Donnerstag, 2. September 2010

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Neue Fenster in der Schule

Biesenthal ArrayIn der Stadt Biesenthal ist weitgehend Einigkeit über die Verwendung der zusätzlichen Mittel des Konjunkturpakets II der Bundesregierung erzielt worden. Insgesamt stehen der Stadt rund 380 000 Euro zur Verfügung. Die sollen zu zwei Dritteln in Bildungseinrichtungen und zu einem Drittel in sonstige Infrastruktur gesteckt werden. Bei Bildungseinrichtungen soll insbesondere zur Einsparung von Energie beitragen werden. Daher wollen die Biesenthaler Stadtverordneten die Erneuerung von Fenstern im Gebäude I der Grundschule und die Sanierung der Fassade des Schulhauses mit Hilfe dieser Mittel bestreiten.

Was mit dem Geld aus dem Konjunkturpaket für die sonstige Infrastruktur passieren kann, war in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses der Stadt zu hören. Bürgermeister André Stahl hatte vorgeschlagen, die Straßenbeleuchtung in der Stadt zu erneuern. Zusammen mit dem Anteil der Stadt an den Kosten sowie dem, was die Bürger anteilig laut Straßenausbaubeitragssatzung zahlen, könne die zur Verfügung stehende Summe vervierfacht werden. Damit habe man gute Chancen, dass das Vorhaben akzeptiert wird. Mit den dann insgesamt zur Verfügung stehenden Mitteln von rund 600 000 Euro könnten rund 20 Kilometer Biesenthaler Straßen neue Lampen erhalten. Ergänzend wies der Bauausschussvorsitzende Andreas Jahn auf die Einsparung von Energie bei neuen Straßenlampen hin. In der Bahnhofstraße werde jetzt zum Beispiel nicht mehr Energie benötigt als früher, obwohl es viel heller sei.

In der Gemeinde Melchow ist man noch in der Diskussionsphase. Es gibt eine Reihe guter Vorschläge zur Verwendung der Konjunkturpaketgelder. Die Gesamtsumme beträgt rund 62 000 Euro, die in Melchow extra ausgegeben werden kann. "Wir denken an die Erweiterung des Kinderspielplatzes in der Kita, die Befes-tigung der Buswendeschleife und die Gestaltung des Dorfangers, die Wärmedämmung an einem Wohnhaus der Gemeinde und die Erweiterung des Parkplatzes am Bahnhof", sagte Melchows Bürgermeister Wolfgang Lindt. Dabei betonte er, dass das jetzt noch keine Rang- und Reihenfolge sei. Die wird erst bei den noch anstehenden Gesprächen geklärt.

In Marienwerder favorisiert man die Sanierung der Sanitäranlagen in der Kita Mäusestübchen, die Anschaffung neuer Spielgeräte für die Kita Spatzennest, den Spielplatz in Sophienstädt und den Parkplatz am Bernsteinsee. Die endgültige Entscheidung ist jedoch auch hier noch nicht gefallen.

In der Amtsausschusssitzung vom Montagabend gab der Amtsdirektor Hans-Ulrich Kühne weitgehend grünes Licht für die Anträge aus den Gemeinden. Wenn die Projekte in den Rahmen passen, dann sei auch ein vorzeitiger Maßnahmebeginn möglich. Zu beachten sei von den Kommunen, dass man die Mittel nicht für eine doppelte Förderung nehmen darf. Ebenso wenig können sie in den Bereich Wasser und Abwasser oder in Bereich ÖPNV fließen, so Kühne. Bis Mitte April sollten die Gemeinde ihre Vorschläge eingereicht haben.



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