Sydower Fließ ArrayIm Sommer hat sich die Amtsverwaltung Biesenthal-Barnim aufs Land begeben. Die Ortsbereisung des Amtsdirektors und einer Reihe von Mitarbeitern führte nach Melchow, Rüdnitz, Breydin und Sydower Fließ, wo in der jüngsten Gemeindevertretersitzung der Amtsdirektor Hans-Ulrich Kühne über die Ergebnisses bei der Bearbeitung der dort aufgenommenen Probleme informierte.
Entwarnung konnte Kühne zum Grüntaler Feuerwehrgebäude geben. Das Feuerwehrhaus war im Sommer ins Besichtigungsprogramm aufgenommen worden, weil sich im Mauerwerk Besorgnis erregende Risse zeigten. Bei der Begehung hatte er entschieden, diese zu verplomben, um festzustellen, ob die Schäden im Mauerwerk oder in den Fundamenten so groß sind, dass die Risse noch größer werden. Dies konnte nicht beobachtet werden. Demnach gebe es im Hinblick auf die Statik keine Gefahren, teilte Kühne mit. Es handele sich um Setzungsrisse, die nicht weitergehen, so dass "einfach nur eine Fassadensanierung nötig ist", erläuterte der Amtsdirektor den Gemeindevertretern von Sydower Fließ. Inwieweit das in den Haushalt aufgenommen werden kann, müsse der Amtsausschuss entscheiden. Der Grund dafür ist, dass sich die Feuerwehren in Trägerschaft des Amtes befinden. Inzwischen gelöst habe man aber das Problem der Regenentwässerung auf dem Grundstück der Freiwilligen Feuerwehr.
Noch unverändert sei der Stand beim Märka-Gelände, wie es bei der Ortsbereisung betitelt wurde. Das fragliche Areal befindet sich an der Straße von Grüntal nach Melchow. "Das ist eine Gefahr für Kinder, wenn sie sich auf das Gelände begeben", ärgert sich der Vize-Bürgermeister von Sydower Fließ, Klaus Peter Blanck. Eine Nachfrage Frage bei der Märka-Niederlassung in Eberswalde ergab indes, dass dort die Märka nie etwas besessen oder genutzt habe und auch jetzt dort nichts besitze, informierte die Geschäftsführerin Barbara Ulrich.
Im Hinblick auf die Situation am ehemaligen Gutshaus Sydow, so informierte der Amtsdirektor die Gemeindevertreter weiter, gebe es momentan keine Veränderungen.
Einen Schritt weiter sei man hingegen beim geplanten Denkmal für die Gefallenen der Kriege in Tempelfelde gekommen. Dabei geht es um den Platz neben der Friedenseiche auf dem Dorfanger im Ortsteil Tempelfelde. "Dort soll ein Findling aufgestellt werden", hatte Klaus-Peter Blanck bei der Ortsbegehung informiert.
Erläuternd wies Amtsdirektor Hans-Ulrich Kühne darauf hin, dass in den Kriegswirren die Tafeln, die in vielen Kirchen an die Gefallenen erinnern, in Tempelfelde verschwunden sind. Jetzt sollen Natursteine, die im Rahmen des jüngsten Straßenbaus in Tempelfelde beim Auskoffern der Straßenfundamente angefallen sind, für das Fundament des Denkmals genutzt werden, teilte der Amtsdirektor den Gemeindevertretern von Sydower Fließ mit. Die notwendigen Gespräche sind dazu mit dem Landesbaubetrieb geführt worden.

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