to_top_picture
Anmelden
Anmelden

Donnerstag, 29. September 2016
ABO-ButtonePaper-ButtonKONTAKT-Button


23.04.12 20:57 Berlin/Brandenburg
Ex-Gesch√§ftsf√ľhrer droht Untersuchungshaft

Alle Leserkommentare geben ausschlie√ülich die pers√∂nlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungs√§u√üerung. F√ľr die Richtigkeit und Vollst√§ndigkeit der Inhalte √ľbernimmt die Redaktion keinerlei Gew√§hr. Ihre Kommentare k√∂nnen Sie online unter moz.de lesen.

Kommentar schreiben

(öffentlich sichtbar)
(wird nicht veröffentlicht)

Optionale Felder

Die Redaktion veröffentlicht ausgewählte Kommentare auch in der gedruckten Ausgabe. Voraussetzung ist, dass der Beitrag mit Namen, Postanschrift und E-Mail vorliegt.

(Der Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)

Schließen

Kommentar schreiben

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

13 Kommentare

14.06.2012 20:37:57

Carofiglio

@sepp.träthner

Lieber Herr Tr√§thner, haben sie eigentlich nichts anderes zu tun? Ich frage mich, warum sie so hasserf√ľllt sind? Oder haben sie einfach zu viel freie Zeit?

27.04.2012 09:11:37

Sepp Träthner

@Streetviewer @Brummi @T.L.

Sie haben nat√ľrlich v√∂llig recht, dass dieses Palaver um die Verdunklungsgefahr nach 1,5 Jahren mehr als l√§cherlich ist.
 Und wenn es darum geht, worin die Intention dieses Antrages liegt, dann traue ich der StA durchaus zu, dass es hier um Druck gehen k√∂nnte um z.B. ein Eingest√§ndnis im Gegenzug zu etwas mehr Milde zu bekommen...
 Und NEIN, das w√§re auch in meinen Augen nicht in Ordnung, selbst wenn es wie hier jemanden treffen w√ľrde, der mit genau solchen Mitteln sein Unternehmen einmal gef√ľhrt hat...
 
 Und Ja, @Brummi, mir kommt hier fast t√§glich der Kaffe hoch, den ich in Massen trinke...
 Nur bezieht sich meine Wut nicht nur auf das sehr oft katastrophale und in meinen Augen auch meist nicht mit der eigentlichen Aufgabe zu vereinbarende Verhalten der Staatsanwaltschaft, Gerichte und Vollstreckungsorgane bei der StA nach dem Motto "nur kein Aufwand", sondern eher auf das gesamte Rechtssystems, und meistens leider auch in umgekehrter Blickrichtung...
 Fragen Sie mal Opfervertreter, wie die √ľber die tagt√§gliche Arbeit der Justizorgane denken...
 
 Aktuell habe ich einen Fall von strafrechtlich relevanter Weigerung zur Unterhaltszahlung in dem sich die StA bereits offensichtlich regelrecht weigert zu ermitteln und zu einem Ergebnis zu kommen.
 Und als Kr√∂nung wurde eben dieser Straft√§ter, wegen dem man keine Lust hat zu ermitteln und der bereits eine Freiheitsstrafe zur Bew√§hrung ausgesetzt wegen der gleichen Tat in der Vergangenheit bekommen hat, dadurch quasi belohnt, dass eine der Bew√§hrungsauflagen, n√§mlich monatlich 50 ‚ā¨ an den Unterhaltsberechtigten zu zahlen, mal kurzerhand von einer offenbar gleichg√ľltigen Richterin aufgehoben und in ein paar Stunden gemeinn√ľtzige Arbeit umgewandelt wurde. ...
 
 Also glauben Sie mir, dass ich durchaus Wut empfinde, und mir es viel lieber w√§re, wenn die StA Ihr Engagement f√ľr diesen sinnlosen aber offenbar medienwirksamen Rummel besser darauf verwenden w√ľrde Ihre Arbeit f√ľr die Opfer ernst zu nehmen.
 Aber, man m√∂ge mir insofern verzeihen, mein Mitleid f√ľr Herrn Sch√ľrg h√§lt sich in Grenzen, weil dieser nach meiner Auffassung eben kein Opfer, sondern T√§ter ist...
 
 Wobei er trotzdem, oder eigentlich sogar genau deshalb auch mit ordentlichen und rechtsstaatlichen Mitteln √ľberf√ľhrt und verurteilt werden muss und nicht mir Drohungen...
 Denn wenn hier so weiter gemacht wird, geht das nachher sogar noch nach hinten los und Herr Sch√ľrg hat noch einen unn√∂tigen Angriffspunkt von seinen eigentlichen Untaten abzulenken und sich hier als Opfer darzustellen, wie es ja hier im Fred bereits mit Brummi und T.L. die ersten gibt, die dieses Horn bereits (teilweise eben leider auch zu Recht) blasen...
 
 Ach ja, @Streetviewer...
 Sie haben im Allgemeinen auch Recht, was Ihre Darstellung der Folgen solchen uns√§glichen Verhaltens seitens der StA f√ľr den braven B√ľrger hat, aber hier im speziellen kann ich Ihnen versichern, dass der Herr Sch√ľrg weder ein "braver B√ľrger" in diesem Sinne ist, noch dass er unter diesen Dingen gro√ü leiden wird...
 
 Insofern k√∂nnte ich dem Humanisten meine volle Zustimmung geben, m√ľsste aber meinen Titel eher in "Humanist ohne Hoffnung auf Besserung" √§ndern.

26.04.2012 21:29:19

Freund

@Bummi

Keine durch Sie so bezeichnete "Ratte" hat sich abgewandt.
 Der Oberb√ľrgermeister Dr.Wilke hat eine Abschiedsfeier ,auf Mieterkosten , organisiert.
 Weiterhin wurde Lohnfortzahlung und eine hohe Abfindung gew√§hrt.
 Auch flanierte er z.B. mit seinen Eliten des Hanseclubs,hochoffiziell,beim Uni-Hanseclub-Ball im Kleistforum.
 Also wer hat sich abgewandt?
 Nette,herzerweichende Geschichte.
 Leider unwahr@Brummi und @Streetviewer.
 Ich glaube eher Herr Sch√ľrg m√∂chtesich abwenden.
 Schlie√ülich hat er sein Haus/Villa zum vertkauf durch Makler im Internet angeboten.

26.04.2012 20:58:58

streetviewer

Verdunklungsgefahr wegen eines Telefonates und Kopien?

Was kann man bei Abforderungen von Kopien verdunkeln? Die Schrift, den Hintergrund , das Logo oder den Kopiestempel? Oder wollte er etwas die Originale um Sie zu vernichten? F√ľr mich ist das l√§cherlich und unversch√§mt, wegen eines Anrufes und der geforderten Kopien so ein Thema daraus zu machen. Vielleicht sind diese ja f√ľr Ihn als Beweis unabdingbar? Und wenn nicht, liegen die Originale ja sowieso beim LKA. Also was soll der Terz nach so langer Zeit wegen Kopien? Und das hat wohl das Landgericht ebenfalls so gesehen. Diese Ma√ünahme dient doch nur der Einsch√ľchterung und diese Methode ist mehr als bekannt. Und wer sie einmal erlebt hat und noch all die anderen fiesen Methoden, von denen der brave B√ľrger so keine Ahnung hat, hat den Knacks f√ľrs restliche Leben weg und kann bunte interessante B√ľcher schreiben, die die anderen dann wieder f√ľr M√§rchen halten.

26.04.2012 20:42:10

Brummi

@Sepp Träthner

Es ist doch besch√§mend, dass man in einem Rechtsstaat zu solchen zweifelhaften Mittel als Anwalt greifen muss, um f√ľr einen bis dahin immer noch Unschuldigen oder auch Schuldigen Wissen und Informationen zu bekommen um sich auch ggf. rechtsstaatlich und ordentlich zu verteidigen, was ein Grundrecht f√ľr jeden B√ľrger ist. Als Anwalt m√ľsste Ihnen da doch der kaffee hochkommen.Leider bestehen diese Rechte zunehmend nur auf dem Papier. Wo leben wir eigentlich in einem so gepriesenen Rechtsstaat oder in einer permanent taktierenden nur angeblichen Rechtsstaatlichkeit. Ich kann T.L. nur Recht geben, wer das ein mal erlebt hat sieht die Welt , die Polizei, die Staatsanwaltschaft und die Justitz danach aus v√∂llig anderen Augen. Denn Realit√§t und Grundrechte sind zwei verschiedene Schuhe und der √∂ffentliche Mopp angeheizt durch die Presse ist unbarmherzig und gnadenlos.
 Nach derartigen Ungerechtigkeiten hat man auf ein mal keine Freunde, keine Bekannten und machmal auch keine Familie mehr. Die Wenigen Echten kann man an einer Hand abz√§hlen.Alle Ratten verlassen das Schiff und davon gibt es mehr als genug. Bleiben Sie lieber beim Mietrecht, von der Realit√§t im Strafrecht scheinen sie wirklich nicht viel zu wissen.

26.04.2012 20:21:52

T. L.

@Unverbesserlicher Humanist, Brummi und Sepp Träthner

Sehr geehrter Herr unverbesserlicher Humanist, wenn Sie glauben, in den K√ľrzeln T. L. ein von Herrn Sch√ľrg verwendetes Pseudonym auszumachen, mu√ü ich Sie entt√§uschen. Ich bin weder der unter Verdacht stehende, noch bin ich mit ihm verwandt oder verschw√§gert. Ich geh√∂re nicht zu seinem Bekanntenkreis, bin ihm nicht einmal pers√∂nlich begegnet. Ob Sie mir das glauben ist mir mehr als egal. Aber Sie scheinen genau einer von diesen ‚ÄěNachtretern‚Äú zu sein, die ich in meinem ersten Kommentar erw√§hnte. Ich halte diese ‚ÄěNachtreter‚Äú f√ľr kleine Maulhelden und Trittbrettfahrer, voller Ego-Probleme und Komplexe, die sie nur unter dem Deckmantel der Anonymit√§t ausleben k√∂nnen.
 
 @Brummi, genau so ist es, nicht anders!
 
 @ Sepp Tr√§thner, Sie verstehe wer will, ich jedenfalls nicht!
 Sie behaupten, dass meine Auffassung zum Thema Akteneinsicht ‚Äědefinitiv falsch‚Äú sei, r√§umen anschlie√üend aber sofort ein, dass Sie st√§ndig unter genau diesen Verh√§ltnissen zu leiden haben, was Sie letztlich pers√∂nlich an die Pforte der Staatsanwaltschaft in der Bachgasse treibt?! In meinem Fall war es jedenfalls genau so, wie es Frau oder Herr ‚ÄěBrummi‚Äú kommentiert hat. Meine Akte war √ľber ein Jahr, bis zu Erhebung der Anklage, st√§ndig auf Reisen. Und ich bin wahrlich kein Einzelfall.
 
 Und an dieser Stelle er√∂ffnet sich sogleich das n√§chste Problem f√ľr mich. Ein Staatsanwalt hat (fristlos) s√§mtliche Zeit der Welt um zu ermitteln und zu recherchieren. Wenn dann, wie bei mir, Anklage erhoben wird, bekommt man seine Akte zur Einsicht und ab da werden die juristischen Abl√§ufe pl√∂tzlich zeitlich reglementiert. Eindeutiger Vorteil Staatsanwaltschaft! (Wobei eine Verteidigung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die M√∂glichkeit hat, gewisse Fristen mittels Antragstellung zu strecken.)
 
 Ein weiterer Vorteil Staatsanwaltschaft ist die Einbeziehung der regionalen Medien! Auf diese Weise kann ein Meinungsbild √∂ffentlich ganz geschickt lanciert und so ungeheurer Druck auf den Verd√§chtigen aufgebaut werden. Und die √Ėffentlichkeit (pl√∂tzlich alles nur noch Gutmenschen {so wie der unverbesserliche Humanist}), wem glaubt die wohl, der Staatsanwaltschaft oder dem vermeintlichen Misset√§ter?
 
 Einen letzten Ansatzpunkt m√∂chte ich an dieser Stelle noch in die Runde werfen. Jahrelanges ‚Äěherumermitteln‚Äú wirkt sich in jedem Fall existenzvernichtend auf den Beschuldigten und dessen Familie aus. Auch so eine unfaire M√∂glichkeit, jemanden in die Knie zu zwingen! Diesen vorauseilenden (und nachh√§ngenden) Leumund kann man wahrscheinlich sein Leben lang nicht mehr absch√ľtteln, auch wenn man, wie ich, zu Unrecht beschuldigt wurde, eine Straftat begangen zu haben.
 
 So, sehr geehrter Herr Tr√§thner, ich f√ľhle ich mich jedenfalls nicht als ‚Äěungl√ľcklich Verteidigter‚Äú, zumal der Rechtsanwalt der mich verteidigte, sehr wenig Arbeit hatte! Aber als Anwalt f√ľr Mietrecht kommt es Ihnen ja vielleicht ganz gelegen, dass so ein gro√üer Stolperstein endlich aus dem Weg ger√§umt wurde. Aus diesem Grund empfinde ich f√ľr Sie so etwas wie Verst√§ndnis.
 
 Letztmalig und freundlichst, Ihr T. L.

26.04.2012 09:23:46

unverbesserlicher Humanist

@T.L.

man könnte ja fast denken, da schreibt Herr EXGF höchstpersönlich...
 Sie schreiben da etwas, was mich nachdenklich gemacht hat.
 Und zwar, (Zitat) Wer so √∂ffentlich an den Pranger gestellt wurde, dem brechen sofort alle sozialen Kontakte weg, sprich, alle wenden sich von ihm ab. Entlastende Hilfe kann er also auch hier nicht erwarten. Da versucht dann jeder, der ins Visier der Ermittlungen gelangt, von sich abzulenken und den schwarzen Peter dem anderen zuzuschieben. (Zitat Ende)
 Ich antworte mal Herrn Sch√ľrg direkt, da dieser Satz durchaus auch von ihm stammen k√∂nnte...
 
 Werter Herr Sch√ľrg, Sie sind ein Parradebeispiel eines Raubtierkapitalisten. (ooops, merkt man jetzt wann und wo ich zur Schule ging?)
 Die Verhaltensweise, die Sie mit diesem Satz anprangern war Ihr Gesch√§ftsleben lang Ihre Maxime.
 Also wundern Sie sich bitte nicht, wenn man Sie nun genau so behandelt, wie Sie vorher viele viele Menschen und in Ihrem Unternehmen Besch√§ftigte selbst behandelt haben.
 Das Verunglimpfen, Isolieren und Blo√üstellen, war ein Teil Ihrer Gesch√§ftsf√ľhrerpraxis und wurde von Ihnen in Perfektion ausge√ľbt.
 Es passiert leider nur selten, aber ein klein wenig Genugtuung empfinde ich schon, dass Sie eigentlich nur noch denjenigen zumindest im Ansatz vertrauen k√∂nnen, die Sie aufgrund von bestimmten Wissen in der Hand haben, und das auch nicht weil das Ihre wahren Freunde sind, sondern weil die Angst haben.
 Falls Sie es immer noch nicht gemerkt haben, das ist der Preis, den man zahlt, wenn man die eigene Menschlichkeit verkauft. Man wird m√§chtig und gef√ľrchtet, landet aber manchmal auch unter der Guillotine.
 Aber ganz ehrlich? Ich g√∂nne es Ihnen, um auch mal nachzutreten.

26.04.2012 01:04:43

Sepp Träthner

@Brummi

es ist schon klar, dass Theorie und Praxis unterschiedlich ausfällt...
 und es stimmt auch, dass ich relativ selten Strafrecht mache...
 
 Aber ich habe nicht geschrieben, dass man jederzeit Einsicht bekommt, sondern jederzeit Einsicht verlangen kann...
 
 Und wenn man kreativ und flexibel ist, kann man bei der Staatsanwaltschaft trotzdem durchaus etwas erreichen...
 Wenn der eigene Anwalt nat√ľrlich immer nur Schreiben faxt, mit der Bitte um Zusendung der Akte an die Kanzleiadresse, dann ist die Antwort f√ľr die StA nat√ľrlich einfach, dass die Akte angeblich gerade unterwegs ist.
 Nur wenn Anwalt nach drei oder vier Schreiben pl√∂tzlich bei der StA unangemeldet unten im Foyer steht und den zust√§ndigen Staatsanwalt pers√∂nlich zu sprechen verlangt, dann geht das durchaus auch mal ganz schnell, dass er gleich in der Gesch√§ftsstelle auch in die Akte Einsicht nehmen kann... (hab ich schon praktiziert)
 Und Handys mit Foto hat heutzutage eigentlich jeder...
 
 Aber dazu muss Anwalt nat√ľrlich auch mal etwas Ungewohntes tun ;-) und nicht nur Faxen machen...
 
 Doch mir ging es auch nur darum die so definitiv falsche Aussage von T.L.:
 "an Beweise, die der Staatsanwalt in die Ermittlungsakte einpflegt, kommt der Beschuldigte nicht mehr heran."
 zu relativieren. Ich habe nicht behauptet es w√§re einfach und problemlos.
 
 Und im √úbrigen ist das eigentliche Thema vorliegend doch die Frage, ob Verdunklungsgefahr besteht, und warum das von der StA erst jetzt in Erw√§gung gezogen wird.
 Aber das scheint Sie nicht zu interessieren, wenn Sie nur auf diese eine nebens√§chliche Bemerkung von mir derart anspringen und dann auch noch Ihre Erziehung vergessen und trotz Kenntnis meines Nachnamens mich duzen und mit meinem Vornamen ansprechen, obwohl ich gar nicht wissen kann ob wir uns kennen und ich von Ihnen geduzt werden will...
 
 p.s. frage ich mich gerade, woher Sie eigentlich Ihre tiefgreifenden Kenntnisse √ľber die Arbeit der Staatsanwaltschaft haben.
 Anwalt, Staatsanwalt, Richter oder ungl√ľcklich Verteidigter?

25.04.2012 22:16:41

brummi

@Sepp

Wo lebst du eigentlich, als ob man in Deutschland jederzeit Akteneinsicht hat? Das gibt es nur im Fernsehen, aber nicht in der Realit√§t. Ja vielleicht am Angang mal, damit man weis um was es geht und dann wird gebunkert was das Zeug h√§lt. Die Akten sind angeblich st√§ndig unterwegs. Verteidiger laufen sich permanent den Wolf schreiben st√§ndig Antr√§ge und bekommen nichts und wenn man Gl√ľck hat, dann bekommt man die erst wieder mal kurz vor Prozessbeginn. Das ist die Realit√§t lieber Sepp. Du hast wirklich keine Ahnung. Papierrechte sind nicht die Realit√§t.

25.04.2012 00:32:03

Sepp Träthner

@T.L.

Sie schreiben: "An Beweise, die der Staatsanwalt in die Ermittlungsakte einpflegt, kommt der Beschuldigte nicht mehr heran. Da hat der Beschuldigte ein echtes Problem, wenn er nicht alles in Kopie besitzt, was ihn entlasten könnte."
 
 Das ist aber nicht ganz richtig!
 Ein Verteidiger h√§tte jederzeit das Recht Akteneinsicht von der Staatsanwaltschaft zu verlangen.
 
 Und im Gegensatz zur Staatsanwaltschaft w√§re es f√ľr den Beschuldigten keine Straftat, ihn belastende Beweise verschwinden zu lassen...
 
 Aber genau das ist der Grund f√ľr die Verdunklungsgefahr.
 
 Was mich hier viel mehr wundert, ist der pl√∂tzliche und √ľberraschende Aktionismus des Herrn Staatsanwalt Neff, sowie seine gro√üen T√∂ne die er nun spuckt, nachdem er damals noch mehr als zur√ľckhaltend war, als hier die ersten relativ stichhaltigen Hinweise und Verdachtsmomente aufgedeckt wurden.
 Gleiches gilt √ľbrigens f√ľr die Schwerpunktstaatsanwaltschaft in Neuruppin, die erstmal in vorauseilendem ... die Ermittlungen in der einen Sache nach Ffo zur√ľckverwiesen hatte und in der anderen Sache einstellte.
 Auch die scheinen pl√∂tzlich gemerkt zu haben, oha da ist ja doch was, was uns jetzt vielleicht sogar noch auf die F√ľ√üe fallen k√∂nnte...
 
 F√ľr mich ist es einfach ein Skandal, dass jetzt, weit √ľber ein Jahr sp√§ter, erst dar√ľber nachgedacht wird, dass es auch so etwas wie Verdunklungsgefahr geben k√∂nnte...
 Was alles an Beweisen in den letzten 18 Monaten verschwunden ist, oder besser sein k√∂nnte, wage ich mir nicht auszudenken...
 
 Nur mal als Erinnerung ein paar Schlagzeilen hier aus der MOZ-Online:
 
 25.11.2010 08:17 Uhr
 Wowi sucht neuen Chef
 
 08.02.2011 13:31 Uhr
 Immobiliengesch√§fte der Frankfurter WoWi in der Kritik
 
 08.02.2011 21:50 Uhr
 Aufsichtsrat trennt sich ‚Ä® von Wowi-Chef
 
 24.02.2011 20:00 Uhr
 Sch√ľrg unter Untreue-Verdacht
 
 01.03.2011 08:18 Uhr
 Wilke ‚Ä® verabschiedet ‚Ä® Sch√ľrg
 
 09.03.2011 11:00 Uhr
 Wowi bezahlt ‚Ä® Abschiedsfeier f√ľr Ronald Sch√ľrg
 
 22.03.2011 20:00 Uhr
 Ermittler vermuten Millionen-Schaden f√ľr Frankfurter Wowi
 
 08.06.2011 19:32 Uhr
 Sch√ľrg unter ‚Ä® Korruptionsverdacht
 
 23.09.2011 07:18 Uhr
 Pr√ľfbericht entlastet Sch√ľrg
 
 (besonders die letzte Schlagzeile ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Schlag ins ...)

Regionalnavigator

Landkreiskarte Brandenburg Ostprignitz-Ruppin Potsdam-Mittelmark Brandenburg/Havel
MOZ

Ort, PLZ oder Redaktion

Partnersuche

Neueste Kommentare

28.09.2016 18:03:27 harald woitke

Verdummung

28.09.2016 16:13:06 Piet Pritt

@Hasso Isenhagen

28.09.2016 15:49:00 Hasso Isenhagen

die ganze Bomberei hatte wohl

28.09.2016 14:23:53 Piet Pritt

Vermutung.

© 2014 moz.de M√§rkisches Medienhaus GmbH & Co. KG