ArrayMit einer Abschlussfahrt der Organisatoren geht nach 17 Jahren ein Kinder-Projekt der Caritas zum deutsch-rumänischen Austausch zu Ende. Es wurde von Heinz Adler, CDU-Stadtverordneter und ehrenamtlicher Caritas-Mitarbeiter, nach dem Mauerfall auf Anregung des damaligen Caritas-Direktors Reinhold Janiszewski initiiert. "Wir wollten sehen, was hinter der Mauer geblieben ist", sagt Heinz Adler. "In Rumänien war die Not am größten. Die Caritas stellte finanzielle Mittel zur Verfügung, und wir begannen mit dem Austausch." Anfangs kamen lediglich rumänische Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 18 Jahren nach Deutschland, nach einigen Jahren lernten auch junge Deutsche das Land ihrer Gäste kennen. Über 500 Kinder bekamen so die Möglichkeit, eine andere Lebenswelt kennen zu lernen. Die beiden rumänischen Lehrerinnen Pestemia Berariu und Maria Teodorescu betreuten jahrelang die Gruppen, die neben Berlin auch andere deutsche Städte, beispielsweise Zinnowitz, besuchten. "Wir wollten Brücken finden zwischen Rumänien und Deutschland", sagt Pestemia Berariu. "Und ich denke, das ist uns gelungen." Freundschaften, die entstanden seien, würden nun auch ohne das Projekt fortbestehen. mst
In der Marienkirche: Heinz Adler (M.) mit seinen Gõsten Ioan und Pestemia Berariu, Maria und Micolae Teodorescu (v.l.)

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