Eisenhüttenstadt ArrayAls falsch und unentschuldbar bezeichnen die Stadtverordneten und die Stadtverwaltung Eisenhüttenstadt die Behauptungen von Hans-Rüdiger Minow, Vorstandssprecher vom Verein "Zug der Erinnerung". Weil der Zug mit der Ausstellung über die NS-Deportationen mit der Reichsbahn im Vorjahr auf einem abgelegenen Gleis der Stahlstadt halten sollte, wurde seitens des Vereines von einer "Verhöhnung der Opfer" gesprochen.
Die Stadt sei "mit rechtem Gedankengut, neonazistischen Bestrebungen und ,manifestierten rechtsradikalen Haltungen' in Verbindung gebracht" worden, heißt es in einem Brief an den Verein Zug der Erinnerung, den die Stadtverwaltung gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden verfasst hat. Gegen "die diffamierenden Äußerungen" des Vorstandssprechers verwahre man sich "auf das Schärfste". Die Behauptungen würden jeglicher Grundlage entbehren. Die Stadtverordneten haben dem Wortlaut am Mittwochabend einstimmig zugestimmt.
Eisenhüttenstadt habe in den zurückliegenden Jahren mehrfach unter Beweis gestellt, dass Rechtsradikalismus, Rassismus und Antisemitismus in der Stadt keinen Platz finden, heißt es in dem Schreiben.
Als falsch, verleumdend und unentschuldbar bezeichnen die Stadtverordneten und die Stadtverwaltung Eisenhüttenstadt die Behauptungen von Hans-Rüdiger Minow, Vorstandssprecher des Vereins "Zug der Erinnerung". Weil der Zug mit der Ausstellung über NS-Deportationen mit der Reichsbahn im Vorjahr auf einem abgelegenen Gleis der Stahlstadt halten sollte, wurde seitens des Vereins von einer "Verhöhnung der Opfer" gesprochen.
Die Stadt sei "mit rechtem Gedankengut, neonazistischen Bestrebungen und , manifestierten rechtsradikalen Haltungen ' in Verbindung gebracht" worden, heißt es in einem Brief an den Verein, den die Stadtverwaltung gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden verfasst hat. Gegen die "diffamierenden Äußerungen" des Vorstandssprechers Minow verwahre man sich "auf das Schärfste". Die Behauptungen würden jeglicher Grundlage entbehren und die Stadt und ihre Einwohner "beschämen, verärgern und diffamieren". Die Stadtverordneten haben dem Wortlaut des Schreibens am Mittwochabend einstimmig zugestimmt.
Eisenhüttenstadt habe in den vergangenen Jahren mehrfach unter Beweis gestellt, dass Rechtsradikalismus, Rassismus und Antisemitismus in der Stadt keinen Platz finden, heißt es weiter. "Die Einwohner einer Stadt, ihre Stadtverordneten und ihre Verwaltung mit derartigen haltlosen Anschuldigungen zu beschimpfen, macht uns fassungslos."
Erneut bekräftigten Verwaltung und Stadtverordnete, dass man einen Aufenthalt des Zuges begrüße. Vom ersten Moment an hätte man das Vorhaben des Vereins unterstützt - gemeinsam mit ArcelorMittal. Auch jetzt stehe man noch dazu und sei bereit, "der vielen sinnlosen Opfer von Naziherrschaft, Krieg und Gewalt mit dem Zug der Erinnerung in Eisenhüttenstadt würdevoll zu gedenken.

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