Mürow ArrayIm Kampf um den Erhalt der Kita Mürow erhalten die Eltern prominenten Beistand vom CDU-Bundestagsabgeordneten Jens Koeppen. Die Stadtverwaltung plant, die Kita wegen Schimmelbefalls zu schließen.
Die Eltern möchten unter allen Umständen die Kita erhalten. Nachdem die Stadtverwaltung bereits dafür plädiert hat, die Mürower Kinder auf die Einrichtungen in Frauenhagen und Kerkow aufzuteilen, setzen sie auf die Stadtverordnetenversammlung. In einem Brief an alle Abgeordneten warnen sie vor einer "folgenschweren Entscheidung für das kulturelle Leben in Mürow", sollte die Kita wirklich geschlossen werden. Alternativen würden bislang nur halbherzig diskutiert. "Kinder sind unsere Zukunft", erklären die Eltern. Und: "Der Nachwuchs muss gefördert werden, um das Leben im ländlichen Raum zu erhalten."
Vor einigen Wochen mussten die Mürower Kinder das alte Gutshaus verlassen, weil die Räume dort wegen Schimmelbefalls gesperrt wurden. Seither sind die Kleinen provisorisch im ehemaligen Konsum untergebracht. Die Großen bleiben nach der Schule im Hort in Angermünde.
Prominenten Beistand erhalten die Eltern inzwischen vom CDU-Bundestagsabgeordneten Jens Koeppen. Die Schließungsabsichten nennt er "absolut unakzeptabel". Er möchte in den nächsten Tagen mit Briefen und Gesprächen versuchen, die drohende Schließung abzuwenden. "Ein Dorf hat nur eine Zukunft, wenn es dort auch Kinder gibt", betont Koeppen.
Die Märkische Oderzeitung führt zur drohenden Kita-Schließung am 23. Juni in Mürow einen MOZ-Stammtisch durch. Die Runde beginnt um 18 Uhr in der Gaststätte am Dorfteich.

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