Tuchen-Klobbicke ArrayDie Feuerwehr des Amtes Biesenthal-Barnim hatte am Sonnabend zum 15. Amtsfeuertag eingeladen. Es gab Wettkämpfe der Feuerwehren, Ehrungen und Beförderungen. Ein besonderer Höhepunkt war die Übergabe eines motorisierten Schlauchbootes an die Feuerwehr Biesenthal. Dazu kam ein buntes Programm für jedermann.
Mit 30 Wettkampfmannschaften, darunter vier aus den polnischen Partnergemeinden, ging der 15. Biesenthal-Barnimer Amtsfeuerwehrtag mit Rekordbeteiligung über die Bühne. Es war nicht das erste Mal, dass polnische Gäste begrüßt wurden, aber das erste Mal beteiligten sie sich an den Wettbewerben. Eugeniusz Reimann, Mitglied der Feuerwehrverwaltung aus Nowy Tomysl, betonte, dass die Plätze nicht so sehr im Vordergrund stehen, sondern der Spaß und das Treffen von Freunden.
Bevor das Fest begann, hatten die Feuerwehrleute ab 8.30 Uhr schon mit dem Umzug auf sich aufmerksam gemacht. Beim Appell wurden Manfred Fieting aus Danewitz und Eberhard Leisten aus Schönholz für 50- und Erwin Gericke aus Marienwerder für 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr ausgezeichnet. Ein besonderer Höhepunkt war die Übergabe des motorisierten Schlauchboots Quick Silver an die Biesenthal Feuerwehr.
Während die Feuerwehrleute um die schnellsten Zeiten bei der Löschübung kämpften, was auch im Ernstfall von Nutzen ist, ging es bei den volkssportlichen Wettbewerben allein um den Spaß an der Freude. Kürbiskernansaugen per Strohhalm und Teebeutelweitwurf gehörten zu den Disziplinen. Die Breydiner Frauengruppe hat das Fest mit Kuchen und Kaffee unterstützt. Der Erlös kommt der Jugendfeuerwehr zugute, erklärte Jolanta Schulze. Mit dem Feuerwehrball im Festzelt klang der Tag aus. Dabei wurden die Siegermannschaften der Feuerwehrwettbewerbe geehrt. Bei den Frauen gewann Breydin, bei den Männern Trampe II. Beste der Jugendwehren (Jungen) war Melchow in der Ak 1 und Rüdnitz in der Ak 2. Bei den Mädchen war es Biesenthal, die ohne Konkurrenz antraten.
Breydins Bürgermeister Peter Schmidt zeigte sich zufrieden mit der Gestaltung des Festplatzes: "Sie haben sich viel Mühe gegeben." Auch die Besucher waren vom Fest angetan, unter ihnen Bodo Rudschewski, dessen Kinder in der Feuerwehr sind. Ob der nächste Amtsfeuerwehrtag wieder so gefeiert wird, scheint fraglich. Es mehren sich Stimmen, so war auf dem Fest zu hören, die etwas Neues wollen.

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