aus dem Schlaubetal in der zweiten Halbzeit sieben Tore. Dabei hatten die Müllroser viele Chancen ausgelassen. Daher war HSG- Trainer Olaf Ermling nicht ganz zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge.
HSG Schlaubetal: Marco Schwadtke, Johannes Krüger (beide im Tor), Michael Schmidt (10/2), Robert Heise (1), Adrian Haase, Friedrich Hanschel (2), Paul Schmat (2), Marc Eschenbach (2), Philipp Ermling (3), Tobias Hötzel (2), Robert Düring (5/2), Daniel Heine (2), Pascal Hötzel - Trainer: Olaf Ermling;
SR: Prokof/Gensichen (Finsterwalde/Herzberg); Zeitstrafen: HSG Schlaubetal 4, HSV Senftenberg 5; Siebenmeter: HSG Schlaubetal 4/4, HSV Senftenberg 3/3

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