Arrayund Daniel Dinse
Unbedenkliche Wasserspiele: Die kleinen Badegõste im Strandbad am Gro▀en Wukensee k÷nnen sorgenfrei im und am Wasser spielen. Das Wasser ist gepr³ft und als sauber befunden worden. Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Eberswalde In diesem Sommer ist das Schwimmen in den einheimische Seen eine willkommene Abkühlung. Um die Wasserfreunde unbedenklich ins kühle Nass entlassen zu können, wird monatliche die Wasserqualität kontrolliert. Selbst die häufig in Erscheinung tretende Algenblüte, die oftmals zum Problem wird, wenn es richtig heiß ist, konnte den hiesigen Seen nichts anhaben. Dies weisen die Proben des Gesundheitsamts nach. Regelmäßige Analysen des Wassers gibt es auch in Zukunft.
Während der Badesaison vom 15. Mai bis zum 15. September führen Gesundheitsämter jedes Jahr regelmäßige Analysen von Wasserproben durch. Laut Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz beginnen die Untersuchungen mit einer Erstprobe wenige Tage vor dem Saisonstart. Anhand der Ergebnisse werden die Badeseen zur Nutzung freigegeben. Ziel dieser Messungen ist, eine Gefährdung des Sees und der Badegäste durch Verunreinigungen frühzeitig zu erkennen. Solche können sowohl durch natürliche als auch menschliche Einflüsse entstehen. Heiße Witterung etwa beschleunigt das Algenwachstum, was das empfindliche Ökosystem des Sees aus dem Gleichgewicht bringen würde.
Alle zwei Wochen werden die Badeseen mit überregionaler und regionaler Bedeutung unter die Lupe genommen. Zu dieser Kategorie zählen Liepnitz-, Üder-, Wandlitz-, Werbellin-, Parsteiner-, Bernstein-, Gamen-, Gorin-, Grimnitz-, Großer Wuken-, Ober-, Ruhle-, Stolzenhagener- und der Weiße See.
Daneben werden von Juni bis August auch die Badestellen an Seen mit lokaler Bedeutung untersucht. Hierzu zählen Amts-, Blauer-, Brodowiner-, Eiserbuder-, Haus-, Heiliger-, Kleiner Lotsche-, Krummenseer Haus-, Krummer-, Mäcker-, Meche-, Schwärze- und Rosenbecker See, sowie Brauers Teich, Herrmannsgrube, Klein Ahlbeck, Ricke Puhl und Wasserturmgrube. Insgesamt werden im Barnim 45 Badestellen an 34 Seen untersucht.
Dabei werden Lichttiefen gemessen, die Auskunft über die Sichtweite in den Seen geben, erläutert Cornelia Pezenburg, Gesundheitsaufseherin im Gesundheitsamt des Landkreises. "Keine der Proben weist Beanstandungen auf", versichert sie. Die Proben werden im Labor der LWU-Hygiene-GmbH ausgewertet und anschließend veröffentlicht.
Auf der aktuellen Gewässerkarte des Brandenburger Umweltministeriums künden dicke, grüne Smileys hinter den Seenamen davon, dass überall bedenkenlos ins kühle Nass gesprungen werden kann.
Cornelia Pezenburg hebt besonders den Liepnitzsee, den Wandlitzsee und den Großen Wukensee mit ihren gepflegten Strandbädern hervor. "Das Gesundheitsamt nahm sogar Proben von der Mitte des Sees", erinnert sich Gerd Sievers vom Strandbad am Großen Wukensee. Mit einer Sichtweite von über vier Metern gehöre der See zu den klarsten Gewässern der Gegend, berichtet der 56-Jährige stolz. Sievers selbst hofft, dass sich der Gast selbst von der Qualität seines Freibades überzeugt.
"Extrem klar zurzeit", bezeichnet Wolfang Keßler, Badleiter des Liepnitzsee-Strandbades, das dortige Wasser. Sechs Meter Sichttiefe ergaben die Untersuchungen. Das Strandbad am Wandlitzsee muss sich hinter seinen Konkurrenten nicht verstecken und kann ebenso mit besten Wasserwerten aufwarten. Mit drei Metern Sichttiefe und guten mikrobiologischen Befunden ist auch dieser See sauber.
Wer prüfen will, ob das Wasser den Anforderungen gerecht wird, sollte sich folgende Faustregel für sauberes Wasser merken: Im knietiefen Wasser müssen die Füße noch zu erkennen sein.

Meist kommentierte Artikel
29.08.2010 18:46 Nachrichten
Sarrazin legt nach
15.06.10 20:15 LR Fürstenwalde
Beim 4. Kind soll ein Tragetuch genügen
23.07.10 08:01 LR Frankfurt (Oder)
Polen kaufen gern in Frankfurt ein
05.07.10 19:27 Berlin/Brandenburg
Frankfurt verliert Polizeipräsidium
19.04.10 21:06 LR Uckermark
„Korfu“ in Schutt und Asche