Eisenhüttenstadt ArrayGut zwei Wochen haben die Rosenblätter der sieben Meter hohen Skulptur von Manfred Vollmert in der Werkstatt verbracht. Seit Mittwoch ist die abstrakte Rose wieder an ihrem angestammten Platz auf der Freifläche der Kreuzung Karl-Marx-Straße/Poststraße.
Ist zur³ckgekehrt: Knut Kirschke, Geschõftsf³hrer der Stadtwirtschaft (l.), und Stadtmanager Wolfgang Perske vor der restaurierten Rosenskulptur in der Karl-Marx-Stra▀e Foto: GMD/Gerrit Freitag
In den zurückliegenden 14 Tagen sind in der Werkstatt der Stadtwirtschaft in der Glashüttenstraße Schweißnähte sauber nachgezogen und der Blütenkranz neu verlötet worden. Die inneren Blätter waren nach all den Jahren abgerissen und drohten abzustürzen. Die Stabilität war nicht mehr gegeben. Schon vor Jahren musste das Kunstwerk repariert werden, nachdem Jugendliche an Seilen in die Blüte geklettert waren und sich dort einen "Hochsitz" eingerichtet hatten.
Die Rose war ein Auftragswerk, das der heute nahe Hoyerswerda lebende Künstler Manfred Vollmert umsetzte. Auch der Vogelbrunnen sowie das Kunstwerk Feuer und Wasser tragen in Eisenhüttenstadt seine Handschrift. Die Rose bzw. "Große Blume", die ihren Platz seit den 70er Jahren im V. Wohnkomplex gefunden hat, sollte ursprünglich zentraler Punkt einer Brunnenanlage sein, die jedoch nur auf dem Papier existierte und auch aus Kostengründen zu DDR-Zeiten nicht realisiert worden ist. "Das Wasser des Brunnens sollte über eine Kugel gedrückt werden und dann an der Schale herunter laufen", sagt Frank Gericke, früher Stadtrat für Kultur.

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