Dresden/Braunschweig ArrayDie Ursache für den Absturz eines Privatflugzeugs in der Sächsischen Schweiz vor zweieinhalb Wochen ist offenbar geklärt. Die Auswertung des Stimmenrekorders gebe Hinweise darauf, dass die Piloten kurz vor dem Absturz ein Kunstflugmanöver, eine sogenannte Rolle, einleiten wollten, teilte die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig mit. Das Flugzeug sei für solche Manöver jedoch nicht konstruiert und zugelassen gewesen.
Die Behörde empfahl nun der für die Betreuung der Luftfahrtunternehmen in Tschechien zuständigen Behörde CAA-CZ eine Inspektion der Flugzeuge des betroffenen Luftfahrtunternehmens hinsichtlich Strukturüberlastungen. Zudem sollte die CAA-CZ Maßnahmen zur Verbesserung des Qualitätssystems und der Sicherheitskultur im Luftfahrtunternehmen festlegen.
Die tschechische Maschine war Mitte Februar in Prag gestartet und befand sich auf dem Weg nach Schweden. Bei Kleingießhübel hatte das Flugzeug stark an Höhe verloren und war abgestürzt. Die zwei Piloten, ein 32-jähriger Slowake und eine 27-jährige Frau aus Tschechien, kamen bei dem Absturz ums Leben.

Meist kommentierte Artikel
29.08.2010 18:46 Nachrichten
Sarrazin legt nach
15.06.10 20:15 LR Fürstenwalde
Beim 4. Kind soll ein Tragetuch genügen
23.07.10 08:01 LR Frankfurt (Oder)
Polen kaufen gern in Frankfurt ein
05.07.10 19:27 Berlin/Brandenburg
Frankfurt verliert Polizeipräsidium
19.04.10 21:06 LR Uckermark
„Korfu“ in Schutt und Asche