Biesenthal ArrayNach längerem Stillstand gibt es jetzt eine Entscheidung zur sogenannten Telekomstraße. Im zweiten Anlauf hat die Biesenthaler Stadtverordnetenversammlung beschlossen, die Landesstraße 293 zu übernehmen. Das heißt, sie ist dann keine Landesstraße mehr, sondern eine kommunale Straße.
Hintergrund ist die Entscheidung des Landes, sich von dieser Straße zu trennen und sie komplett zu entwidmen. Dies wollten die Biesenthaler Stadtverordneten verhindern, ohne sich jedoch damit ein größeres Straßenbauvorhaben aufzuladen. Der derzeitige Status quo der Straße soll erhalten bleiben. Das heißt, sie wird weiterhin gesperrt sein und es wird über Jahre nichts passieren, erläuterte Biesenthals Bürgermeister André Stahl. Eberswalde müsste sich an dem Straßenbau beteiligen, da ein Teil der Straße zu Eberswalde gehört. Dort aber weise man eine Investition in diese Straße weit von sich. Sollte es jedoch irgendwann einmal am Flugplatz Finow neue Entwicklungen geben, so dass die Straße wieder aktuell werde, sei mit der Biesenthaler Entscheidung vom Donnerstag die Möglichkeit des Straßenausbaus gegeben.

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