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Dienstag, 25. April 2017
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19.04.17 20:19 Bernau
Mit der Makadamdecke ist es vorbei

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3 Kommentare

21.04.2017 16:40:41

Ronald Krüger

Solidarität der Grundstücksbesitzer durch Straßenausbaubeiträge

Ob es die Haltbarkeit des Straßenbelages ist, weshalb es bei den Stadtverordneten von Biesenthal zu einem Umdenken kam, sei dahingestellt. Es gibt aber unter den jetzt noch zur Erneuerung anstehenden Straßen und Wegen nicht wenige, in denen die Grundstücksbesitzer von ihrem Grundstück etwas zur Straße dazugegeben haben. Für diesen Teil zahlen sie Grundsteuer mit aber die Verwaltung bekommt bei der Erschließung ständig Probleme mit den Mischflächen im öffentlichen Raum. Beim grundhaften Straßenausbau können diese Flächen durch die Stadt oder Gemeinde aufgekauft und dem Eigentümer der Grundstücke mit dem Straßenausbaubeitrag in Rechnung gestellt werden. Das heißt, die Grundstückseigentümer bezahlen in Biesenthals Anliegerstraßen 75 % der tatsächlichen Kosten des grundhaften Ausbaus und tragen gleichzeitig zur Mehrung des kommunalen Grund und Bodens bei.

20.04.2017 08:34:29

Andreas Neue

Mit der Makadamdecke ist es vorbei

Mit der Makadamdecke ist es vorbei (MOZ am 20.04.)
 
 Es ist eine traurige Philosophie der Biesenthaler Volksvertreter, wenn Sie sich zum grundhaften Straßenausbau bekennen und den erweiterten Straßenunterhalt mittels zweischichtiger Bitumendecke ablehnen. Ihre Begründung, dass die Bürger beim erweiterten Straßenunterhalt nicht zahlen müssen und dieser Bitumenbelag nicht halten würde ist traurig und auch an zweiter Stelle auch eine Falschbehauptung.
 Wir Bernauer wissen, dass z. B. seit ca. 40 Jahren eine Bitumenasphaltstraße in der Tobias – Seiler –Straße sehr gut ihren Dienst tut. Die Tobias – Seiler – Straße ist sicher von der Belastung aus gesehen, keine Anliegerstraße aber die Bitumeschicht ist mehr als vierzig Jahre alt. Vollausgebaute Straßen werden mit dem gleichen Bitumen versehen wie die mit erweitertem Straßenunterhalt versorgten Straßen.
 Sollte es darum gehen, dass wie im Artikel zu lesen, dass die Anwohner zahlen sollten, dann stellt sich immer wieder die Frage, warum sollen einzelne Bürger für Aufgaben der Öffentlichkeit in Anspruch genommen werden? Straßen sind öffentliches Land. Was sind das für Volksvertreter, die so darauf erpicht sind ihren Wähler möglichst tief in die Tasche zu greifen. Wenn Anliegerstraßen nur von Anliegern benutzt würden, dann würde jede Art von Straßenbeschichtung in Ewigkeit halten. So wiedersprechen sich die Stadtverordneten in Biesenthal in eindrücklicher Weise. In verschiedenen Bundesländern sind Straßenausbaubeiträge schon lange Geschichte. Danke an unseren Bürgermeister Stahl, das er gemeinsam mit der SVV Bernau die vernünftiger und Bürgerfreundliche Methode des erweiterten Straßenunterhalts in Bernau fördert.
 
 Andreas Neue
 Bündnis für Bernau

20.04.2017 07:52:04

Bernd Meißner

Normgerechter Straßenausbau in Biesenthal

Es sind nicht einmal die widerrechtlich erhobenen Anschlußbeiträge für Abwasser zurückerstattet, da beschließen betuchte Abgeordnete von CDU u. Grüne sowie nichtbetroffene Abgeordnete mit 11 Ja zu nur 6 Nein- Stimmen für einen neuen Angriff auf das Geld der Bürger. Wofür zahlen die Bürger schon jetzt mit einem astronomischen Hebesatz Grundsteuern?- Offensichtlich mehrheitlich für eine aufgeblähte Verwaltung u. Fehlentscheidungen in Vergangenheit u. Gegenwart!- Wenn Jahn mißbilligend feststellt: "Wir machen als Stadt den Bürgern Geschenke, die wir uns nicht leisten können" u. Krohne "wettert", dass er es satt habe nicht einmal trockenen Fußes zur Bahnhofstr. kommen könne, ( wobei man ihn, den Dienstautofahrer noch nicht beobachten konnte) darf man sich nur noch verständnislos wundern. Von Bürgerbeteiligung oder gar -mitbestimmung haben diese Abgeorneten noch immer nichts mitbekommen. Wer regiert diese Stadt im Bürgerinteresse?

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