Breydin ArrayFür die Re- power Systems AG ist am Standort Trampe der Weg für das Drei-Schicht-System frei. Die Gemeindevertretung hat jetzt nach der ursprünglichen Ablehnung die Nacharbeit am Antrag honoriert und dem Beschlussentwurf zugestimmt. Auch der Bau von Parkflächen wurde befürwortet.
Wegen der zu befürchtenden Lärmbelastung hatte die Gemeindevertretung im Juli zunächst den Antrag abgelehnt. Es fehlten klare Aussagen zu den zu erwartenden Immissionen. Ebenso hatte man kein großes Zutrauen in die Umsetzung der Absicht, eine neue Zufahrt und Parkplätze für die Schwerlasttransporter zu bauen, um die Belastung für die in unmittelbarer Nachbarschaft befindliche Siedlung zu reduzieren. Wie berichtet, war die Wohnstraße Kruger Damm immer wieder zugestellt worden, so dass die Anwohner mit ihren Pkw oder Lieferfahrzeuge nicht durchkamen.
"Zur jüngsten Sitzung lagen jetzt die Stellungnahmen vom Landkreis zu den Immissionen vor", informierte Breydins Bürgermeister Peter Schmidt. Auch das Landesumweltamt habe akkurat gearbeitet. Die Gemeindevertretung hat einstimmig dem auf drei Jahre befristeten Antrag zugestimmt. Damit kann Re- power in Trampe in der Montagehalle den Drei-Schicht-Betrieb einführen.
Der zweite Punkt sieht die Errichtung einer neuen Zufahrt und den Bau von Stellflächen für den Schwerlastverkehr vor. Die vorgesehene Fläche befindet sich an der Gersdorfer Straße. Dort grenzt das Unternehmen ans freie Feld, so dass nach Fertigstellung von Zufahrt und Parkplätzen das Wohngebiet Kruger Damm weitgehend vom Schwerlastverkehr befreit sein dürfte. Darüber hinaus soll, auch mit Blick auf das Drei-Schicht-System, ein Pkw-Parkplatz für die Mitarbeiter entstehen.
Allerdings tauchte in der GeÂmeinÂdeÂverÂtretersitzung die Frage auf, ob der überhaupt benötigt werde, weil an der vor wenigen Jahren neu errichteten Zufahrtsstraße zwischen Betrieb und L 23 ebenfalls Parkplätze entstanden sind, die vermutlich nicht mehr gebraucht werden. Die nächste Sorge war, ob die dort verbauten Fördermittel zurückgezahlt werden müssten. Das werde das Amt prüfen, hieß es.
Mit dem Unternehmen im Breydiner Ortsteil Trampe haben die Kommunen, die vom Amt Biesenthal-Barnim verwaltet werden, einen der größten Arbeitgeber. Dort sind nahezu 220 Mitarbeiter beschäftigt.

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