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250 Euro haben die Schüler der Klasse 9b der Seelower Förderschule gestern im Rahmen der bundesweiten "Aktion Tagwerk" erarbeitet. Sie haben den Spielplatz am Seelower Busbahnhof auf Vordermann gebracht. Eine Tagesarbeit, die mit dem städtischen Bauhof organisiert und vertraglich vereinbart worden war. Das Geld wird im Rahmen der Kampagne "Dein Tag für Afrika" für Bildungsprojekte in den afrikanischen Ländern Ruanda, Südafrika, Burundi, Sudan und Angola eingestellt. Schon für zehn Euro erhalten zwei Waisen neues Schulmaterial heißt es auf der Internetseite "www.aktion-tagwerk.de". Für 25 Euro kann Essen und Kleidung für einen Monat gesichert werden, für 40 Euro können ein Ofen und Töpfe gekauft werden. Und schon für 60 Euro ist es möglich, einen Werkzeugkasten für die Grundausstattung für Lehre und Beruf bereitzustellen.
Die zehn Neuntklässler der Seelower Förderschule, die gestern das Unkraut auf dem Spielplatz gejätet und den Müll eingesammelt haben, die Wege geharkt und Ordnung geschaffen haben, wissen um die Not in den afrikanische Ländern. "Afrika ist derzeit Thema im Unterricht", erklärte Lehrerin Sylvia Spangenberg. "Die Schüler lernen die Situation in den afrikanischen Ländern kennen und da hat es sich angeboten, dass wir uns am Tag für Afrika beteiligen." Mit den Gymnasiasten, die sich am Senegal-Projekt beteiligen, wollen sich die Kleeblattschüler ebenfalls in Verbindung setzen. Auch dabei gehe es schließlich darum, bei der Einrichtung einer Schule mitzuhelfen. Das Helfen sei den Kleeblattschülern ohnehin nicht fremd, ergänzt Heike Junge, die Sozialarbeiterin der Schule. Im Rahmen der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton hatte die Klasse zwei Päckchen für bedürftige Kinder gepackt. Diese Spenden wurden nach Südafrika und in osteuropäische Länder gesandt.
Stefanie Schulz, Christian Gast, Toni Siebke und ihre Mitschüler nahmen die Arbeit, in die sie von Mitarbeitern des Bauhofes eingewiesen worden waren, sehr ernst. Schließlich wurde nach Abschluss ihres Tagwerkes die Qualität der Leistung auch eingeschätzt. Der Spielplatz ist den meisten Schülern vertraut. Wenn nicht von der Zeit des Wartens am Busbahnhof, so vom Spielen, wie Tessa Creutzburg erzählt: "Ich war mit meiner Schwester oft hier zu Spielen."
Neben der Seelower Kleeblattschule hatten sich gestern in Brandenburg noch 89 Schulen an der "Aktion Tagwerk" beteiligt. Darunter im Landkreis Märkisch-Oderland das Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland, das Bad Freienwalder Brecht-Gymnasium, die Gesamtschule Müncheberg, und das Johanniter-Gymnasium Wriezen.

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