Biesenthal ArrayNach dem Wiederauftauchen eines Teils des einstigen Bismarck-Denkmals der Stadt Biesenthal gibt es jetzt einen Vorschlag, für den künftigen Platz des lange Zeit verschollenen historischen Steins. Nach einer Diskussion im Biesenthaler Bauausschuss ist das Kriegerdenkmal als künftiger Ort auserkoren worden. Einen endgültigen Beschluss muss die Stadtverordnetenversammlung noch dazu fassen. Am Kriegerdenkmal soll nicht nur die Bismarkplatte angebracht werden. Es ist auch geplant, das Denkmal 2011 neu zu gestalten, informierte Biesenthals Bürgermeister André Stahl.
Im Sommer vorigen Jahres war ein Teil des Denkmals, das an Otto von Bismarck (1815-1898) erinnert, offiziell der Stadt übergeben worden. Es handelt sich um eine Platte aus schwarzem Serpentingestein, auf dem der Name des als eiserner Kanzler in die Geschichte eingegangenen Politikers steht.
Erbaut wurde das Bismarck-Denkmal 1902 aus blauen Granitsteinen. An der Spitze befand sich in vier Metern Höhe ein Bronzeadler. Außerdem war ein Medaillon Bismarcks angebracht, auf dem er mit Helm und Uniform zu sehen war. Der Adler und das Medaillon sind aber bisher noch nicht aufgetaucht. Nach Information der Biesenthaler Chronistin Gertrud Poppe ist das Denkmal 1949 abgerissen worden. Die Steine des unteren Sockels habe man damals zum Aufbau des VVN-Denkmals verwendet, etwa 30 Meter vom Standort des einstigen Bismarck-Denkmals entfernt.
Die Stadt will sich nicht nur um das Kriegerdenkmal kümmern. Für das OdF-Denkmal ist in diesem Jahr eine Reinigung und im kommenden Jahr die Sanierung vorgesehen, informierte Biesenthals Bürgermeister.

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