Wriezen ArrayDie Märkische Oderzeitung lädt gemeinsam mit Infrastrukturministerin Jutta Lieske (SPD) zu einer Podiumsdiskussion zur CCS-Technologie nach Wriezen ein. Diskutiert wird heute von 18 bis 20 Uhr im Saal des Amtes Barnim-Oderbruch.
Die Ministerin ist für die Erprobung der CCS-Technologie. Allerdings müsse die Speicherung von CO 2 im Boden sicher sein. Man müsse alles vorbehaltlos prüfen und dann entscheiden, was für Brandenburg der richtige Weg sei.
Die Neutrebbiner Bürgerinitiative gegen eine CO 2 -Verpressung im Oderbruch hat unterdessen abgekündigt, auch juristisch gegen eine mögliche CO 2 -Verpressung vorzugehen. "Wir wollen das CCS-Gesetz und Probebohrungen zur Lagerung von CO 2 in unterirdischen Gesteinsschichten verhindern", erklärte Ulf Stumpe, Sprecher der Initiative.
Wirtschaftsminister plant CCS-Tagung
Die Pläne für das von Vattenfall beantragte Erkundungsverfahren würden auf einem unklaren Antragsverfahren beruhen. Vor dem Verwaltungsgericht wolle die Bürgerinitiative daher klären, ob dieses Verfahren rechtmäßig ist und wer für etwaige Schäden haftet. Die vielen ungeklärten Fragen würden für zig Klagen reichen, so die Auffassung in der Bürgerinitiative.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linke) kündigte weitere Infoveranstaltungen zum Thema CCS an. Im Februar kommenden Jahres soll es eine Tagung in Potsdam geben. Am 1. Dezember soll eine Internetseite zu dem Thema freigeschaltet werden.

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