Donnerstag, 2. September 2010

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Schlaubetaler bieten Favorit Paroli

ArrayMüllrose Am vergangenen Wochenende richtete die HSG Schlaubetal in Müllrose das 3. Helga-Steinich-Gedenkturnier für Männer und Frauen im Handball um den Pokal der Stadt Müllrose aus.

  War kaum zu halten: Der M³llroser Kreislõufer Daniel Heine setzte sich mit seiner Schnelligkeit gut in Szene und warf viele Tore im Turnier. Foto: Michael Benk ©

Dabei setzte sich bei den Männern der favorisierte 1. SV Eberswalde und bei den Frauen die Kreisauswahl Fürstenwalde/Beeskow durch, die beide ungeschlagen Turniersieger wurden und aus den Händen von HSG-Präsident Peter Palwitz und Turnierleiter Gerd Kupsch die Wanderpokale in Empfang nehmen konnten.

Obwohl die Organisatoren durch die kurzfristige Absage der BSG Stahl Eisenhüttenstadt den Turnierplan komplett umstellen mussten, erlebten die zahlreich in der Schlaubetalhalle erschienenen Zuschauer an beiden Turniertagen insgesamt neun spannende und zum Teil hochklassige Handballspiele der vier Männerteams (1. SV Eberswalde, MTV Altlandsberg II, HSG Schlaubetal I und HSG Schlaubetal II) sowie der drei Frauenmannschaften (Kreisauswahl Fürstenwalde/Beeskow, SG Schöneiche und HSG Schlaubetal).

Dabei kamen die Fans gerade bei den Männerspielen voll auf ihre Kosten, da die Organisatoren kurzerhand die Spielzeit auf zweimal 25 Minuten erhöht hatten, so dass es für die Mannschaften mit jeweils drei Spielen auch zu einem Konditionstest kam.

Während sich bei den Frauen die Turniersiegerinnen der Kreisauswahl mit 12:4 gegen die HSG Schlaubetal und 14:5 gegen die SG Schöneiche relativ souverän den Pokal holten, kam es am Sonntag bei den Männern zu einem erwarteten "Endspiel" zwischen dem frischgebackenen Verbandsliga-Aufsteiger HSG Schlaubetal und dem zwei Klassen höher in der Oberliga Berlin-Brandenburg spielenden 1. SV Eberswalde. Dabei setzten sich die Eberswalder aufgrund ihrer größeren Ballsicherheit und Technik sowie vor allem der stärkeren Durchschlagskraft aus dem Rückraum letztlich sicher mit 29:24 durch.

Die Gastgeber aus Müllrose schlugen sich aber besser, als es das Resultat vielleicht vermuten lässt. Im Bestreben, dem haushohen Favoriten "ein Bein zu stellen", agierten die Müllroser vornehmlich in der ersten Halbzeit sehr nervös und überhastet. Sie leisteten sich zahlreiche technische Fehler und versiebten reihenweise "Hundertprozentige" und fanden dabei im überragend haltenden Eberswalder Torwart ihren Meister. Die routinierten Eberswalder nutzten die Fehler der Hausherren eiskalt zu eigenen Toren und setzten sich teilweise auf bis zu acht Toren ab.

Aber die Müllroser gaben sich nicht auf und kämpften sich in der zweiten Halbzeit noch einmal auf drei Tore heran. Mehr ließen die Eberswalder dann aber doch nicht zu und gewannen dieses entscheidende Spiel um den Turniersieg letztlich sicher und völlig verdient.

Am Ende waren sich alle teilnehmenden Mannschaften sowie die Organisatoren darin einig, dass sie in Müllrose ein hervorragend organisiertes Handball- Wochenende erlebt hatten.



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