Müllrose ArrayMit einem überzeugenden 38:28 (15:14)-Sieg gegen den TSV Chemie Premnitz hat sich die von Uwe Hobelmann betreute männliche A-Jugend der HSG Schlaubetal als Oberliga-Aufsteiger den dritten Tabellenplatz gesichert und konnte damit nach dem Abpfiff die Bronzemedaille in Empfang nehmen.
Allerdings fiel den Müllrosern dieser Sieg gegen den Tabellenletzten wesentlich schwerer, als es das Ergebnis vermuten lässt. Vor allem deshalb, weil die HSG- Spieler über weite Strecken der ersten Halbzeit unkonzentriert wirkten, in der Deckung die nötige Aggressivität vermissen ließen und so den Premnitzern oftmals leichte Torerfolge aus dem Rückraum ermöglichten.
Gerade zu Beginn der ersten Halbzeit war den HSG-Spielern die Nervosität deutlich anzumerken. Nachdem Pascal Korau und Friedrich Hanschel die ersten drei Angriffe der Müllroser nicht im zu Toren nutzen konnten, gerieten die Hausherren bis zur zehnten Minute mit 3:5 in Rückstand. Auch in der Folge konnten die Gastgeber ihre Nervosität nicht ablegen. So sorgte die ungewöhnlich hohe Anzahl von sieben Abspiel- und vier technischen Fehlern dafür, dass die Premnitzer immer wieder in Ballbesitz gelangten.
Dass diese Ballverluste nicht zu einem Rückstand führten, hatten die Müllroser vor allem ihrem Torhüter Johannes Krüger zu verdanken, der insgesamt elf Würfe der Premnitzer abwehren konnte. Insofern war die knappe 15:14-Halbzeitführung für die Gastgeber eher schmeichelhaft.
Ganz anders verlief dann die zweite Halbzeit. Von der ersten Minute an wurde nun wesentlich besser in der Deckung gearbeitet und auch im Angriff deutlich druckvoller agiert. Während bei den Premnitzern, die nur mit sieben Feldspielern angereist waren, die Kräfte zunehmend schwanden, konnten sich die nun haushoch überlegenen Müllroser ab der 37. Minute immer deutlicher absetzen. Dabei wurde vor allem Friedrich Hanschel am Kreis immer wieder gut in Szene gesetzt, der sich dafür mit sieben Treffern in der zweiten Halbzeit bedankte.
Nachdem die Schlaubetaler ihre Führung bis zur 47. Minute auf 29:21 ausgebaut hatten, gab Trainer Uwe Hobelmann allen Wechselspielern ihre Einsatzzeiten. Dafür bedankten sich dann auch Marcus Bunge mit zwei Toren und auch der Jüngste des Teams Max Albinus konnte sich mit seinem Tor zum 37:25 ebenfalls in die Torschützenliste eintragen.
Damit war die schwache erste Halbzeit vergessen und die 100 Zuschauer bejubelten Bronze.
HSG Schlaubetal: Robert Heise 5, Friedrich Hanschel 12/3, Petrido Prötel 1, Andre Hild 3, Pascal Korau 1, Matthias Stalla 8, Max Albinus 1, Marcus Bunge 2, Maximilian Graffenberger, Marcel Jüterbock, Sebastian Hild 1, Pascal Hötzel 4;
Zeitstrafen: HSG Schlaubetal 2, TSV Chemie Premnitz 2; Siebenmeter : HSG Schlaubetal 3/3, TSV Chemie Premnitz 4/3

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